Sozusagen als »Volksausgabe« sind nun alle drei autofiktionalen Romane aus der »Chemnitzer Trilogie« des Schriftstellers Jan Kuhlbrodt in einem Band zusammengefasst.
EBERHARD GEISLER: Gemeinschaft der Heiligen
Das Wiedertreffen mit einer vergangenen Liebe kollidiert bei dem Erzähler dieser sowohl klugen als auch zarten Geschichte mit der erneuten Lektüre des »Werther«. Eberhard Geisler spinnt aus dieser Konstellation ein intellektuelles Lesevergnügen.
EBERHARD HILSCHER: Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten
In der DDR war Eberhard Hilscher ein literarischer Außenseiter. Viele seiner Erzählungen veröffentlichte er nicht: Science Fiction, gepaart mit subversivem Humor, die heute taufrisch wirken. Der Flur Verlag macht sie nun erstmals unter dem Titel »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten« einem breiten Publikum zugänglich.
EWART REDER: komisch, dass wir nicht merken, dass wir komisch sind
Mit „komisch, dass wir nicht merken, dass wir komisch sind“, liegt nun erstmals ein Sammelband mit den satirischen Texten des Autors Ewart Reder vor. Kolumnen, Satiren und Kurzgeschichten, die von den Merkel-Jahren bis zur jüngsten Gegenwart reichen, ohne Verfallsdatum, anhaltend aktuell, unterhaltsam und anregend für die Gehirnzellen.
NATHALIE SCHMID: Ein anderes Wort für einverstanden
In ihrem neuen Gedichtband "Ein anderes Wort für einverstanden" erforscht die Schweizer Autorin Nathalie Schmid formal und sprachlich abwechslungsreich Fragen der Identität, des Alltags, des Lebens ebenso wie die "letzten Fragen" vor dem Tod.
MARIE GATÉ: Mirador
Marie Gaté beschreibt in ihrem Roman "Mirador" die verschlungene Geschichte eines Gemäldes aus der Hand des Reisemalers Johann Moritz Rugendas. Ein bildreicher Roman, der durch Jahrhunderte, durch deutsche Geschichte und über den südamerikanischen Kontinent führt.
KRISTINA SCHILKE: Alles was lebt
"Schwebende Leichtigkeit" attestiert Simon Urban dem Debütroman von Kristina Schilke. „Alles was lebt“ ist eine Ode an die Kindheit im Erwachsenenalter und eine kitschfreie Erzählung über das Leben in der Provinz.
KURT OESTERLE: Es lebe die Republik!
Autor Kurt Oesterle zeichnet den Weg Thomas Manns vom zunächst eher unpolitischen, dann beinahe reaktionären Denken zu einem engagierten Verfechter der Demokratie nach. Und entdeckt dabei zahlreiche bedeutsame Texte Manns, die heute wieder hochaktuell sind.
ROLF STIEBER: Lebenslänglich. Begegnungen auf Seelenhöhe
Ein Vierteljahrhundert war Rolf Stieber als Seelsorger in einem der größten bundesdeutschen Gefängnisse tätig. Mit seinem literarischen Sachbuch ermöglicht er den Blick in eine unbekannte Welt.
Lyrikpreis München 2024: Technik trifft Poesie
„Die eine rettet die Welt, die andere bewegt sie – was haben Poesie und Technik sich heute zu sagen?“: Wie Lyrikerinnen und Lyriker heute auf diese Frage antworten, das zeigt auf eindrucksvolle Weise die Anthologie zum Lyrikpreis München 2024.
CHARLES NODIER: Jean Sbogar. Ein romantischer Räuberroman
Mit seinem 1818 zunächst anonym erschienenen "Jean Sbogar" greift Charles Nodier die damalige Mode des romantischen Räuberromans auf und verbindet sie mit Elementen der Schauerliteratur und der gothic novel. Eine Wiederentdeckung aus dem Flur Verlag.
JEAN D’AMÉRIQUE: Zerrissene Sonne
Für sein Romandebut „Soleil à coudre“ wurde der Dichter und Rapper Jean D' Amérique von der französischen Kritik gefeiert. Nun liegt es unter dem Titel "Zerrissene Sonne" in deutscher Übersetzung durch Rike Bolte vor.
BJÖRN HAYER: Winklers letzter Feldzug
In "Winklers letzter Feldzug" spürt Björn Hayer einer ethischen Grundfrage nach: Inwiefern ist es legitim oder illegitim, das vermeintlich Gute mittels Gewalt durchzusetzen? Sein Roman erzählt davon, wie ein Mensch sukzessive von schwer erträglichem Unrecht überwältigt wird
LYRIKPREIS MÜNCHEN 2024: Preisverleihung an Steffen Popp
Am 3. Dezember wird in München der Lyrikpreis München 2024 an Steffen Popp verliehen und der 'Lyrikpreis München 2024 - Junge Lyrik' überreicht. Die Veranstaltung ist öffentlich.
PETER SIPOS: Klumpen 2
Das formal Spielerische seiner Gedichte hob Antje Weber schon beim Erscheinen seines ersten Lyrikbandes im Gans Verlag in der Süddeutschen Zeitung hervor. Nun folgt von Peter Sipos ein zweiter Band, konsequent betitelt als "Klumpen 2".