Ob mit einer neuen Interpretation des Brecht'schen Radwechsels oder im Funkloch vor Eberswalde: Gisbert Amm bringt mit seinen Gedichten in "Feste im JÃ¥hreskreis" jeden zum Schmunzeln. Garantiert.
HENNING HESKE: Und morgen ist euer Leben. Zugänge zur Lyrik
Der Lyrikexperte Henning Heske, unter anderem auch Autor bei der Frankfurter Anthologie, gibt in "Und morgen ist euer Leben" Einblick in seine Zugänge zur Lyrik. Gedichtinterpretationen, die frisch, modern und gar nicht schulmeisterlich sind.
JAN KUHLBRODT: Verzeichnis erweitert
20 Jahre nach seinem Lyrikdebüt "Verzeichnis" legt Jan Kuhlbrodt mit „Verzeichnis erweitert“ eine erweiterte Neuedition im Gans Verlag vor. Seine Gedichte setzten sich mit Sprache als Speicher der historischen und der eigenen Geschichte auseinander.
Neu im GANS VERLAG: kleiner mann triptychon von Alexander Kappe
Mit "kleiner mann triptychon" entwirft Alexander Kappe einen ganz eigenen lyrischen Kosmos. Humor, Trost und Verzweiflung liegen in diesem poetischen Dreiklang um eine Figur von eigentümlicher Zartheit nah beieinander.
Neu im GANS Verlag: Essay trifft Poesie – das verschwundene jüdische Köln im literarischen Dialog
Ein außergewöhnliches publizistisch-ästhetisches Projekt bilden Frank Olberts Essay «Das verschwundene Viertel» und Agnieszka Lessmanns «Schieferbruchverse»: Die beiden Titel nähern sich der Historie des Kölner Jüdischen Viertels.
ALEXANDER GRAEFF: Tentakel ausbilden. Plädoyer für queeres Denken
In seinem Essay «Tentakel ausbilden. Plädoyer für queeres Denken» nimmt Alexander Graeff die Leser*innen mit zu dem von ihm entwickelten Ansatz zu einem «anderen Miteinander». Der Oktopus steht dabei als Metapher für neue Denk- und Handlungsansätze.
ERICH THIES: Notate – Neu im Gans Verlag
Mit «Notate» versucht Erich Thies das eigentlich Unfassbare, den Tod eines Kindes, in Worte zu fassen. Horst Bredekamp sagt über diesen Band: «Notate dringen in Abgründe des Leids, ohne in diesen aufzugehen. Sie lehren, dem Unverstehbaren in Würde zu begegnen.»
Der Gans Verlag gratuliert Jan Kuhlbrodt zum Klopstock-Preis 2026
Der diesjährige Klopstock-Preis für neue Literatur wird an den Schriftsteller Jan Kuhlbrodt überreicht. Der Leipziger Autor erhält die wichtigste Literatur-Auszeichnung des Landes Sachsen-Anhalt für sein literarisches Gesamtwerk.
Lyrik im GANS VERLAG
Ein Schwerpunkt im Gans Verlag liegt in der Entdeckung moderner, formal wie inhaltlich außergewöhnlicher Lyrik. Bereichert wird dies seit dem Frühjahrsprogramm durch das Imprint "gutleut&gans". Der Beitrag zeigt die Einzelbände, die in den vergangenen Jahren im Verlag erschienen sind:.
Der gutleut verlag wird als Imprint im Gans Verlag weitergeführt
Eine neue Heimat beim Gans Verlag: Der gutleut verlag wird als Imprint nach dem überraschenden Tod seines Verlegers Michael Wagener weitergeführt.
UNDINE MATERNI & RUTH HABERMEHL:
Manchmal ist es gut
an roten Pfeffer zu denken
"Manchmal ist es gut an roten Pfeffer zu denken" - ein zauberhaftes Buch, das Frauen im Handwerk feiert. Eine Gemeinschaftsarbeit von Undine Maternie und Ruth Habermehl.
ACHIM STEGMÜLLER: Der Prozess der Modernisierung
Achim Stegmüller, der selbst als Lektor an einer japanischen Universität arbeitet, verbindet in diesem Roman virtuos die Bauernaufstände vor 500 Jahren mit Machtkämpfen an einer Universität in Kyoto in der Gegenwart – erzählt wie ein brueghelsches Wimmelbild.
BJÖRN HAYER (Hrsg.):
Aus einer geschützten Ecke heraus
läßt du den Raum entstehen
Viele zeitgenössische Lyriker:innen suchen nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und loten aus, was denk- und machbar erscheint. Utopisches Dichten in der Gegenwart - Björn Hayer versammelt in dieser Anthologie wichtige Stimmen zeitgenössischer Lyrik.
LINDE ROTTA: Rost war die Farbe der Zeit
Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.
ANNE LEICHTFUSS: Anti·gone
Die Münchner Kammerspiele brachten mit »Anti·gone« von Sophokles den antiken Stoff als inklusives Schauspiel auf die Bretter. Das Stück, in Leichte Sprache von Anne Leichtfuß übertragen, liegt nun beim Gans Verlag auch als Buch vor. Ergänzt mit Illustrationen der Künstlerin Tanja Geis und einem Nachwort der Regisseurin Nele Jahnke.