Auch in seiner neuen autofiktionalen Erzählung verbindet Andreas Fischer persönliche Erfahrungen mit einem Stimmungsbild der Republik in den 1980er-Jahren. «Böll kam nicht bis Troisdorf» erzählt einfühlsam, aber auch mit viel Humor von den Träumen eines jungen Mannes, der Schriftsteller werden will, von fragilen Freundschaften und einer ersten Liebe.
NASSIR DJAFARI: Tausend Fenster
Der Roman "Tausend Fenster" von Nassir Djafari erzählt ein Drama von Flucht und Verlust im Kontext des Prager Frühlings.
JOHANNA HANSEN: Schamrot
Poetisch verdichtet, ein Gesamtkunstwerk in Wort und Bild ist "Schamrot", der autofiktional grundierte Roman der Malerin und Lyrikerin Johanna Hansen. Sie erzählt von Kindheit und vom Aufwachsen in der Enge der 1950/60er-Jahre in der niederrheinischen Provinz.
DENISE BUSER: Die Altenboomer
In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Älterwerden aus unterschiedlichsten Perspektiven.
AXEL GÖRLACH: halsermohnz
In seinem neuen Gedichtzyklus „halsermohnz“ setzt sich der Lyriker und Fotokünstler Axel Görlach mit einer drängenden Frage der Gegenwart auseinander: Unsere Zeit, geprägt von virtuelle Welten.
DORIS WIRTH: Findet mich
Mit ihrem ersten Roman "Findet mich" legt die Schriftstellerin Doris Wirth ein packendes Buch vor, das die Folgen verbaler Gewalt in einer Familie aufzeigt. Und verdeutlicht, wie schmal der Grat zwischen scheinbarer Normalität und psychischer Erkrankung ist.
MICHAELA MARIA MÜLLER: Zonen der Zeit
Privates und Politisches, Geschichte und Gegenwart verknüpft Michaela Maria Müller in ihrem Roman "Zonen der Zeit" zu einem feinen Gewebe. Die Geschichte zweier Menschen, die zu "ihrer Zeit" und ihrem Leben finden.
AXEL DIELMANN: Triz. Baumchronist
Ein kreativer Kopf, der sich nicht nur auf das Verlegen verlegt hat: Axel Dielmann vereint in seinen eigenen Texten die Lust am Experiment mit der Sprache und die Liebe zur Bildenden Kunst. Beides wird auch an der Kunst-Erzählung "Triz. Baumchronist" sichtbar.
SABINE SCHIFFNER: Zeynep suchen
Während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Istanbul lernt die Schriftstellerin Sabine Schiffner eine Stadt kennen, in der Größe und Verfall dicht beieinander liegen. "Zeynep suchen" ist ein literarisches Tagebuch, eine Spurensuche und ein Reiseführer an verwunschene Orte zugleich.