Tania Blixen: Jenseits von Afrika

„Ich hatte eine Farm in Afrika …“

Es wird wohl vielen so gehen – kaum hört oder liest man diesen Satz, steigen beinahe schon ikonographische Bilder im inneren Kino auf. Die Farm. Die Löwen. Die Kuckucksuhr. Die Flüge über die Savanne. Meryl Streep und Robert Redford in Safari-Schick.

Doch häufig, wenn sich Hollywood daran macht, einen Bestseller zu verfilmen, erkennt man von der Romanvorlage wenig wieder. Eine werkgetreue oder zumindest werknahe Verfilmung wäre in diesem Fall zugegebenermaßen auch ein schwieriges Unterfangen gewesen. Manch einer, der sich nach dem Kinobesuch das Buch der dänischen Schriftstellerin Tania Blixen kaufte, wird wohl enttäuscht gewesen sein. Denn eine klassische Liebesgeschichte erzählte Blixen in dem 1937 erschienenen „Jenseits von Afrika“ nicht. Tatsächlich ging sie in ihrem Erinnerungsbuch kaum auf die Beziehung zwischen ihr und dem englischen Abenteurer Denys Finch Hatton ein, allenfalls kann sich der Leser diese Liebesverbindung aus Andeutungen und Reminiszenzen an gemeinsame Flügen und Löwenjagden erschließen. Und der ebenso leichtlebige wie lebenslustige Baron, im Film charmant verkörpert von Klaus Maria Brandauer? Er ist im Buch nicht mehr als eine Randnotiz.

Hollywood – genauer: Drehbuchautor Kurt Luedtke – bediente sich für den Film an mehreren Quellen, unter anderem aus Blixens Briefen, aus Biographien über die Schriftstellerin und aus ihren Novellen. So erst wurde aus vielen literarischen Puzzlesteinen ein Bild, ein Film, der das Buch erst richtig bekannt machte.

Wer sich aber von den cineastischen Bildern befreit, der wird einen biographischen Roman vorfinden, der einen mit ganz anderen Bildern und Themen gefangen nimmt. Das gedruckte Original ist eine Liebeserklärung ganz anderer Art. Tania Blixen schrieb dieses Buch – das sich formal keinem Genre eindeutig zuordnen lässt – als sie nach fast zwei Jahrzehnten wieder jenseits von Afrika in ihrer dänischen Heimat lebte. Fern von Kenia und seinen Bergen schwelgte Blixen in der Vergangenheit, verfasste ein Sehnsuchts- und Wehmutsbuch und hielt die Erinnerungen an ein Leben, das so ganz anders gewesen sein musste als jenes in Dänemark, zwischen den Seiten fest. Es ist ein beinahe lyrisch-hymnischer Rückblick auf eine Welt, aus der die Autorin hinausgefallen ist und die – das ahnt sie schon beim Schreiben – so bereits auch am Untergehen, im Wandel ist. Out of Africa.

„Ich hatte eine Farm in Afrika am Fuße der Ngong-Berge.“

So klar, nüchtern und präzise beginnt dieser literarische Zwitter zwischen biographischem Erzählen und poetischem Verklären. Es ist eine Liebeserklärung an eine Landschaft und eine Lebensform zugleich. Am traumhaftesten zu lesen ist dieses Buch dort, wo Tania Blixen scheinbar ungehemmt, aber sprachlich durchdacht und durchstilisiert, über die Berge, Weiten, Wälder Afrikas zu sprechen beginnt:

„Im afrikanischen Hochland ist die frühe Morgenluft so handgreiflich frisch und kalt, dass uns fortwährend dieselbe Vorstellung überkommt: Wir sind nicht auf der Erde, sondern im dunklen, tiefen Wasser, wir gehen auf dem Grund des Meeres. Es ist nicht einmal sicher, ob wir uns bewegen. Was da kalt gegen das Gesicht drückt, das sind die Strömungen des tiefen Wassers, und das Automobil sitzt vielleicht ganz still auf dem Meeresgrund, wie ein träger Zitterrochen, glotzt mit seinen zwei großen hellen Lampen vor sich hin und lässt die Unterwasserwelt Revue passieren.“

Was Blixen da Revue passiert lässt, das sind die Sensationen der Landschaft. Eindrücke einer überwältigenden Tier- und Pflanzenwelt, denen Tania Blixen auch noch Jahrzehnte später nachhängt, als hätten sich die Bilder für immer in ihre Netzhaut gebrannt:

„In den Savannen standen die alten krummen Dornbäume einzeln und für sich, und das Gras duftete würzig nach Thymian und Porst, manchmal so heftig, dass es in den Nasenlöchern brannte. Die Blumen, die man in der Steppe oder an den Schlingpflanzen der jungfräulichen Wälder fand, waren so winzig wie Dünengewächse, doch wenn die lange Regenzeit begann, erblühten viele verschiedene Arten von üppigem, schweren Lilien und verströmten einen betäubenden Duft. Nach allen Seiten war die Aussicht weit und unendlich. Alles in dieser Natur strebte nach Größe, Freiheit und hohem Adel.“

Freiheit, das macht das Buch jedoch auch deutlich, ist ein Zustand, den nur wenige Privilegierte erreichen können. Eine typische Vertreterin der Herrenvölker, die sich den afrikanischen Kontinent unterworfen hatten, ist Tania Blixen, die von 1913 bis 1931 in Britisch-Ostafrika lebt, nicht. Natürlich ist sie als Betreiberin einer Kaffeeplantage Nutznießerin und Vertreterin des kolonialen Systems. Andererseits jedoch bemüht sie sich aufrichtig und ernsthaft, mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu kommen, Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen zu verbessern, zugleich aber auch die alten Traditionen zu würdigen. Und dennoch, liest man aufmerksam, so wird deutlich, dass die Annäherung nicht gelingt, dass die Hierarchien – hier die weiße Frau, dort ihre schwarzen Mitarbeiter – bestehen bleiben, dass in ihr selbst die Überzeugung einer scheinbar angeborenen Überlegenheit weiterlebt. In Nebensätzen klingt dies durch – beispielsweise wenn ein Afrikaner sie mit „Tieraugen“ anblickt, wenn das Verhalten der Menschen auf ihrer Farm beschrieben wird, als handele es sich um drollige Kindereien. Tania Blixen ist „out of Africa“ – strenggenommen war sie jedoch auch niemals darin.

Die Schriftstellerin Ulrike Draesner zeigt in ihrem klugen Nachwort zur aktuellen Manesse-Ausgabe das Widersprüchliche und Paradoxe, das den Zugang zu diesem Buch beinahe zwangsläufig prägen muss, auf.

„Brixen ist keine Britin, sondern innerhalb der weißen, männlich-britisch dominierten Gesellschaft selbst zweifach in der Minderheit. Sie pflegt ein anderes Verhältnis zu den Eingeborenen als der Klischeekolonialist. Afrika-Ost ist ein Sammelbecken für Menschen, die Geld machen wollen, doch ebenso für Träumer und Sucher, für aus ihren Heimatgesellschaften Herausgefallene. Solche Weltenwanderer bevölkern das Buch, werden darin aber auch mythisiert – die Farm erscheint als Refugium. Tiere und Menschen jeder Rasse und Art leben hier in Frieden, Ausgestoßene werden unterstützt, Kranke gepflegt: Ein sehr „heiliges“, überheiliges Bild entsteht.“

Ein überheiliges Bild, geprägt von der Verklärung die die Erinnerung an bessere Zeiten mit sich bringt. „Out of Africa“: Nach dem Tod von Finch Hatton und dem Verlust ihrer Farm kehrt Blixen 1931 zurück nach Dänemark. Nach Afrika kam sie nie mehr. Aber wie Ulrike Drasner so schön schreibt: „Das stimmt, wenn man die Biographie liest. An physisches Reisen denkt. Und doch ist es falsch. Sie schrieb dieses Buch.“

„Jenseits von Afrika“: Auch eines der ersten Bücher, die den Grundstock für eine mittlerweile recht umfangreiche Klassiker-Sammlung aus der Manesse Bibliothek bei mir bildeten. Ein vertrauter Anblick, die kleinformatigen, edlen Bücher in ihren weißen Schutzumschlägen – eine Gestaltung, die seit 1944 Bestand hat. Nun hat sich der Verlag zu einer radikaleren Umgestaltung entschlossen, einen Eindruck davon vermittelt das Video:

Die Argumente des Verlags sind verständlich: Man wolle vermitteln, dass die Klassiker im Programm auch heute noch viel zu sagen haben und Auskunft über die großen Menschheitsfragen geben, dafür erschien die bisherige, relativ strenge Gestaltung nicht mehr so gut geeignet. Da auch vermehrt Klassiker der Moderne ins Programm kamen, habe man die strikten Vorgaben der Reihengestaltung zunehmend als Einschränkung empfunden.

Das ist nachvollziehbar – auch wenn mein Sammlerherz noch etwas betrübt zuckt und das Gewohnheitstier in mir leise trauert. Ein wenig fühle ich mich – auch wenn die Bände in neuer Gestaltung nach wie vor qualitativ hochwertig gemacht sind und nun durch gestaltetes Vorsatzpapier, farblich abgestimmte Fadenheftung und Lesebändchen optisch ein rundes Bild ergeben – ein wenig fühle ich mich jetzt dennoch „Out of Africa“. Aber auch Tania Blixen wusste: The times, they are a- changin`.

Verlagsinformationen zum Buch:
https://www.randomhouse.de/Buch/Jenseits-von-Afrika/Tania-Blixen/Manesse/e523426.rhd

Spende? Gerne!

Wer das Engagement dieses Blogs unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Beitrag via Paypal tun. Oder ganz klassisch mit einer Überweisung, die Daten dafür finden sich im Impressum.

€5,00

Jérôme Ferrari: Predigt auf den Untergang Roms

wind-953984_1280

Der Wind bläst heftig auf Korsika. Bild von MarcNoel auf Pixabay

„André wird bald nach Algerien abreisen, und Marcel  neidete seinem Schwager dessen abenteuerliches Leben, das so schmerzhaft im Gegensatz stand zu der Leere seines eigenen, er sah das Kolonialreich nicht zusammenbrechen, er hörte nicht einmal das dumpfe Knirschen seiner angeschlagenen Fundamente, denn er war vollständig auf das Zusammenbrechen seines eigenen Körpers konzentriert, den Afrika mit seiner lebendigen Fäulnis langsam verseuchte, er betrachtete das Grab seiner Frau, auf dem Pflanzen wucherten, die er mit wütenden Machetenhieben niederschlug, und er wusste, dass er ihr bald schon folgen würde, denn der Dämon seines Geschwürs, von tropischer Feuchte genährt, quälte ihn mit unbekannter Stärke, als würde ihm seine dämonische Vorahnung erlauben zu fühlen, dass draußen, in der Schwüle verdorbener Luft, zahllose Verbündete darauf lauerten, ihm bei der Vollendung seines Unterfangens einer langsam vonstattengehenden Zertrümmerung zu helfen, und Marcel hielt die Augen weit aufgerissen in die Nacht, er hörte die Schreie der Beute, er hörte die Leichen der verwirrten Schlafkranken über den Sand schleifen, während die Krokodile sie langsam in Richtung ihres wässrigen Massengrabes zogen, erhörte das raue Schnappen von Kiefern, das Garben aus Schlamm und Blut aufwarf, und in seinem eigenen aufgewühlten Körper spürte er die Organe sich behäbig in Bewegung setzen und sich aneinander reiben, um eine langsame Rotation im Orbit des Dämons in Gang zu setzen, der in der Tiefe seines Bauchs die Hand aufrichtete, starr wie eine schwarze Sonne, Blumen trieben die Spitze ihrer Knospen in die Alveolen seiner Bronchien, ihre Faserwurzeln liefen durch seine Adern bis in die äußersten Enden seiner Fingerspitzen, furchtbare Kriege wurden sich geliefert in dem barbarischen Königreich, zu dem sein Körper geworden war, mit ihrem wilden Siegesgeheul, ihren massakrierten Besiegten, ein ganzes Volk von Mördern, und Marcel nahm sein Erbrochenes unter die Lupe, seinen Urin, seinen Stuhlgang, stets in panischer Angst, darin Gewimmel an honigfarbenen Larven zu entdecken, Spinnen, Krebsen oder Nattern, und er wartete darauf, allein zu sterben, in Fäulnis verwandelt noch vor seinem Tode.“

Jérôme Ferrari, „Predigt auf den Untergang Roms“.

Es hat mich einfach in den Fingern gejuckt, dieses Zitat zu bringen. Ein Satz, locker verteilt über zwei Buchseiten. Der Leser muss wissen, was auf ihn zukommt: Sprache, die einen einsaugt, mitreißt, packt und nicht mehr loslässt. Wer Ferrari liest, begibt sich auf einen literarischen Kurs in die Gefahrenzone.

Nomen est omen. Viel Zeit zum Atemholen lässt einem dieser Ferrari nicht. Der einen hineinzieht mit diesen Suada-Schleifen-Sätzen und die Schlaufe nicht lockerlässt, bis man zerschlagen&zertrümmert den Buchdeckel zusammenklappt. „Die Predigt auf den Untergang Roms“ (2012 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet), ist Schluss- und Meisterstück der Korsika-Trilogie dieses französischen Philosophielehrers und Schriftstellers: „Balco Atlantico“ (2008), „Und meine Seele ließ ich zurück“ (2010) und die Predigt – drei furiose Gewaltstreiche, nichts für zarte Gemüter, überwältigend auch in ihrer sprachlichen Wucht, selbst in der Übersetzung (erschienen beim Secession Verlag für Literatur, Zürich).

„Die Predigt auf den Untergang Roms“ – diese Predigt des Augustinus gibt den Rahmen, bildet das eigentliche Fundament dieser archaischen Geschichte von Werden und Vergehen, Aufbau und Zerstörung.

„Hat Gott jemals versprochen, dass die Welt ewig sei? Die Mauern Karthagos sind gefallen, Baals Feuer ist erloschen und die Krieger Massinissas, die die Festungsmauern Cirtas niederschlugen, sind ihrerseits verschwunden, wie Sand, der verrinnt. Das wusstest Du bereits, aber Du meintest, Rom würde nicht fallen? Wurde Rom nicht aufgebaut von Menschen wie Dir? Seit wann denkst Du, dass Menschen die Macht besitzen, ewige Dinge zu erreichten? Der Mensch hat auf Sand gebaut.“

Der Mensch hat nicht nur auf Sand gebaut, er ist auch ein schlechter Schöpfer, in seinen Schöpfungen ist bereits der Verfall begriffen und der einzige Trost, der darin liegt, ist: Dass sich die Welt trotzdem und dennoch in ihrer Unvollkommenheit immer weiter dreht.

Das ist aber auch das Einzige, aus dem die Figuren in Ferraris Korsika-Trilogie für sich Hoffnung schöpfen können: Ihre Welt ist geprägt von Gewalt, Grausamkeit, Erniedrigung, Inzest, Perversion, Lieblosigkeit, Krankheiten, Nymphomanie, Debilität.

Vor allem fokussiert auf die Welt der Männer, die Eber kastrieren, und wenn das Maß dessen, was an Erniedrigung ertragbar ist, erreicht ist, auch bereit sind, den zweibeinigen Gegner zu entmannen. Die, weil sie über keinen Kanal der Mitteilung verfügen, Gefühle und das Gedächtnis verlieren, sich in ihrer eigenen Einsamkeit vergraben, entweder in der Psychiatrie stranden, oder ihre Erinnerungen an das andere, bessere Leben, das sie vielleicht hätten haben können (und doch nie erreicht hätten) im Alkohol ertränken oder aber zur Tat, zur Waffe greifen.

Die Gewalt ist in dieser Trilogie kein Selbstzweck. Die drei Romane sind weit mehr als  – vielleicht, vielleicht auch nicht – die Geschichte einiger gescheiterter Menschen. Mehr als das leicht überzeichnete Portrait eines Provinznestes auf Korsika, wo man eng aufeinander hockt, abends in der Kneipe bis zum Abwinken säuft und dann das Vergessen auf einem Frauenleib sucht. Solche Dorf-Enge-Geschichten kennt man zur Genüge. Jérôme Ferrari dagegen packt in die Kleinräumigkeit der Kneipe, in der sich das Leben hauptsächlich abspielt, einen ganzen Kosmos, 2000 Jahre Geschichte, einen Streifzug von Augustinus über die Weltkriege, den Kolonialismus bis hin zur korsischen Unabhängigkeitsbewegung. Grundwissen in französischer Geschichte ist hilfreich bei der Lektüre, werden doch auch einige nationale Traumata gestreift – der Untergang Roms sinnbildlich für den Zerfall der französischen Kolonialmacht, vom in Algerien folternden Vorfahren führt die Blutlinie zum Enkel, dem jedes Mittel im Kampf der korsischen Untergrundbewegung recht ist.

Zum Scheitern sind sie letztendlich alle verurteilt, die sprachlosen, in Gewalt verstrickten Protagonisten – selbst der Leibniz-Student, der in seinem Dasein als Kneipenwirt versucht, eine Utopie zu verwirklichen, seine beste der möglichen Welten zu bauen, endet gestrandet in der Bürgerlichkeit. Doch das Individuum zählt wenig, seine Handlungsmöglichkeiten sind beschränkt – das individuelle Schicksal ist Teil einer von Blut&Gewalt geprägten Geschichte, die von der Erstarrung der Rückkehrer aus dem 1. Weltkrieg über Auschwitz als Kulminationspunkt der Gewalt bis zu den Folterungen in Algerien und dem Terror nationalistischer Kurden führt.

Solche Untergangsprosa, die auf die Determiniertheit des Einzelnen abzielt, passt nicht in das moderne (postmoderne?) Konzept individueller Freiheit. Auch der hohe Ton, die an eine Predigt erinnernde Melodie der Sprache, die Ferrari ausreizt, mutet beinahe altmodisch an. In diesem sprachgewaltigen, großen Wurf, der einen zuweilen abschreckt, manchmal abstößt, liegt eine Herausforderung an den Leser. Nachzudenken. Beispielsweise über: Wie sehr sind wir lediglich nur Erben unserer Geschichte? Wieviel und was können wir tun? Und wo beginnt der Selbstbetrug? In der Annahme, wir hätten die „Gnade der späten Geburt?“ Wir hätten individuelle Gestaltungsfreiheit?

Mit großer Geste setzt Ferrari dem Postulat absoluter Selbstbestimmung seine Predigt entgegen: Alles, was ist, ist auf Sand gebaut.

Zum Verlag mit weiteren Angaben zum Autoren und den Büchern der Korsika-Trilogie geht es hier:
http://www.secession-verlag.com/content/j%C3%A9r%C3%B4me-ferrari