„Eine nachdenkliche, nachdrückliche Einladung, im Lesen unsere Grenzen zu überschreiten, um Neues zu entdecken und Vertrautem und uns selbst neu zu begegnen.“
Bernhard Schlink
Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage. Literatur öffnet Horizonte. In Bildern und Symbolen erweist sich der literarische Raum als eigene Form von Wirklichkeit. Bücher reden nicht nur von Freiheit oder der Überwindung von Gegensätzen, im Gespräch mit den Lesenden eröffnen sie selbst Freiräume und stiften menschliche Verbundenheit. Sie befördern Empathie und Gemeinsinn. Das gilt für Autoren wie Hölderlin, Kleist und Novalis ganz besonders, wie dieses Buch – mit einem Ausblick auf zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Bulgakow, Genazino oder Hilary Mantel – zeigen möchte.
Der Literaturwissenschaftler und Literaturkritiker Thomas Groß macht an seinen eigenen Leseerfahrungen deutlich, »Warum sich Weiterlesen lohnt«. Und führt auf kluge Art und Weise in den Kosmos dreier Klassiker ein, die uns bis heute viel zu sagen haben.
Wer dieser Einladung zum Lesen folgt, lernt sich und andere vielleicht (noch) besser kennen. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie selbst …

Autor

Thomas Groß wurde 1964 geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und
Kunstgeschichte promovierte er in Heidelberg mit einer Arbeit über Heinrich von Kleist. Er war
Lehrbeauftragter an den Universitäten Mannheim und Heidelberg, schrieb für Tages- und
Wochenzeitungen, regionale wie überregionale, vor allem über Literatur, Kunst, Film, Theater
und geisteswissenschaftliche Themen. Seit 1998 arbeitet er hauptberuflich als Kulturredakteur
beim Mannheimer Morgen.
Bild: Manfred Rinderspacher
Rezensionen
„Wer sich neu für die vorliegenden Vertreter der so genannten „klassischen“ Literatur interessiert, wird eine kluge Hilfe daran finden. Wer sich schon mit dem einen oder anderen der drei Autoren beschäftigt hat, wird Anregungen zu einer weiteren, erneuten Beschäftigung mit ihnen finden.“ – Paul Hübscher, litteratur.ch
„Lesen versteht Groß dabei als einen Akt der Kommunikation. Autor und Leser treffen sich im „literarischen Raum“ und teilen dessen „poetische Realität“, auch wenn sie vielleicht unterschiedlich empfinden.“ – Kerstin Pistorius, Atalantes Historien
Bibliographische Angaben
Thomas Groß: Warum sich Weiterlesen lohnt
Flur Verlag 2026
Klappenbroschur, Fadenheftung
240 Seiten, 13,5 x 16 cm
20,00 €
ET: 14. April 2026
ISBN 978-3-98965-204-0
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