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Schlagwort: Paris

Veröffentlicht am 8. Oktober 202517. März 2026

ISOLDE OHLBAUM: Anderswo atmet man, hier lebt man

Edition Isele Ohlbaum

Isolde Ohlbaum, die nahezu alle bedeutenden Schriftsteller deutscher Sprache sowie zahlreiche internationale Autoren portraitiert hat, verbrachte als junge Frau einige Zeit in Paris. Dieser Bildband ist eine Hommage an die wunderbare Stadt an der Seine.

Veröffentlicht am 14. November 202127. Mai 2026

Henry James: Lebensängste, überaus elegant verpackt

Aufnahme eines Vintage-Sofas vor Fensterfront

Vom charmanten Frühwerk bis zu den Romanen der letzten Jahre: Henry James ist ein Autor, der wie kein zweiter die leisesten Schwingungen der Seele erfasst.

Veröffentlicht am 12. Januar 201927. Mai 2026

Nachtgewächs: Die traumhafte Literatur von Djuna Barnes

Traumfänger vor einem Glasfenster mit bunten Lichtern

Ein Werk voller dunkelschöner Sätze, das sich einem vielleicht nie ganz erschließt. Aber auch ein Buch, das man nicht mehr vergisst. Ein Klassiker der Moderne.

Veröffentlicht am 16. November 201728. Mai 2026

Lesley M. M. Blume: Und alle benehmen sich daneben

Café in Paris mit Abendbeleuchtung

Wie Hemingway kühl und auf Kosten anderer seinen Erfolg als Schriftsteller plante: The Sun Also Rises war ein Skandal mit Ansage.

Veröffentlicht am 29. August 201729. Mai 2026

Lieblingsbücher: «Der Verfolger» von Julio Cortázar

Saxophon in Nahaufnahme

Für Julio Cortázar war der Tango die Musik für das Leben, der Jazz für die Literatur. Er widmete einem Jazzmusiker einen Roman: Charlie "Bird" Parker.

Veröffentlicht am 3. August 201730. Mai 2026

Von Liebe und Krieg: Arc de Triomphe und weitere Romane von Erich Maria Remarque

Der Arc de Triomphe in Paris im Abendlicht

"Arc de Triomphe": Der Roman (1945) von Erich Maria Remarque brachte Edgar Hilsenrath wieder zum Schreiben. Und mich nach Paris.

Veröffentlicht am 15. November 20152. Juni 2026

Ernest Hemingway feiert in Paris ein Fest fürs Leben

Buchhändler in Paris

Wenn es eine Hymne auf das Paris der 1920er-Jahre, das Paris der amerikanischen Bohème, auf die Liebe und die Literatur gibt, dann ist es wohl dieses Buch.

Veröffentlicht am 8. November 20153. Juni 2026

Anna Seghers‘ Jahrhundertroman «Transit»

Altes Boot am Meer beim Sonnenuntergang

Der 1944 erschienene Roman ist eine bewegende Darstellung dessen, was Exil und Flucht bedeutet. Und deshalb bis heute aktuell.

Veröffentlicht am 27. September 20153. Juni 2026

Peter Bichsel: Der unangefochtene Meister der Miniaturen

Miniatureisenbahn in Nahaufnahme

Peter Bichsel ist der große Meister der kleinen Form. Ein Miniaturist, der sich sacht mit seinen Kürzestgeschichten die Aufmerksamkeit der Leser erobert.

Veröffentlicht am 20. August 20155. Juni 2026

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten… Heinrich Heine und das Buch der Lieder

Einige antike Bücher in einem Stapel

„Das Buch der Lieder“ erschien 1827 bei Hoffmann und Campe. Es war eine von Heine selbst zusammengestellte Gesamtausgabe fast aller seiner Gedichte.

Veröffentlicht am 11. Juni 20144. Juni 2026

Von der Bücherliebe: Über «Shakespeare and Company» zur «84, Charing Cross Road» bis «Sunwise Turn»

Innenaufnahme der Buchhandlung Shakespeare and Company in Paris

Mutige Buchhändlerinnen und leidenschaftliche Leserinnen - allen voran Sylvia Beach, die als erste James Joyce verlegte.


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Neu auf dem Blog: Auch der dritte Band der „Glatzer Reihe“ des polnischen Autors Tomasz Duszyński braucht den Vergleich mit den Romanen von Volker Kutscher und Susanne Goga nicht zu scheuen. In Polen längst Bestseller, ist es an der Zeit, dass diese Krimireihe um einen niederschlesischen Ermittler auch die deutschprachige Fangemeine erobert. Obwohl in polnischer Sprache geschrieben, taucht Tomasz Duszyński tief in das historische Milieu der Deutschen in Niederschlesien ein und vermittelt so ein authentisches Zeitbild. Duszyński zeichnet mit seinen Glatz-Romanen das bunte, dichte Panorama einer Provinzstadt in Zeiten des politischen Umbruchs. Neu auf dem Blog: Passend zum 170. Todestag von Robert Schumann (1810–1856) am 29. Juli 2026 hebt der Heidelberger Flur Verlag einen bislang unveröffentlichten Künstlerroman des Schriftstellers Eberhard Hilscher (1927 bis 2005) ans Licht: «Maestros Himmel- und Höllenfahrt» ist ein 1958 entstandenes Frühwerk des Schriftstellers, der in der DDR mit Künstler-Monographien zwar hohe Auflagen erzielte, ansonsten aber eine Außenseiterposition innehatte. Elke Heidenreich sagt über diesen Roman: „Ein Sog. Irgendwann lässt einen so viel Armut, Stärke, Schicksal, Tapferkeit, Geschichte, Versuch von Liebe, unbekanntes Landleben gar nicht mehr los.“ 1979. Troisdorf bei Köln. Der 18jährige Andreas will Schriftsteller werden und sucht einen Mentor. Voller Hoffnung schreibt er an Heinrich Böll, schickt ihm seine Kurzgeschichten, aber es kommt kein Kontakt zustande. Wenig später zieht der Dichter Frieder Salzgraf nach Troisdorf.  Andreas belegt bei ihm einen Schreibkurs und die beiden freunden sich an. Zunehmend jedoch legt Salzgraf ein verstörendes Verhalten an den Tag.  Es entfaltet sich ein persönliches Drama, das für Andreas erst vierzig Jahre später mit einem Akt der Befreiung endet. Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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