Andrin: Ein modernes Märchen – Rezension bei Faust-Kultur

Wie ein Leben jenseits von Alltagsstress und Leistungsdruck aussehen kann, beschreibt die bildende Künstlerin Martina Altschäfer in ihrem Romandebüt „Andrin“, der in der Abgeschiedenheit der Schweizer Alpen spielt. Sie hat ein modernes Märchen verfasst, dessen Entspannungsqualität auch als Urlaubsersatz dienen kann, meint Riccarda Gleichauf.

Über diese Besprechung bei Faust Kultur freuen wir uns sehr!
https://faustkultur.de/4430-0-Buchkritik-Martina-Altschaefer-Andrin.html#.X4vjyO1CS00

Dagmar Eger-Offel über „Andrin“

„Das ist das Schöne an diesem Buch: eine einfache, gar nicht komplizierte Paralellwelt fächert sich auf in einer Facettenhaftigkeit, die ihren Glanz aus der dieser Welt zugeneigten Sprache der Erzählerin bezieht.
Vielleicht, weil die Schriftstellerin auch bildende Künstlerin ist, haftet diesem Debütroman eine Liebe in der Gestaltung an, die beim Lesen spürbar ist.“

So eine Besprechung ist wie ein Fest! Der Beitrag von Dagmar Eger-Offel erschien auf dem Blog „Literatur im Fenster“.
„Andrin“ ist der Debütroman von Martina Altschäfer aus dem Mirabilis Verlag.

Gudrun Glock amüsierte sich mit den Gartenschwestern

Gudrun Glock, selbst begeisterte Gärtnerin.

„Er hat eine andere!“, sagt Gitta. Damit hatten Constanze und Marit nun wirklich nicht gerechnet, als sie feierlich das Glas auf Gittas Geburtstag erhoben. Die Gitta, deren Traummann ihr seit dreiundzwanzig Jahren die Welt zu Füßen legte? Das versetzt nicht nur Gitta in großen Aufruhr, denn die drei Freundinnen leben ihren gemeinsamen Traum vom Garten in Gittas Traumgarten aus. Und eines wird sofort klar: “Ein Leben ohne Mann war möglich, ein Leben ohne Garten dagegen sinnlos“.

„Elisabeth, die Russen sind nicht mehr weit entfernt (…)“. Lissa, die Hauptperson des zweiten Erzählstrangs, ist auf der Flucht vor dem Krieg vom kleinen Oderberg nach Berlin und findet im letzten Kriegsjahr Unterschlupf bei Albert, einem Gärtner.

Der jähe Umschwung von heute in die Vergangenheit überrascht mich als Leserin und macht mich neugierig. Die Sorgen von heute scheinen gegen die Angst und den Hunger der letzten Kriegswochen wie kleine Befindlichkeiten. Und natürlich will ich wissen, wie und wann sich die Wege der Figuren von damals und heute kreuzen.

Die drei Freundinnen haben sich mittlerweile um einen Schrebergarten beworben. Bei der Beschreibung jener Gartenkolonie „Krötenglück e.V.“ wird kein Klischee ausgelassen – das klingt so fürchterlich kleinkariert, dass es schon wieder gut ist. Und spätestens, wenn die Laubennachbarn deutlichere Konturen annehmen, denke ich beinahe so wohlwollend über sie, wie am Ende die drei Berliner Hobbygärtnerinnen.

Spätestens ab Mitte des Buches bleiben keine Fragen mehr offen. Man ahnt, wie die Erzählstränge miteinander zu tun haben und es ist recht klar, wie es weitergeht. Der Spannungsbogen wird zumindest soweit aufrechterhalten, dass man gerne weiterlesen mag und dabei schmunzelnd feststellt, dass genau das eintritt, was man erwartet hat.

Was beide Geschichten vereint, ist die Liebe zum Garten. Einerseits um nicht zu verhungern, andererseits, weil es in der Satzung der Gartenkolonie festgeschrieben ist und um den Kummer einer zerbrochenen Ehe zu entkommen.

Vermutlich war jede Frau schon einmal Teil solch eines Freundinnen-Trios. Ich habe mich selbst auch an der einen oder anderen Stelle wiedergefunden. Sehr amüsant! Wenn ich noch keinen Garten hätte, nach dieser Geschichte würde ich mit meinen Freundinnen sofort einen Schrebergarten anmieten. Und so viel sei gesagt, es endet mit einem Happy End für die Wildschweine – der Rest wird nicht verraten.

Gudrun Glock

Gudrun Glock  lebt und arbeitet bei Augsburg, wo sie für ein Magazin Beiträge, Buchrezensionen und die Kolumne „Nahrungskette“ schreibt. Ihr Hauptinteresse und Betätigungsfeld gilt dem Ernährungsaspekt der Ayurvedischen Lehre. Sie sagt dazu: „Wir kommunizieren während des Essens. Und Essen selbst bedeutet Kommunikation. Deshalb könnte man auch sagen, das zentrale Thema meiner Arbeit ist die Kommunikation, denn das ganze Leben ist Kommunikation.“
Homepage: http://augsburg-ayurveda.de/ 

Informationen zum Buch:
Ella Kordes
Die Gartenschwestern
Blanvalet Verlag 2020
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten
ISBN: 978-3-7341-0708-5


Ulla Coulin-Riegger im TV-Interview

Von ihrem Romandebüt „Mutters Puppenspiel“, über unglückliche Mütter, rücksichtslose Narzissten und von ihrem nächsten Buchprojekt sprach Ulla Coulin-Rieger im SWR:

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/studiogaeste/psychotherapeutin-ulla-collin-riegger-ueber-das-zusammenleben-mit-narzissten-100.html

„Ein vielschichtiger Roman“

„Mutters Puppenspiel von Ulla Coulin-Riegger ist ein vielschichtiger Roman, der viel mehr Interpretationsspielraum bietet, als ich während des Lesens gesehen habe. Durch eine kleine Frage am Ende des Buches bekommt alles nochmal einen spannenden Twist. Wie gerne würde ich auch dieses Buch mit anderen diskutieren!“

Über diese Aufforderung zur Diskussion sowie die intensive Besprechung durch Silvia Walter beim Blog „Leckere Kekse“ freuen wir uns natürlich für „Mutters Puppenspiel“ von Ulla Coulin-Riegger sehr. Mehr hier: https://leckerekekse.de/wordpress/ulla-coulin-riegger-mutters-puppenspiel/

Eine Leseprobe von „Andrin“

„Trotzdem kam Andrin mir jetzt weniger angespannt vor. Seit wir die Passstraße verlassen hatten, fuhr er mit der schlafwandlerischen Sicherheit des Ortskundigen. So gut es ging, umkurvte er die schadhaftesten Stellen. Für seine Ausweichmanöver war wenig Raum und so blieb es nicht aus, dass es den Jeep abenteuerlich von einer Seite auf die andere warf. Wir Insassen wurden kräftig durchgeschüttelt. Ich hielt mich gleichzeitig an Deckengriff und Sitz fest, um nicht gegen irgendetwas geschleudert zu werden. Andrin hatte nur das Lenkrad zum Festhalten; bei den ärgsten Löchern hob es ihn zentimeterhoch aus seinem Sitz.“

Ein wunderbarer Start für ein Romandebüt: Die Tageszeitung „neues deutschland“ nahm den Roman von Martina Altschäfer in ihre Leseprobenbeilage auf. In voller Länge hier zu sehen und zu lesen: „Die Zeit steht still in Voglweh“.

Literatur unter Bäumen: Premiere von „Andrin“

Ende August erscheint im Mirabilis Literaturverlag mit „Andrin“ das Romandebüt der bildenden Künstlerin Martina Altschäfer – und die Buchpremiere findet bei dem schönen Projekt „Literatur unter Bäumen“ am Samstag, 29. August, in Neu-Ulm statt. Martina Altschäfer und Verlegerin Barbara Miklaw werden den Roman vorstellen, umrahmt von feiner Jazzmusik.

Mehr zu der Veranstaltungsreihe findet sich hier: „Literatur unter Bäumen“.

Zum Buch:

Susanne ist Schriftstellerin und Ghostwriterin. Als sie für einen zahlungskräftigen »Premium«-Kunden eine geschönte Autobiografie verfassen soll, ist sie nahe am Verzweifeln. Ihr Verleger stellt Susanne kurzerhand seine Ferienwohnung in Italien zur Verfügung, um sie zu motivieren. Doch auf der Reise in den Süden verhindert mitten in den Schweizer Alpen ein Steinschlag die Weiterfahrt. Unversehens gerät sie nach Voglweh, eine kleine verfallene Siedlung mit lediglich zwei Bewohnern, die kaum eine Verbindung zur Außenwelt haben und sich selbst versorgen. Aus ursprünglich einer Notübernachtung werden Tage, Wochen, Monate. Susanne taucht immer intensiver hinein in die geheimnisvolle Welt ihrer Gastgeber…

Zur Autorin:

Martina Altschäfer hat Bildende Kunst und Germanistik an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und Freie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Ihre künstlerische Arbeit ist unter anderem mit dem Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Preis des Landes Rheinland-Pfalz für Graphik ausgezeichnet worden. Trotz ihrer großen Vorliebe für das Gebirge lebt und arbeitet sie in Rüsselsheim am Main.

»Andrin« ist Martina Altschäfers Romandebüt, nachdem 2017 bereits ihr Erzählband »Brandmeldungen« mit zahlreichen farbigen Zeichnungen und Textcollagen im Mirabilis Verlag erschienen ist.

Zum Verlag:

Der Mirabilis Verlag ist ein unabhängiger Verlag mit Sitz in Miltitz bei Meißen (Sachsen) und wurde 2011 von Barbara Miklaw gegründet. Anliegen des Verlags ist es, Bücher zu veröffentlichen, die auch lange nach dem Lesen noch in Erinnerung bleiben – der besonderen Sprache, der tiefgehenden und berührenden Erzählung wegen. Programmschwerpunkt sind Erzählungen und Romane, oft in Verbindung mit bildender Kunst.

Verlagsseite: https://mirabilis-verlag.de/

Martina Altschäfer: Andrin, Mirabilis Verlag

Mirabilis Verlag

Susanne ist Schriftstellerin und Ghostwriterin. Als sie für einen zahlungskräftigen »Premium«-Kunden eine geschönte Autobiografie verfassen soll, ist sie nahe am Verzweifeln. Ihr Verleger stellt Susanne kurzerhand seine Ferienwohnung in Italien zur Verfügung, um sie zu motivieren. Doch auf der Reise in den Süden verhindert mitten in den Schweizer Alpen ein Steinschlag die Weiterfahrt. Unversehens gerät sie nach Voglweh, eine kleine verfallene Siedlung mit lediglich zwei Bewohnern, die kaum eine Verbindung zur Außenwelt haben und sich selbst versorgen. Aus ursprünglich einer Notübernachtung werden Tage, Wochen, Monate. Susanne taucht immer intensiver hinein in die geheimnisvolle Welt ihrer Gastgeber…
»Andrin« ist ein Roman, der von der Kraft der Natur erzählt, die ebenso so zerstörerisch wie heilend wirken kann. Und von der Selbstfindung einer Frau, die lernt, sich den Geheimnissen des Lebens zu überlassen.

Martina Altschäfer hat Bildende Kunst und Germanistik an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und Freie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Ihre künstlerische Arbeit ist unter anderem mit dem Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Preis des Landes Rheinland-Pfalz für Graphik ausgezeichnet worden. Trotz ihrer großen Vorliebe für das Gebirge lebt und arbeitet sie in Rüsselsheim am Main.

»Andrin« ist Martina Altschäfers Romandebüt, nachdem 2017 bereits ihr Erzählband »Brandmeldungen« mit zahlreichen farbigen Zeichnungen und Textcollagen im Mirabilis Verlag erschienen ist.

Der Roman liegt ab dem 25. August vor, die Buchpremiere findet am 29. August in Ulm statt. Verlagsinformationen zum Buch: Andrin

Besprechungen:

„Das ist das Schöne an diesem Buch: eine einfache, gar nicht komplizierte Paralellwelt fächert sich auf in einer Facettenhaftigkeit, die ihren Glanz aus der dieser Welt zugeneigten Sprache der Erzählerin bezieht.
Vielleicht, weil die Schriftstellerin auch bildende Künstlerin ist, haftet diesem Debütroman eine Liebe in der Gestaltung an, die beim Lesen spürbar ist.“ –
Dagmar Eger-Offel von Literatur im Fenster

„Der Schreibstil war es, der mich sofort in die Geschichte gezogen hat. Martina Altschäfer schreibt sehr detailliert, sehr stimmungsvoll, deutet Dinge an, ohne sie jedoch aufzulösen. Sie lässt die Unsicherheiten im Raum stehen, lässt ihre Protagonistin und uns ins Ungewisse treten und dort verharren. Und immer ist da die kraftvolle Natur, die niemanden schont, aber dennoch Halt bietet.“Buchweiser

„In ihrem märchenhaften Roman „Andrin“ versetzt uns Martina Altschäfer in eine um Haaresbreite verrückte Parallelwelt, die sie aus der Perspektive ihrer Ich-Erzählerin fantasievoll, mitreißend und unterhaltsam veranschaulicht.“Dieter Wunderlich

„Ich habe diese Sätze gelesen und dachte nur: „WOW“! Diese Autorin kann schreiben!“Monika Abbas

„Absolut positiv ist der hochwertig gestaltete Auftritt des Buches! Das begeistert.“Sabine Krass

„Die Geschichte ist originell, weckt Sehnsüchte und ließ mich vom Alltagsstress in Tagträume hinabgleiten. Ich wurde also in einen literarischen Kurzurlaub geschickt und habe mich dabei prächtig erholt. Nur schade, dass auch der schönste Urlaub irgendwann vorbei ist.“ – Claudia Kowalski bei Renie`s Lesetagebuch

 

 

Ulla Coulin-Riegger: Mutters Puppenspiel, Klöpfer, Narr Verlag

„Mit »Mutters Puppenspiel« legt die Neunundsechzigjährige ein erstaunliches Romandebüt vor. Psychologisch genau und jenseits literarischer Eitelkeiten gelingt ihr ein Kabinettstück zum Phänomen der Liebesmanipulation.“

So begeistert äußerte sich Angelika Overath über den Roman von Ulla Coulin-Riegger in ihrer Besprechung in der FAZ am 7. Mai 2020. Und tatsächlich ist der Psychotherapeutin mit ihrem ersten Roman ein kleines Kunststück gelungen.

Präzise und fast schon nüchtern erzählt sie von einer toxischen Mutter-Tochter-Beziehung: Die 38-jährige Lisette, obwohl als HNO-Ärztin mit einer eigenen Praxis beruflich erfolgreich, ist über die Maßen abhängig vom Urteil ihrer narzisstischen Mutter, die „Frausein“ über die Ehe mit einem wohlhabenden Mann und eigene Kinder definiert. Lisette erfüllt all dies nicht.

Als sie von ihrem verheirateten Geliebten schwanger wird, gerät das fragile Lebenskonstrukt ins Wanken und die Lesenden werden mitgerissen in diesen Kreislauf aus psychischen Manipulationen. Das Buch endet unerwartet und mit einer offenen Frage, die den ganzen Roman wieder in einem neuen Licht erscheinen lässt. Stilistisch erinnert es an entsprechende Romane von Marlene Streeruwitz und Elfriede Jelinek.

Ulla Coulin-Riegger wurde 1950 in Stuttgart geboren. Studium der Psychologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Nach dem Diplom Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin, seit 1996 niedergelassen in eigener Praxis als Verhaltenstherapeutin und systemische Familientherapeutin bei Esslingen.

Verlagsinformationen zum Buch: Mutters Puppenspiel

Besprechungen:

„Mit »Mutters Puppenspiel« legt die Neunundsechzigjährige ein erstaunliches Romandebüt vor. Psychologisch genau und jenseits literarischer Eitelkeiten gelingt ihr ein Kabinettstück zum Phänomen der Liebesmanipulation.“ – Angelika Overath in der FAZ
(7. Mai 2020)

„Die 38-jährige Lisette ist Ärztin und führt ein erfolgreiches Leben. Leid erfährt sie dennoch in Form der zurückgehaltenen Liebe ihrer Mutter.“ Heidenheimer Zeitung

„Die Protagonistin kann sich nicht selbst von ihren Marionettenfäden befreien, obwohl sie sich der Manipulation durch die Mutter bewusst ist.“ Stuttgarter Zeitung

„Ein spannendes, aufregendes und fesselndes kleines Buch, das viel über die Psyche und ihre Verstrickungen verrät.“ Leselupe.de

„Ulla Coulin-Riegger weiß, wovon sie in diesem Roman schreibt. Sie ist Psychotherapeutin, hört in ihrem Beruf von vielen Leben, denen eines zugrunde liegt: Ein schwieriges Verhältnis zu den Eltern“ – Buchperlenblog

„Dieser Roman wird insbesondere für weibliche Leser erhebliche Nachwirkungen haben. Es wird wohl nur wenige geben, welche die eigene Einstellung zur Rolle einer Mutter, Tochter und Frau nach der Lektüre dieses Romans nicht auf den Prüfstand stellen werden.“ – Renie`s Lesetagebuch

„Toll gemacht, fand ich im Nachhinein, toll von der Autorin konzipiert, gleich im ersten Satz die mentale und psychische Abhängigkeit der Schreiberin von der Mutter so knüppeldick, aber doch elegant verbrämt aufs Tapet zu bringen.“ – Claudia Schulmerich bei Weltexpresso

„Vor allem aber hat Lisette sich mit ihrem Emil – trotz einer Menge schöner Worte – jemanden geangelt hat, der seine Bedürfnisse stets in den Vordergrund stellen wird. Das kommt einem bekannt vor. Wie heisst es zu Anfang des Romans: Neben ihr bin ich klein. Vielleicht müsste es auch am Ende heissen: Klein will ich bleiben.“ – Yolanda Fäh bei Das Wort zum Buch

„Ein aufregender, absolut fesselnder Roman für alle Mütter und Töchter und alle an Psychologie interessierten Lesenden.“ – Andrea Zimmermann bei Eliport

„Fiktion oder Fallbeispiele aus ihrer Praxis? „Mutters Puppenspiel“ ist beides.“ – Claudia Ihlefeld in der Heilbronner Stimme.

Ella Kordes: Die Gartenschwestern, Blanvalet Verlag

Das Leben ist wie ein wilder, wunderschöner Garten!

Es sollte eine stilvolle Geburtstagsfeier im Café der Königlichen Gartenakademie Berlin sein. Doch Geburtstagskind Gitta hat für ihre Freundinnen Marit und Constanze eine Hiobsbotschaft: Gittas Mann lässt sich scheiden – und damit verlieren sie den wunderschönen Garten, der zur Villa des Expaares gehört! Wo sollen sie nun graben, pflanzen, wässern und gemeinsam Zeit verbringen? Die Lösung: ein kleiner Schrebergarten in einer Kolonie mitten in Berlin.

Auf einer zweiten Ebene erzählt Ella Kordes vom Entstehen der Gartenkolonie im letzten Kriegsjahr 1945. Die junge Lissa flieht vor der Roten Armee von Oderberg nach Berlin, wo sie bei dem Gärtner Albert landet. Der hat eines Tages eine Idee: Könnte man nicht aus den Trümmern der zerstörten Stadt für Lissa ein kleines Häuschen bauen?
Ein Roman, der nicht nur vom Glück und Nutzen des Gärtnerns erzählt, von Urban Gardening in allen seinen Formen, sondern auch von der Kraft der Freundschaft und den Lebensentwürfen ganz besonderer Frauen.

Tania Krätschmar, die unter dem Pseudonym Ella Kordes schreibt, ist Berlinerin der zweiten Generation. Nach mehreren Auslandsaufenthalten hat sie ihren Lebensmittelpunkt wieder in der Hauptstadt. Solange sie denken kann, macht sie etwas mit Büchern: schreiben, betexten, aus dem Englischen übersetzen, rezensieren und verkaufen. In ihrer Freizeit ist sie entweder in ihrem Garten oder im Boot auf der Havel anzutreffen, vorzugsweise mit Lebenspartner, Freundinnen und Familie.

Verlagsinformationen zum Buch: Die Gartenschwestern

Besprechungen:

„Ich habe vermutlich DEN Gartenroman des Bücherfrühlings 2020 gelesen.“Die Sofagärtnerin

Ein absoutes Muss für alle Liebhaber von historischen Geschichten sowie Garten- und Pflanzenliebhaber.“ Franzi`s Hexenbibliothek

„Beide Zeitebenen haben gleichermaßen Spaß gemacht zu lesen und hatten auch viele spannende Momente.“ Buchstabengeflüster

Ein leichter Sommerroman, der mit ungewohnter Tiefe auf der zweiten Erzählebene überrascht. Bitte mehr davon! Gegen das Vergessen und für die Bewahrung des Erbes!“ – Elizas Bücherparadies

„Ein wunderschöner, berührender und sehr vielseitiger Roman für Gartenliebhaber und alle, die eine gute Geschichte zu schätzen wissen.“Sommerleses Bücherkiste

“ Erzählt durch liebenswerte Charaktere, die durch große Träume und eine tiefe Liebe zur Natur und zum Gärtnern lebendig werden schreibt Krätschmar unter dem Namen Ella Kordes nicht nur eine Geschichte über starke Frauen. Sie zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart unaufhörlich miteinander verknüpft sind und durch Steine und Gärten Geschichten weiterleben dürfen, die sonst längst in Vergessenheit geraten wären.“Märkische Allgemeine