2016 hält sich Taqi Akhlaqi, ein Schriftsteller aus Afghanistan, für vier Monate in Deutschland auf. Vor dieser Reise hatte er Europa nur im Spiegel seiner Literatur und Kunst gesehen, kannte es nur durch dessen Schriftsteller und Philosophen. Das Deutschland, das sich Taqi Akhlaqi offenbart, ist voller Überraschungen - das zeigt sich nicht nur bei der Benutzung von Toiletten oder beim Zugfahren, sondern insbesondere beim Umgang mit der deutschen Sprache.
Neil MacGregor: Shakespeares ruhelose Welt
„Shakespeares ruhelose Welt“ ist ein schön aufgemachter Bildband, der am Beispiel von 20 Objekten mitten hineinstößt in das turbulente London Shakespeares.
Harald Vogel: Was darf die Satire?
Zwei große Schriftsteller der Weimarer Republik, zwei - trotz mancher Gemeinsamkeiten - ganz andere Wege, satirisch auf die Politik jener Jahre einzugehen.
Harald Roth: Was hat der Holocaust mit mir zu tun?
Erinnern statt verdrängen: Harald Roth will mit seinem Buch junge Menschen erreichen. Es ist eine gute Grundlage für eine Auseinandersetzung mit der Thematik.
Ethnologe mit Humor: Die „Traumatischen Tropen“ von Nigel Barley
Der britische Ethnologe Nigel Barley räumt in diesem amüsanten Buch mit allen Klischees über die Völkerkunde gründlich auf. Höchst unterhaltsam!
Dee Brown über den Genozid an dem amerikanischen Ureinwohnern
Dee Brown schrieb eines der meistverkauften Sachbücher in den USA. Er bezeichnete die Ausrottung der indianischen Bevölkerung als Völkermord.