Er war der bekannteste „Muckraker“ – ein Begriff, den Präsident Theodore Roosevelt nach einer Figur in John Bunyans Werk „The Pilgrim’s Progress“ prägte – seiner Zeit: Upton Beall Sinclair (1878 – 1968), dessen Roman „Der Dschungel“ als wichtigster Roman dieser Ära eines neuen Realismus in der nordamerikanischen Literatur gilt. Muckraker, also Mistkäfer oder auch Nestbeschmutzer, waren die ersten investigativen Journalist*innen und Autor*innen, die soziale, wirtschaftliche oder politische Misstände und Skandale aufdeckten. Oftmals zogen ihre Arbeiten Gesetzesänderungen nach sich – so auch „The Jungle“, der zumindest zu einer schärferen Kontrolle der Schlachthöfe führte.
Sozialistisches Trio: Jack London, Upton Sinclair und Sinclair Lewis
Mit dem Buch wurde Sinclair 1906 nicht nur in den USA schlagartig bekannt, sondern auch weltberühmt: Es wurde in zahllose Sprachen übersetzt, vor allem im deutschsprachigen Raum wurde Sinclair überaus populär. Sein Kollege und Freund Jack London bekam Recht: „Hunderttausende und sogar Millionen werden Sinclair lesen.“
Beide waren überzeugte Sozialisten, Sinclair kandidierte sogar mehrfach für den Senat und das Repräsentantenhaus und gründete vom Honorar seines ersten Buches eine utopische Kommune. Hier arbeitete Sinclair Lewis (der später Privatsekretär von Jack London wurde) zwei Monate als eine Art Hausmeister. Auch diese beiden Autoren blieben lebenslang – trotz einer gewissen literarischen Konkurrenz – befreundet. Kleine Petitesse am Rande: In seinem Roman „Das ist bei uns nicht möglich“ lässt Sinclair Lewis den älteren Kollegen als politischen Wirrkopf auftreten.
Obwohl „Protegé“ der beiden älteren Kollegen, erhielt Sinclair Lewis 1930 als erster US-Amerikaner den Nobelpreis für Literatur – zurecht, den Upton Sinclair war beileibe kein großer Stilist. Der produktive Schriftsteller war von der Mission getrieben, die Welt gerechter zu machen – so folgten auf den „Dschungel“ rund 90 weitere Bücher, die sprachlich zwar nicht umwerfend waren, die aber einen unverhüllten Einblick auf soziale Missstände und politische Ungerechtigkeiten ermöglichen. Und manche seiner Bücher sind – insbesondere was die Auswirkungen eines zügellosen Kapitalismus anbelangt – bis heute noch von aktueller Brisanz.
Inhaltsverzeichnis:
Boston (1928) – der Justizskandal um Sacco und Vanzetti
„Mögen die Historiker Nachforschungen anstellen und die Psychologen grübeln und die Philosophen spekulieren und alle aus dem Fall machen, was immer sie können, doch der Prozess um Sacco und Vanzetti, dessen Echos wie die Druckwellen einer Explosionsserie um die Welt liefen und dafür sorgen sollten, dass in Buenos Aires und Genf die Fensterscheiben der amerikanischen Botschaften zu Bruch gingen und Pariser Taxifahrer den amerikanischen Ladys das Geld ins Gesicht warfen – dieser Cause célèbre nahm seinen Anfang in einem sogenannten Krinimaldetektor, der von einer dubiosen Halbweltfigur erfunden und von einer namenlosen Italienerin in East Boston befragt wurde.“
Eine Warnung vorneweg: Für einen Sprint ist dieser Roman nicht geeignet. Mehr für einen Marathon. Manchmal wird die Strecke etwas monoton, öfter auch kommt man auch an derselben Kreuzung vorbei. Und dennoch: Erreicht man das Ziel, ist man geschafft. Fix und fertig. Aber dennoch, rückblickend: Froh, dass man das Wagnis eingegangen ist.
Wenn sich der Schriftsteller und Aktivist Upton Sinclair (1878 – 1968) daran machte, einen Roman zu schreiben, dann fasste er sich selten kurz. Das 1928 erschienene halbdokumentarische Werk „Boston“ schlug jedoch selbst für seine Verhältnisse Längenrekorde: Auf beinahe 1000 Seiten schildert Sinclair den Justizskandal um Sacco und Vanzetti, zwei italienische Einwanderer, die 1927 in den USA hingerichtet wurden. Die beiden Männer, Aktivisten der anarchistischen Arbeiterbewegung, wurden 1921 wegen der Beteiligung an einem Raubmord in Massachusetts vor Gericht gestellt.
Ein politisch motivierter Justizmord
Trotz mangelnder Beweise, fragwürdiger Zeugenaussagen, fehlender Indizien und bestehender Alibis wurden Sacco & Vanzetti schuldig gesprochen und zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Sieben Jahre lang kämpften Bürgerrechtler, politische Aktivisten, Schriftsteller – darunter natürlich Upton Sinclair, aber beispielsweise auch John Dos Passos und Dorothy Parker – sowie etliche Rechtsanwälte um das Leben der beiden Männer. Vergeblich: Mehrere Revisionsanträge wurden unter fadenscheinigen Gründen abgewiesen, in mehreren Instanzen scheiterten die Anwälte vor allem an dem erzkonservativen Richter, der die Arbeiter schon vor dem Prozess vorverurteilt hatte. Ihre Hinrichtung bewegte Menschen in der ganzen Welt. Bis heute stehen die Namen Sacco & Vanzetti für politisch motivierten Justizmord.
„Das ist unsere Bestimmung und unser Triumph“, hatte Bart einst verkündet, und zugegeben, noch nie hatten „ein braver Schuhmacher und ein armer Fischhändler“ weltweit für so viel Aufregung gesorgt. Am Samstag, zwei Tage vor der Hinrichtung, wurde in Buenos Aires der Generalstreik ausgerufen; in Berlin fand ein Protestmarsch der Gewerkschaften statt sowie die erste Radikalenversammlung im ehemaligen Oberhaus des Königreichs Preußen; in London demonstrierten an die zehntausend Bürger vor der amerikanischen Botschaft; in Genf erging ein Aufruf, amerikanische Waren zu boykottieren; in Russland wurden in jeder größeren Stadt Massenkundgebungen abgehalten; und in Paris gingen hunderttausend Arbeiter auf die Straße, mit roten Fahnen und riesigen Schildern, auf denen das amerikanische Rechtssystem nicht gerade gut wegkam. (…) Nur in Massachusetts selbst herrschte Stille. Ganz Boston kauerte im Schatten der eisernen Ferse, und angesichts des drohenden Verlusts ihrer Rechte galt unter den Bürgern nur mehr eine einzige einfache Regel, die jeder verstand: Mach, was die Polizei sagt, und halt ansonsten den Mund.“

Der „zeithistorische Roman“ Sinclairs erschien also bereits ein Jahr nach dem Ende der beiden Anarchisten – sprachliche Finesse kann man hier, insbesondere da Sinclair von Haus aus kein herausragender Stilist war, nicht erwarten. Manches wirkt redundant, was allerdings bei der Fülle an Material wiederum nicht verwundert: Sinclair arbeitete in eine fiktive Rahmenhandlung (eine ältere Dame, eigentlich der oberen Klasse entstammend, befreit sich nach dem Tod ihres Ehemanns von der Familie, geht für ein Jahr in eine Fabrik, lernt dabei Vanzetti kennen und schätzen und, überzeugt von seiner Unschuld, mobilisiert sie eine siebenjährige Kampagne für seine Freisprechung) eine Vielzahl von Quellen, darunter Prozessakten, Zeitungsberichte, Texte von Sacco und Vanzetti und vieles mehr ein.
Ein Dokument über Sacco & Vanzetti
So ist „Boston“ eigentlich selbst ein „Augenzeugendokument“, wenn auch ein sehr voluminöses. Warum sich das Buch jedoch auch heute noch, trotz seiner Längen, zu lesen lohnt: Über den Fall „Sacco & Vanzetti“ hinaus, legt Upton Sinclair, die Strukturen einer verfilzten Gesellschaft frei, die sich – mit aller Gewalt – behaupten will.
Sinclair, insbesondere in den Jahren zwischen den Weltkriegen vor allem ein in Europa einer der am meist gelesenen Autoren, entblößt das ganze Machtgefüge, entblättert die politischen Intrigen, die Interessenspolitik und Verstrickungen von Kapital, Politik und Medien in Boston, die zwangsläufig zum Tod von Sacco & Vanzetti führen mussten. In der angespannten Stimmungslage nach dem Ersten Weltkrieg benötigten die Industriellen in den USA – auch mit ängstlichem Blick auf die politischen Erschütterungen in der „Alten Welt“ – ein Feindbild, um vor allem die aufbegehrende Arbeiterschaft in Schach zu halten. Sacco und Vanzetti wurden für eine Tat verurteilt, die sie wahrscheinlich nicht begangen hatten. Aber sie waren Anarchisten und sie waren Einwanderer – das genügte. Ihre Verurteilung fiel in eine Zeit, als in den USA die „Rote Angst“ bewusst geschürt wurde.
Dominanz des Kapitals über Politik und Justiz
Vieles von dem, was Sinclair in seinem umfangreichen Roman beschreibt, erinnert an spätere und aktuelle Episoden der amerikanischen Geschichte: Die politische Hysterie, die Vermischung von politischen und geschäftlichen Interessen, die Dominanz des Kapitals. Maike Albath besprach den Roman nun anlässlich der Neuübersetzung im Deutschlandfunk:
„Boston“ bietet eine erschütternd aktuelle Schilderung kapitalistischer Verrohung und zeigt auf, mit welchen Mitteln herrschendes Recht gebeugt werden kann. Die Neuübersetzung orientiert sich vor allem in der vielschichtigen Figurenrede stärker am Original. Eine Wiederentdeckung, die es in sich hat.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Sinclair Lewis, der Staubaufwirbler
Er sezierte das nordamerikanische Spießbürgertum: Sinclair Lewis, der unter anderem mit „Babbitt“ einen zeitlosen Charakter geschaffen hat.
Sister Carrie – eine amerikanische Tragödie von Theodore Dreiser
Theodore Dreiser war ein Autor der langen Strecke, wie seine Romane „Sister Carrie“ und „Eine amerikanische Tragödie“ beweisen.
#MeinKlassiker (19): Manhattan Transfer – eine Komposition der Großstadt
Es ist einer der ersten Großstadtromane: „Manhattan Transfer“ von Dos Passos. Bloggerin Brigitte von Freyberg über die Faszination des Metropolenromans.
Der Dschungel (1906) – die skandalöse Fleischindustrie
Upton Sinclair (1878-1968) landete 1906 mit seinem Debütroman “Der Dschungel” einen literarischen und politischen Sensationserfolg. Er verstand sich selbst als Enthüllungsjournalist, der mit seinen Texten Missstände offenlegen wollte. Für den Dschungel hatte er über Wochen hinweg in den Schlachthöfen Chicagos recherchiert – und war dort tatsächlich auf einen Dschungel gestoßen, in dem ein eigenes Gesetz gilt, in dem nur die Stärksten überleben. Sein Buch schildert schonungslos die menschenverachtenden Arbeitsmechanismen der Lebensmittelindustrie am Beispiel einer litauischen Familie, die an den Härten der Ausbeutung untergeht.
Sinclair zeigt die Folgen eines gnadenlosen, nur auf Gewinn ausgerichteten Kapitalismus: Monopolisierung, Schieberei, Korruption, Zwangsprostitution, Ausbeutung, Armut, Umweltzerstörung. Das ganze Spektrum in einem Roman. Der Autor, der selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammte, wurde im Nachgang als „muckraker“, sprich Nestbeschmutzer angeprangert – man könnte das „muckraking“ fast schon als spezifische Stilart der nordamerikanischen Literatur bezeichnen: Auch John Steinbeck, Theodore Dreiser, John Reed und Dos Passos gehören mit zu dieser Klasse engagierter, linker, journalistisch geprägter Literaten.
Neue Lebensmittelgesetze dank des Romans
Trotz der Diffamierungsversuche blieb das Buch nicht ohne Folgen: „Onkel Toms Hütte der Lohnsklaverei“ (Jack London) führte immerhin zu neuen Lebensmittelgesetzen. Sinclair war jedoch enttäuscht, dass die amerikanischen Bürger mehr an der Qualität der Konserve als am Schicksal der Arbeiter interessiert waren. „Ich zielte mit meinem Roman auf das Herz und das Gewissen der Amerikaner, aber ich traf nur ihren Magen“, beklagte er sich später….oder wie Brecht sagte: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral!“
Sinclairs Werke wurden in zahllose Sprachen übersetzt und gingen um die Welt. In der Weimarer Republik war er einer der meistgelesenen Autoren. Stilistisch und literarisch gehören seine Romane nicht zur ersten Garde – Sinclairs Dschungel ist stark dort, wo er die Auswirkungen der Massenausbeutung auf einen seiner Protagonisten schildert. Das Buch ist aber auch streckenweise belehrend, detailversessen und trocken-mühsam: Die sozialistische „Erweckungspredigt“ mit fast schon biblischen Zügen wirkt etwas verstaubt.
Am Fließband (1937)
Er verkörperte den amerikanischen Traum – und war zugleich ein amerikanischer Alptraum: Henry Ford (1863 – 1947), der aus ärmlichen Verhältnissen kam, kaum Schulbildung besaß und dennoch zeitweise einer der reichsten Menschen der Welt war. Mit der Perfektionierung der Fließbandherstellung und Automatisierung revolutionierte er die industrielle Produktion – und steigerte zugleich die Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft. Wie aus einem «gütigen, anspruchslosen Menschen» ein verbitterter Eigenbrötler wurde, der zudem seine Macht für antisemitische Hetze nutzte, dies zeichnete Upton Sinclair in seinem 1937 erschienenen Roman «Am Fließband» nach.
Upton Sinclair hatte in dieser Zeit einmal mehr die Macht des Geldes selbst zu spüren bekommen: Der Sozialist war 1934 zur Demokratischen Partei gewechselt und im Rennen für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien (was sein Kollege Sinclair Lewis ironisch-spöttisch in seinem Roman «Das ist bei uns nicht möglich» auskostete). Verhindert wurde ein politischer Erfolg nicht zuletzt durch den Zeitungsverleger William Randolph Hearst, der eine antikommunistische Hetzkampagne in seinen Blättern gegen Upton Sinclair startete – der Pakt aus Kapital, Publizistik und Politik funktionierte, damals wie heute (man denke nur an die Trump-Freunde, denen inzwischen große Teile der Filmindustrie, des Fernsehens und der Printmedien gehören).
Arbeiter werden wie Zitronen ausgequetscht
Vielleicht war auch diese Erfahrung ein Anlass für den Vielschreiber, sich einmal mehr das kapitalistische System vorzunehmen. In «The Flivver King» – Flivver war ein Slang-Ausdruck für ein klappriges Auto, gemeint war vor allem die «Blechliese», der Ford T – verknüpft Upton Sinclair die Lebenswege von Henry Ford und Abner Shutt, einem naiven Arbeiter, der seinem großen Boss loyal ergeben ist. Selbst dann, als sich seine Treue nach jahrzehntelangem Schuften nicht auszahlt und er in den Zeiten der großen Depression kurzerhand vor die Tür gesetzt wird.
Detailgenau schildert Upton Sinclair wie aus den ersten Basteleien in einem Hinterhof in Detroit eines der größten Imperien der Welt wird – und welchen Preis die Mitarbeitenden dafür zu zahlen haben. Während Abner Shutt trotz einem überdurchschnittlichen Arbeitslohn und Gewinnbeteiligung – wofür Henry Ford zeitweise wie ein «Nationalheld» gefeiert wird – mit seiner Familie kaum über die Runden kommt, weil zeitgleich die Mieten und Lebenshaltungskosten in Detroit stets mehr steigen als der Gewinn für die arbeitende Klasse, treibt sein Arbeitgeber die Automatisierung voran. Durch sein Versprechen – günstige Autos für alle – erscheint der Industriemagnat «volksnah». Dabei können sich Arbeiter wie Abner Shutt das Produkt ihrer eigenen Hände selbst kaum leisten – mit 50 Jahren ist der Vater von vier Kindern ein alter, verbrauchter Mann, der sich verschulden muss, um ein Auto zu haben, mit dem er in die Fabrik kommt.
Der Kapitalismus frisst seine Verbraucher
Der eigentliche Gewinn beim Lesen dieses Romans liegt jedoch nicht in den Einblicken in die Automobilindustrie. An der Person Henry Fords zeigt sich, dass «Am Fließband» kein historischer, sondern ein leider allzu aktueller politischer Roman ist. Liegt zu viel wirtschaftliche Macht in den Händen eines einzelnen Menschen, wird das für die ganze Gesellschaft gefährlich.
«Fords Imperium – das war keine Metapher, sondern eine Tatsache; kein Spott, sondern eine soziologische Analyse. Henry war mehr, als je ein Feudalherr gewesen war; er besaß ja nicht nur die Macht des Geldes, sondern auch die der Presse und des Rundfunks. Er konnte sich seine Vasallen allgegenwärtig machen.»

Upton Sinclair nimmt am Beispiel Ford das System des «industriellen Feudalismus» auseinander, entlarvt die Versprechen von Wohlstand und Konsum in der modernen Industriegesellschaft als Vorwand für eine neue Art der Sklaverei. 1919 hatte der Schriftsteller den «Autokönig» persönlich getroffen, sich stundenlang mit ihm unterhalten und dabei festgestellt, dass sie in manchen ihrer Ansichten gar nicht einmal weit auseinanderlagen – eine Unterhaltung, die Upton Sinclair auch in seinen Roman einbaute. Doch seine Hoffnung, man könnte einen «guten Kapitalisten» von Reformen überzeugen, war vergebens: Henry Ford verweigerte sich nicht nur der Gründung von Gewerkschaften in seinen Fabriken – jeder Versuch wurde von seiner eigenen «Schutztruppe» mit brutaler Gewalt niedergeschlagen – sondern verwandelte sich mit den Jahren vom überzeugten Pazifisten und Bekämpfer der Armut zu einem hasserfüllten Antisemiten und Hitler-Sympathisanten.
Der moralische Abstieg geht mit zunehmendem Profit einher: Auch das etwas, was man heute an gewissen Tech-Bossen und deren kruden Weltanschauungen nur zu gut wiedererkennt. Auch Dietmar Dath zieht in seinem Nachwort zur Neuausgabe des Romans im März Verlag einen Vergleich zur Gegenwart, betont jedoch:
«Die Verfilzung von Funktionseinheiten des Staates, die kaum noch über Wahlen kontrollierbar sind, mit den Partikularinteressen des Wagnis- und Technokapitals hat einen Grad erreicht, der die politische Perspektive übersteigt, die Upton Sinclair einnahm (…).»
Bibliographische Angaben:
Boston
Übersetzt von Viola Siegemund
Manesse Verlag, 2017
ISBN: 978-3-641-16212-2
Der Dschungel
Übersetzt von Ingeborg Gronke
Unionsverlag
ISBN 978-3-293-20664-9
Am Fließband
Übersetzt von Jörg Schröder
März Verlag, 2025
ISBN: 978-3-7550-0051-8
