Vom charmanten Frühwerk bis zu den Romanen der letzten Jahre: Henry James ist ein Autor, der wie kein zweiter die leisesten Schwingungen der Seele erfasst.
EMIL BELZNER: Marschieren – nicht träumen. Zerstörte Erinnerung
Erschütternd, burlesk und modern: Der 1931 erstmals veröffentlichte Antikriegsroman "Marschieren - nicht träumen" von Emil Belzner ist auch fast 100 Jahre später noch ungeheuer lesenswert.
Der Südstaaten-Kosmos von William Faulkner – alles endet in Schall und Wahn
Er galt als der herausragendste Stilist seiner Zeit, ein bahnbrechender Autor, der den nordamerikanischen Roman in die Moderne führte: William Faulkner (1897 bis 1962).
Upton Sinclair – der Schriftsteller mit Mission
Upton Sinclair war einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit, seine Romane immer zugleich auch politische Manifeste.
Sinclair Lewis, der Staubaufwirbler
Er sezierte das nordamerikanische Spießbürgertum: Sinclair Lewis, der unter anderem mit "Babbitt" einen zeitlosen Charakter geschaffen hat.
Sylvia Plath – Schreiben unter der Glasglocke
Sylvia Plath (1932 – 1963) hinterliess ein schmales Werk, das aber - über ihre eigene Biographie hinaus - bis heute von Bedeutung ist.
EBERHARD HILSCHER: Maestros Himmel- und Höllenfahrt.
Szenen um Robert Schumann
Passend zum 170. Todestag von Robert Schumann im Juli 2026 erscheint im Flur Verlag ein bislang unveröffentlichter Künstlerroman von Eberhard Hilscher.
Louis Begley und Jerzy Kosinski: Lügen, um zu überleben
Zwei Überlebende, zwei ganz unterschiedliche Bücher über den Holocaust: Louis Begley und Jerzy Kosinski verarbeiteten das Grauen auf sehr verschiedene Weise.
E. M. Forster sah unsere Gegenwart voraus: Die Maschine steht still
Diese Dystopie liest sich so überzeugend und ist verblüffend aktuell, als habe Forster schon ein paar Jahre Facebook-Mitgliedschaft hinter sich gebracht.
Gabriele Tergit – die Unerschrockene mit der Berliner Schnauze
Gerichtsreportagen, Feuilletons, Lebenserinnerungen und drei Romane: Das spät wiederentdeckte Werk von Gabriele Tergit (1894 - 1982) ist großartig.
KERSTIN SPECHT: Mittelberge
Auch Elke Heidenreich konnte sich dem Sog nicht entziehen: "Mittelberge", der späte Debütroman der gefeierten Theaterautorin Kerstin Specht, erzählt von der Welt kleiner Leute und einem eigensinnigen Mädchen.
CHRISTA LUDWIG: Signorettas rechtes Auge
Christa Ludwig, die unter anderem durch ihre Jugendbücher bekannt wurde, greift im Roman "Signorettas rechtes Auge" ein schweres Thema auf, das sie jedoch sensibel aufzuarbeiten weiß: Sie erzählt die Geschichte einer Frau, die mit einem pädophilen Vater aufgewachsen ist.
Toni Morrison – das literarische Gewissen der USA
Sie erhielt als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis: Toni Morrison (1931 - 2019), das literarische Gewissen der USA.
KATRIN SEGLITZ: mein Leben mit ihr
Autorin Katrin Seglitz stellt die Frage nach Vereinbarkeit von Liebe und Freiheit: "mein Leben mit ihr", ein kluger Roman über weibliche Selbstbestimmung.
Der US-Roman. Zwischen Neo-Western und Neo-Noir
Neben einer zunehmenden Diversifizierung und Multikulturalität ist die zeitgenössische nordamerikanische Literatur auch geprägt vom politisch engagierten Roman