Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage - denn Literatur öffnet Horizonte. Ein Plädoyer für das Lesen von Thomas Groß.
KURT OESTERLE: Die schlaffen Völker mit Götterfunken entzünden
Kurt Oesterle gelingt mit diesem Essay eine prägnante Darstellung von Leben, Werk und Rezeption Hölderlins – und dies in einer leicht verständlichen Sprache, die dennoch der Komplexität des Hölderlinschen Werks gerecht wird. Durchaus also auch ein Buch für Hölderlin-Einsteiger, die sich mit diesem Dichter, der bis heute fasziniert, auseinandersetzen wollen.
ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur
Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".
ISOLDE OHLBAUM: Anderswo atmet man, hier lebt man
Isolde Ohlbaum, die nahezu alle bedeutenden Schriftsteller deutscher Sprache sowie zahlreiche internationale Autoren portraitiert hat, verbrachte als junge Frau einige Zeit in Paris. Dieser Bildband ist eine Hommage an die wunderbare Stadt an der Seine.
MARTIN WALSER im Dreierpack bei der Edition Isele
Ab 1984 arbeitete Martin Walser mit der Isele Edition in Baden-Württemberg zusammen. Beinahe jährlich kam dort ein Buch von ihm heraus. 2015 veröffentlicht der Verlag nun sogar eine "Walser-Trilogie": Texte von Jörg Magenau über den Schriftsteller, Walser und das Hundemögliche sowie eine Hymne Walsers auf die Lesestadt Leipzig.
DIERK WOLTERS: Kampf der Zauberer
In seinem klugen Essay »Kampf der Zauberer« zeigt Dierk Wolters auf, wie Thomas Mann dem Faschismus seiner Zeit begegnete - und was uns diese Erzählung angesichts der Rückkehr rechter Ideologien heute zu sagen hat.
JÜRGEN BRÔCAN: Augenblicke der Anwesenheit
Jürgen Brôcan verführt mit seinem neuen Buch zum Lesen von Lyrik: „Augenblicke der Anwesenheit ist die Summe einer intensiven Auseinandersetzung mit Poesie, mit ihren Gegenständen und ihrer Sprache.
BJÖRN HAYER: Kein Ende der Geschichte
Wie setzt sich die Kultur mit den Fragen unserer Zeit auseinander? Wie reagieren Literatur, Theater und Film auf die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Tage? Björn Hayer geht diesen Fragen in seinem aktuellen Essayband "Kein Ende der Geschichte" im Gans Verlag nach.
KURT OESTERLE: Es lebe die Republik!
Autor Kurt Oesterle zeichnet den Weg Thomas Manns vom zunächst eher unpolitischen, dann beinahe reaktionären Denken zu einem engagierten Verfechter der Demokratie nach. Und entdeckt dabei zahlreiche bedeutsame Texte Manns, die heute wieder hochaktuell sind.
EBERHARD GEISLER: Taubes Novak Beese
Drei Frauen und die Entscheidung der Schrift
Der Kritiker und Literaturwissenschaftler Eberhard Geisler geht mit diesem Essay auf eine sehr persönliche Spurensuche: Eine Annährung an Werk und Leben von Helga M. Novak, Susan Taubes und Henriette Beese.
BJÖRN HAYER: Die neuen Schöpfer
Welchen Stand hat die moderne Lyrik in der zeitgenössischen Literatur? Der renommierte Kritiker Björn Hayer zeigt in 25 Essays auf, dass und warum die Gegenwartslyrik das Potential hat, ein visionärer Wegweiser zu sein.
DENISE BUSER: Dichten gegen das Vergessen
In "Dichten gegen das Vergessen" erzählt die Basler Autorin Denise Buser von zwölf Lyrikerinnen aus ganz verschiedenen Epochen und Kulturen. Doch eines hatten sie alle gemeinsam: Als schreibende Frauen mussten sie sich gegen zahlreiche Widerstände durchsetzen.