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Schlagwort: Paris

Veröffentlicht am 8. Oktober 202517. März 2026

ISOLDE OHLBAUM: Anderswo atmet man, hier lebt man

Edition Isele Ohlbaum

Isolde Ohlbaum, die nahezu alle bedeutenden Schriftsteller deutscher Sprache sowie zahlreiche internationale Autoren portraitiert hat, verbrachte als junge Frau einige Zeit in Paris. Dieser Bildband ist eine Hommage an die wunderbare Stadt an der Seine.

Veröffentlicht am 14. November 202112. April 2026

Henry James: Lebensängste, überaus elegant verpackt

Versilberte Vasen an einem Marktstand

Vom charmanten Frühwerk bis zu den Romanen der letzten Jahre: Henry James ist ein Autor, der wie kein zweiter die leisesten Schwingungen der Seele erfasst.

Veröffentlicht am 27. August 202011. März 2026

Hilmar Klute erzählt in „Oberkampf“ von einer Midlife-Crises in Zeiten des Terrors

Schwarzweiß Fotografie des Eiffelturms in Paris

In „Oberkampf“ erzählt Hilmar Klute von der „Generation Agentur“ in Zeiten des Terrors. Von Charlie Hebdo und einem Mann auf Sinnsuche in Paris.

Veröffentlicht am 12. Januar 20198. März 2026

Nachtgewächs: Die traumhafte Literatur von Djuna Barnes

Traumfänger Abendlicht Federn

Ein Werk voller dunkelschöner Sätze, das sich einem vielleicht nie ganz erschließt. Aber auch ein Buch, das man nicht mehr vergisst. Ein Klassiker der Moderne.

Veröffentlicht am 16. November 201722. März 2026

Lesley M. M. Blume: Und alle benehmen sich daneben

Romantisches Café Außenplätze Abend Paris

Wie Hemingway kühl und auf Kosten anderer seinen Erfolg als Schriftsteller plante: The Sun Also Rises war ein Skandal mit Ansage.

Veröffentlicht am 29. August 201721. März 2026

Julio Cortázar: Der Verfolger

Saxophon Musikinstrument Blasinstrument

Für Julio Cortázar war der Tango die Musik für das Leben, der Jazz für die Literatur. Er widmete einem Jazzmusiker einen Roman: Charlie "Bird" Parker.

Veröffentlicht am 3. August 201722. März 2026

Lieblingsbücher: Arc de Triomphe von Erich Maria Remarque

Arc de Triomphe Paris Abendlicht

"Arc de Triomphe": Der Roman (1945) von Erich Maria Remarque brachte Edgar Hilsenrath wieder zum Schreiben. Und mich nach Paris.

Veröffentlicht am 15. November 20155. März 2026

Ernest Hemingway: Paris, ein Fest fürs Leben

Auslage Buchhändler an der Seine in Paris

Wenn es eine Hymne auf das Paris der 1920er-Jahre, das Paris der amerikanischen Bohème, auf die Liebe und die Literatur gibt, dann ist es wohl dieses Buch.

Veröffentlicht am 8. November 20159. März 2026

Anna Seghers‘ Jahrhundertroman „Transit“

Altes Boot am Strand in der Abendsonne

Der 1944 erschienene Roman ist eine bewegende Darstellung dessen, was Exil und Flucht bedeutet. Und deshalb bis heute aktuell.

Veröffentlicht am 27. September 201510. März 2026

Peter Bichsel: Der unangefochtene Meister der Miniaturen

Schild Veloständer am Roten Rathaus in Basel

Peter Bichsel ist der große Meister der kleinen Form. Ein Miniaturist, der sich sacht mit seinen Kürzestgeschichten die Aufmerksamkeit der Leser erobert.

Veröffentlicht am 20. August 201516. März 2026

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten… Heinrich Heine und sein „Bestseller“, das Buch der Lieder

Alte Bücher in Nahaufnahme Heinrich Heine Buch der Lieder

„Das Buch der Lieder“ erschien 1827 bei Hoffmann und Campe. Es war eine von Heine selbst zusammengestellte Gesamtausgabe fast aller seiner Gedichte.

Veröffentlicht am 16. Juni 201419. April 2026

Djuna Barnes in Paris: Auf den Spuren von James Joyce

Modell des Eiffelturms auf einer Karte von Paris

1919 kam Djuna Barnes erstmals nach Paris. Sie blieb bis 1940 und wird zur "Gallionsfigur" der amerikanischen Szene an der Seine.

Veröffentlicht am 11. Juni 201425. März 2026

Der Buchladen in Paris: „Shakespeare and Company“ von Sylvia Beach

Fassade Buchladen Shakespeare and Company Paris

Sie war eine Institution in Paris: Die Amerikanerin Sylvia Beach, die sich an der Seine den Traum von einer Buchhandlung erfüllte.

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1979. Troisdorf bei Köln. Der 18jährige Andreas will Schriftsteller werden und sucht einen Mentor. Voller Hoffnung schreibt er an Heinrich Böll, schickt ihm seine Kurzgeschichten, aber es kommt kein Kontakt zustande. Wenig später zieht der Dichter Frieder Salzgraf nach Troisdorf.  Andreas belegt bei ihm einen Schreibkurs und die beiden freunden sich an. Zunehmend jedoch legt Salzgraf ein verstörendes Verhalten an den Tag.  Es entfaltet sich ein persönliches Drama, das für Andreas erst vierzig Jahre später mit einem Akt der Befreiung endet. Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien. Digitale Gewalt gegen Frauen? Misogynie im Literaturbetrieb? Neu im Büro: "Zur anderen Seite des Ozeans" ist der erste Roman der peruanischen Schriftstellerin Julia Wong, der ins Deutsche übersetzt wurde. 1799 heuert ein 12-jähriges Kind im Hafen von La Coruña auf der «Pizzaro» an, jenem Schiff, das Alexander von Humboldt an die Küste Venezuelas bringen wird. Was «Ang Chi», der sich auch «Ángel Chan» oder wahlweise «Angelo» nennen lässt, vor der Schiffsbesatzung verbergen kann, bleibt für den Forschungsreisenden kein Geheimnis: Das Kind, das sich als Junge ausgibt, weil es unbedingt weg will aus Spanien, ist ein Mädchen namens Angela. Die beiden ungleichen Reisegefährten nähern sich an, überstehen gemeinsam die nicht ungefährliche Schiffsreise und bleiben auch später noch befreundet. Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist. Ich komme ja leider nur noch selten zum Bloggen, aber wenn, dann darf es auch mal etwas länger werden. Damit es sich denn auch lohnt. Vor Wochen schon gelesen und Notizen gemacht und seither spukte mir das Buch im Kopf rum – und jetzt muss es raus, auch wenn es zugegebenermaßen nicht gerade die Zeit ist, um einen russischen Klassiker, der mit seinen späten Jahren immer nationalistischere Züge zeigte, das Wort zu geben. Aber – es gibt da halt auch die andere Seite beziehungsweise Interpretationsmöglichkeit. Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage. Literatur öffnet Horizonte. In Bildern und Symbolen erweist sich der literarische Raum als eigene Form von Wirklichkeit. Bücher reden nicht nur von Freiheit oder der Überwindung von Gegensätzen, im Gespräch mit den Lesenden eröffnen sie selbst Freiräume und stiften menschliche Verbundenheit. Sie befördern Empathie und Gemeinsinn. Das gilt für Autoren wie Hölderlin, Kleist und Novalis ganz besonders, wie dieses Buch – mit einem Ausblick auf zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Bulgakow, Genazino oder Hilary Mantel – zeigen möchte.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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