Henry James: Lebensängste, überaus elegant verpackt

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„Es ist die Kunst, die das Leben wichtig macht, uns zur Betrachtung und Verwendung dieser Dinge bringt, und ich weiß dafür keinen Ersatz, weder für die Kraft noch für die Schönheit dieses Prozesses.“
Henry James

Der Versuch einer Annäherung an einen faszinierenden Schriftsteller in Form der Lektüre seiner Werke – vorgestellt werden in diesem Beitrag „Die Europäer“ (1878), „Die Kostbarkeiten von Poynton“ (1897), „Die Gesandten“ (1903) und einzelne Erzählungen, 2015 unter dem Titel „Das Tagebuch eines Mannes von 50 Jahren“ erschienen.

Henry James (1843 – 1916) zu lesen ist, als würde man Champagner trinken: Man weiß, da hat man etwas ganz Seltenes, Erlesenes, Elegantes. Ein Genuss. Jedoch mit Nachwirkungen: Ein Schluck zu viel davon, und man ist verloren. Und unter dem Glanz dieser Sprache, des Stils liegt schon der Hauch eines bitteren Nachgeschmacks – bald schon bricht in die schillernde Kulisse dieser Satz- und Dialogkonstruktionen die Ahnung einer dunkleren Seite ein, lauert unter dem Glanz etwas Morbides, weht uns eine Vorkenntnis von Herzeleid und Seelenqual, von Scheitern und Zerbrechen an.

Ob in „The Portrait of a lady“, „Daisy Miller“ oder „Washington Square“: In allen seinen großen Romanen geht es im Grunde um gescheiterte Lebensentwürfe, um verlorene und vergebliche Liebe (meist sind es die großen Frauenfiguren des Henry James, die sich den Konventionen beugen, sich in eigenen Lebenslügen verstricken und sich, ganz klassisch ausgedrückt, an den „Falschen“ verschenken), um zertrümmerte Träume. Und um Verluste – wer sich sein privates Glück gegen alle Regeln seiner Klasse erkämpft, muss dafür einen hohen Preis bezahlen, so die bittere Erkenntnis. Einfach so kommt keiner davon.

Henry James, der große literarische Psychologe (sein Bruder William war der praktische Vertreter dieser Disziplin, gilt als der Begründer der Psychologie in den USA), spürt den feinen seelischen Beben, dem Hin und Her des Lebens, das sich in inneren Kämpfen seiner Protagonistinnen abspielt, feinfühlig nach – und kleidet es in eine Sprache, die in dieser Geschliffenheit wenige so beherrschten wie er. Seine Bücher werden gerne mit dem Etikett „Gesellschaftsroman“ versehen – eine Einschränkung, die ihnen nicht gerecht wird. Denn man kann den Romanen weitaus mehr entnehmen als „the portrait of a society“.

Henry James ist einer, der den Menschen – freilich aus sicherer, kühl beobachtender Distanz – auf den Grund geht. Und so haben seine Romane und Erzählungen in der treffenden Analyse unserer psychisch Beschränkungen (und Beschränktheiten) immer noch ihre Gültigkeit. Lebensweisheiten à la James, die in Sätze verkleidet sind, die man sich durchaus mehrmals über der Zunge zergehen lassen muss, bis sie ihr vollständiges Aroma entfalten:

„Es ist meine Überzeugung, dass es einer Freundschaft meistens nicht zum Vorteil gereicht, wenn mein Freund meine wahre Meinung kennt, denn er kennt sie hauptsächlich dann, wenn es eine ungünstige ist, und dies gilt insbesondere dann, wenn (falls ich das so schief ausdrücken darf) er eine Frau ist.“
Aus der Erzählung „Louisa Pallant“ (1888)

Es mag ein Zufall gewesen sein, aber 2016, zum 100. Todestag von Henry James, veröffentlichten zwei Verlage zwei Romane in neuer Übersetzung, die am Anfang und Ende seines Schaffens stehen – und einen thematischen Kreis schließen. „Die Europäer“ und „Die Gesandten“ bergen all das, was die Literatur des Amerikaners, der sich in der „Alten Welt“ weitaus wohler fühlte, ausmacht: Er schrieb sein Leben lang über den Clash der Kulturen, über starke Frauen und schwache Männer und über die Gemengelage der Gefühle. Die Liebe endet dabei selten glücklich – Happy Ends gibt es kaum, etwas, was Henry James auch im eigenen Leben zu verhindern wußte.

Zu Beginn seiner schriftstellerischen Laufbahn lässt Henry James die Europäer in die Vereinigten Staaten kommen – gegen Ende suchen die Amerikaner in Europa ihr Glück und verlieren dabei die Orientierung. „Die Europäer“, beim Manesse Verlag erschienen, ist ein luftig-leichtes Frühwerk. Eher ein Appetithäppchen, das die Neugier erweckt auf die späteren Bücher des Amerikaners, der ein Lebensthema hatte: Das Aufeinanderprallen der „alten“ und der „neuen“ Welt. Das amüsante Wechselspiel um einige Amouren und den Clash der Kulturen zeigt den Stil von Henry James bereits in den Grundzügen: Er forscht in den Regungen der Seele – auch wenn sein gestrenger Bruder William den Roman als „leer“ verurteilte. „Die Europäer“ erinnert – insbesondere durch den eloquenten Einsatz von Dialogen – an ein Stück von Oscar Wilde: Locker, luftig, leicht und amüsant.

Die „Europäer“ erschien zuerst 1878 in The Atlantic Monthly, im Herbst 2015 beim Manesse Verlag in neuer Übersetzung durch Andrea Ott. Mit seinem locker-leichten Ton, mit den ironischen Seitenhieben auf die neureiche Neue Welt und den abgewirtschafteten Adel der Alten Welt, mit seinen Dialogen wie Ping-Pong-Spielen und den amourösen Verwicklungen ist es ein leichtes Lesevergnügen und wartet mit reichlich viel Happy-Endings auf: Vier Hochzeiten und eine Abreise. Ausgerechnet Eugenia, die „Edelgeborene“, die sich einen wohlhabenden Amerikaner angeln wollte, geht leer aus.

James konstruiert in diesem Roman einen „clash der Kulturen“ – im eigentlichsten Sinne. Denn Eugenia und ihr malender Bruder Felix, mittellos und auf gute Partien hoffend, sind ganz der Kunst, auch der Kunst des Salongesprächs, zugeneigt – vor allem bei Eugenia weiß der Leser nie ganz genau, worauf sie bei ihren Geplänkeln hinaus will. Am Ende verstrickt sie sich in ihren eigenen verbalen Fäden. Hier die überfeinerten Europäer – dort die puritanischen, grundehrlichen Amerikaner, die jedoch eines nicht können: Über ihre eigenen Gefühle und Stimmungen reflektieren, Innenschau halten. Auf diesem Gegensatz beruht dieser amüsante Roman.

Gustav Seibt schreibt in seinem Nachwort zur Manesse-Ausgabe:

„Der ästhetisch-kulturelle Gegensatz zwischen Europa und Amerika bleibt als historisches Thema bedeutend genug – die Frage nach dem Verhältnis von Vorgänger- und Nachfolgerkulturen wird die globalisierte Welt auch in Zukunft begleiten. Und wie wenig James, bei aller Liebe zu den Künstlern Europas, den amerikanischen Standpunkt verleugnet, zeigt sich etwas in dem stolzen Satz von Mr. Wentworth, der, auf den fürstlichen Stand seiner Cousine Eugenia angesprochen, knapp erklärt: „Hierzulande sind wir alle Fürsten.“ 



Thematisch ähnlich, doch deutlich komplexer ist das von Michael Walter für den Hanser Verlag neu übersetzte Werk „Die Gesandten“, das 1903, ebenfalls zunächst als Vorabdruck in einer Zeitschrift, erschien. Das Buch ist eine Herausforderung an die Leser: Ein echter Henry James. Es lebt von präzis-minutiöser Erforschung des Innenlebens seiner Protagonisten und doch bleibt manches unausgesprochen, verharrt in Andeutungen, vieles erklärt sich nur vage an kleinen Handlungen, Äußerungen, in Nuancen.

„Die Gesandten“ ist von ganz anderem Gewicht als „Die Europäer“, die Reife des Schriftstellers, die Prägung durch eigene Lebenserfahrungen wird im Vergleich zum Frühwerk überaus deutlich. Ein Amerikaner kommt nach Paris, um dort die Mesalliance eines jungen Mannes aus seiner Heimat mit einer Dame von zumindest angekratztem Ruf zu verhindern – der Herr in den besten Jahren verliert jedoch in der Alten Welt bald selbst sein inneres Gleichgewicht: Paris, das ist so ganz anders, als Lambert Strether es sich in seiner amerikanisch-puritanischen Haltung vorstellen konnte. Strether beginnt sich selbst zu fragen, ob sein eigenes Leben nach den richtigen Prinzipien ausgerichtet ist.

Der biedere Herausgeber einer Zeitschrift, Lewis Lambert Strether, aus dem Städtchen Woollett (Massachusetts) soll den Sohn der ebenfalls sehr biederen Witwe Mrs. Newsome nach Hause holen: Newsome Junior lebt in Paris, ist in eine amouröse Geschichte mit einer klugen, charmanten Französin namens Madame de Vionnet verstrickt und denkt gar nicht daran, sich wieder in die Eintönigkeiten amerikanischen Kleinstadt- und Geschäftslebens zu fügen. In den Augen der gestrengen Mrs. Newsome (und zunächst auch in Strethers Auffassung) hat Madame de Vionnet ein ganzes Bündel an Fehlern: Sie ist um einige Jahre älter, verheiratet und zudem mit einer hübschen Tochter gesegnet. Obwohl zutiefst unglücklich, ist die Ehe mit einem Adeligen, die nur noch auf dem Papier besteht, nicht auflösbar. Überkommener Adelcodex trifft auf amerikanischen Puritanismus.

Strether, der selbst an eine Verbindung mit Mrs. Newsome denkt, ist zunächst guter Dinge, seinen Auftrag bewältigen zu können – und scheitert. Denn seine „Pariser Erfahrungen“ führen ihn zu ganz zentralen Fragen an sich selbst, zu einer Auseinandersetzung mit seinem Leben. Bei einer Unterhaltung mit einem jungen, unsicheren Mann, den er in der Hauptstadt der Liebe kennenlernt, bricht es plötzlich aus dem rechtschaffenen Amerikaner heraus:

„Leben Sie, so intensiv Sie können; alles andere ist ein Fehler. Was Sie tun, spielt eigentlich keine große Rolle, solange Sie ihr eigenes Leben leben. Wenn Sie das nicht gelebt haben, was haben Sie dann überhaupt gehabt?“ 

Verbunden mit dem temperamentvollen Appell an den jüngeren Mann ist jedoch die melancholische Einsicht, dass für ihn selbst, den 55jährigen, der Zug wohl schon abgefahren ist – und dennoch kehrt Strether am Ende des Romans nach Hause zurück. Allerdings ist er nicht mehr derselbe, wie der Abschied von einer amerikanischen Freundin in Paris am Ende des Romans verdeutlicht.

„Es brachte sie zurück auf ihre unbeantwortet gebliebene Frage. „Was erwartet Sie denn zu Hause?“
„Ich weiß es nicht. Irgendetwas gibt es immer.“
„Eine große Veränderung“, sagte sie, während sie seine Hand festhielt.
„Eine große Veränderung – ganz ohne Zweifel. Trotzdem werde ich sehen, was sich daraus machen lässt.“

Maike Albath, eine ausgezeichnete Kennerin von Henry James` Werk, schreibt über „Die Gesandten“: „Hier klingt ein weiteres zentrales Motiv von Henry James an, das er in vielen Romanen variiert: das des verpassten Lebens.“ 

Wie Alexander Cammann in seinem Nachwort herausarbeitet, bildet dieses Buch eine Art Zäsur im Schaffen des amerikanischen Schriftstellers. Mit dem Krebstod seiner Schwester Alice, dem Tod seines Brieffreundes Robert Louis Stevenson und dem Suizid seiner Seelenverwandten Constance Fenimore Cooper hatte Henry James innerhalb kürzester Zeit seine engsten Vertrauten verloren, dazu kam sein öffentliches Scheitern als Bühnenautor. Seine Reaktion: Er setzt sich mit seinem eigenen Schaffen auseinander, beginnt wieder an einem Roman zu schreiben: „Ich gedenke, weit bessere Arbeit zu leisten als je zuvor.“

An dem 1896 erstmals veröffentlichten Poyntoner Kostbarkeiten werden sich die Geister scheiden: Wer sich mit dem Stil von Henry James, der zugegebenermaßen wenig „actionreich“ ist, sowieso nicht anfreunden kann, der wird das Buch entnervt zur Seite legen. Andere finden darin jedoch ihren vollen Genuss.

Im Grunde ist die Geschichte etwas Schall, sehr viel Rauch – Rauch, in dem das vermeintliche Objekt der Begierde, ein mit Devotionalien vollgestopftes Haus, am Ende in Flammen aufgeht. Eine unerwartete Pointe für eine Erzählung, die jedoch um einen ganz anderen Kern kreist: Die Unfähigkeit der beteiligten Personen, die (selbstauferlegten) Grenzen der Konvention, der öffentlichen und der gefühlten Moral abzulegen und ihrem eigentlichen Bedürfnissen und Gefühlen nachzugeben. Am Ende liegt alles buchstäblich in Schutt und Asche – auch das Lebensglück eines verliebten Paares, das nicht fähig ist zu können, wie es wollen sollte.

Nikolaus Stingl hat in seiner Übersetzung die leisesten Schwingungen und Untertöne, die Henry James seinen Figuren bei diesem dialoghaltigen Roman in den Mund legt, hervorragend aufgenommen. James, der souveräne „Menschenautor“, lässt einen jede feinziselierte Seelenregung seines Personals nachvollziehen, obwohl niemals direkt das ausgesprochen wird, was eigentlich gemeint ist – auch das macht die Lektüre insbesondere seines Spätwerks, das durch „Die Kostbarkeiten von Poynton“ eingeläutet wurde, zu einem herausfordernden Genuss.



Gerade an seinen kürzeren Arbeiten, den zahlreichen Erzählungen, wird sichtbar, wie sehr Henry James mit den Irrungen und Wirrungen der Menschenseele mitging – die größten Gefahren lauern auf ein Herz, das sich öffnet, die tiefsten Wunden vermag die Liebe zu schneiden, weil sie verletzbar macht. James, selbst ein Lebensvermeider und Liebesverweigerer – mutmaßlich aus Lebensangst, liest man sich in die Biographie dieses von Schwermut geplagten Mannes ein – wusste dies. Und machte sich wenigstens im Schreiben frei davon. Zudem erlaubte es ihm die Position des neutralen Beobachters, sich jede Freiheit in der Beschreibung seiner Mitmenschen erlauben zu können. Und so sind in seinen Büchern immer wieder einige der schönsten Giftigkeiten zu finden:

„Natürlich ist sie nicht einmal mehr auch nur ein bisschen jung; sie hat sich nur gut gehalten – oh, aber gut gehalten wie eingemachtes Obst in Sirup! Ich möchte ihr gerne helfen, und sei es nur, weil sie mir auf die Nerven geht, (…).“
Aus: Der Beldonald-Holbein (1901)

Beim Manesse Verlag sind 2015 sechs Erzählungen unter dem Titel „Tagebuch eines Mannes von fünfzig Jahren“ erschienen, kongenial übersetzt von Friedhelm Rathjen – Henry James hat tatsächlich nur die besten Übersetzer verdient. Die Stories kreisen mehr oder weniger um die oben angesprochenen Themen. In ihrem Nachwort für den Manesse-Band (auch dieses für sich ist übrigens ein literarisch-essayistischer Genuss) schreibt die Literaturwissenschaftlerin Maike Albath:

„James war von der Feinmotorik der Psyche fasziniert, die er auch in den sechs hier zusammengefassten Erzählungen so glänzend auffächert. Er und sein Bruder William schienen sich gegenseitig zu inspirieren. William James (…) sah das Ich als etwas Vielgestaltiges an. Er unterschied zwischen dem „I“, dem Ich als Subjekt, und dem über sich selbst reflektierenden „me“, dem Ich als Objekt. Beides zusammen ergibt das „self“. Diese Erkenntnis zusammen bargen für Henry James ein ungeheures erzählerisches Potenzial, das sich durch gesellschaftliche Zwänge wie Klassenzugehörigkeit oder Besitz noch akzentuieren ließ.“

Oder durch einen dritten Blick, den Blick von außen: Mein Favorit unter diesen Erzählungen ist nicht die titelgebende Geschichte über das vergeudete (Liebes-)Leben eines verbitterten Mannes (1879), der sich selbst im Wege stehend, Opfer seiner Vorbehalte wurde oder die ähnlich konstruierte Erzählung „Louisa Pallant“ (1888). Sondern „Die Eindrücke einer Cousine“ (1884), die allerdings einen wesentlichen Schönheitsmakel hat. Davon wird noch zu sprechen sein. In erster Linie ist es jedoch amüsant, unterhaltend und fesselnd, jener Dame dabei zuzusehen, wie sie mit dem „Ich“ ihrer jüngeren Verwandten umgeht, während sie versucht, deren „Es“ zu ergründen. Irrungen und Wirrungen vorprogrammiert.

Eigentlich handelt es sich um eine klassische Konstellation, jene der älteren Cousine, die als „Anstandsdame“ und Gesellschafterin einer jungen, elternlosen Dame zur Seite steht. Der Treuhänder des Vermögens lässt seinen jüngeren Bruder im Hause antichambrieren, arbeitet auf eine Verbindung der beiden jungen Leute hin. Natürlich dämmert es beim Lesen bald – das Vermögen ist perdu, veruntreut, die vom Vermögensverwalter forcierten Hochzeitspläne dienen dazu, den Betrug zu bemänteln. Die scharfsinnige und scharfzüngige Cousine durchschaut dies zwar wohl, aber nicht ihr eigenes Herz und das der anderen – da geht es erst einmal kreuz und quer.

Diese Erzählungen zu lesen, ist ein Genuss. Was in der modernen Literatur allzu oft als dröge Seelenschau und Bauchnabelbetrachtung daherkommt, beherrschte Henry James auf das Feinste: Den verschlungenen Wegen des menschlichen Inneren nachzuspüren. Und auch wenn an Äußerlichkeiten wenig geschieht, hält einen der große Stilist dennoch in Bann. Und zeigt auf seine unnachahmliche Weise: Die Liebe ist ein seltsames Spiel, doch die meisten Menschen werden, einmal von der Hoffnung auf sie getroffen, zu ganz tumben und dümmlichen Toren.


Die Europäer
Übersetzt von Andrea Ott
Manesse Verlag, 2015
ISBN: 978-3-7175-2388-8

Die Gesandten
Übersetzt von Michael Walter
Hanser Verlag, 2015
ISBN 978-3-446-24917-2

Die Kostbarkeiten von Poynton
Übersetzt von Nikolaus Stingl
Manesse Verlag, 2017
ISBN: 978-3-7175-2352-9

Das Tagebuch eines Mannes von 50 Jahren
Übersetzt von Friedhelm Rathjen
Manesse Verlag, 2015
ISBN: 978-3-7175-2306-2