Poetisch verdichtet, ein Gesamtkunstwerk in Wort und Bild ist "Schamrot", der autofiktional grundierte Roman der Malerin und Lyrikerin Johanna Hansen. Sie erzählt von Kindheit und vom Aufwachsen in der Enge der 1950/60er-Jahre in der niederrheinischen Provinz.
SUSANNE AYOUB: Spiegelschrift
Wie Susanne Ayoubs frühere Romane verbindet „Spiegelschrift“ literarischen Anspruch mit den Spannungselementen des Krimigenres. Es gibt keinen Ermittler und die Gerechtigkeit siegt nicht.
DENISE BUSER: Die Altenboomer
In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Älterwerden aus unterschiedlichsten Perspektiven.
MICHAEL KLEINHERNE: Nike
Michael Kleinhernes neuer Roman Nike ist eine feinsinnige, moderne Liebesgeschichte, die zeigt, wie eine zufällige Begegnung das Leben zweier Menschen auf unerwartete Weise verändert. Aus einem kurzen Aufeinandertreffen wird, zurück im Alltag, eine intensive Korrespondenz per Mail und eine Annäherung, die Spannung, Vertrautheit und Verlangen in sich vereint.
AXEL GÖRLACH: halsermohnz
In seinem neuen Gedichtzyklus „halsermohnz“ setzt sich der Lyriker und Fotokünstler Axel Görlach mit einer drängenden Frage der Gegenwart auseinander: Unsere Zeit, geprägt von virtuelle Welten.
EWART REDER: komisch, dass wir nicht merken, dass wir komisch sind
Mit „komisch, dass wir nicht merken, dass wir komisch sind“, liegt nun erstmals ein Sammelband mit den satirischen Texten des Autors Ewart Reder vor. Kolumnen, Satiren und Kurzgeschichten, die von den Merkel-Jahren bis zur jüngsten Gegenwart reichen, ohne Verfallsdatum, anhaltend aktuell, unterhaltsam und anregend für die Gehirnzellen.
MARKUS GRIMM: Die Stille im Auge des Sturms
Aus der Innensicht von drei Akteuren der damaligen Zeit schildert Markus Grimm in "Die Stille im Auge des Sturms" die Entwicklung hin zur ersten großen deutschen Revolution: Vor 500 Jahren begann der Bauernkrieg, ein Aufstand für mehr Freiheit und Mitbestimmung.
DORIS WIRTH: Findet mich
Mit ihrem ersten Roman "Findet mich" legt die Schriftstellerin Doris Wirth ein packendes Buch vor, das die Folgen verbaler Gewalt in einer Familie aufzeigt. Und verdeutlicht, wie schmal der Grat zwischen scheinbarer Normalität und psychischer Erkrankung ist.
MICHAEL KLEINHERNE: Lea
Michael Kleinherne erzählt in seinem neuen Roman "Lea" von einer Liebe, die von der deutsch-jüdischen Geschichte geprägt ist: München und Tel Aviv werden zur Bühne einer komplizierten Beziehung.
MICHAELA MARIA MÜLLER: Zonen der Zeit
Privates und Politisches, Geschichte und Gegenwart verknüpft Michaela Maria Müller in ihrem Roman "Zonen der Zeit" zu einem feinen Gewebe. Die Geschichte zweier Menschen, die zu "ihrer Zeit" und ihrem Leben finden.
AXEL DIELMANN: Triz. Baumchronist
Ein kreativer Kopf, der sich nicht nur auf das Verlegen verlegt hat: Axel Dielmann vereint in seinen eigenen Texten die Lust am Experiment mit der Sprache und die Liebe zur Bildenden Kunst. Beides wird auch an der Kunst-Erzählung "Triz. Baumchronist" sichtbar.
SABINE SCHIFFNER: Zeynep suchen
Während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Istanbul lernt die Schriftstellerin Sabine Schiffner eine Stadt kennen, in der Größe und Verfall dicht beieinander liegen. "Zeynep suchen" ist ein literarisches Tagebuch, eine Spurensuche und ein Reiseführer an verwunschene Orte zugleich.
DENISE BUSER: Dichten gegen das Vergessen
In "Dichten gegen das Vergessen" erzählt die Basler Autorin Denise Buser von zwölf Lyrikerinnen aus ganz verschiedenen Epochen und Kulturen. Doch eines hatten sie alle gemeinsam: Als schreibende Frauen mussten sie sich gegen zahlreiche Widerstände durchsetzen.