Sie ist Journalistin und Brückenbauerin: Alena Wagnerová. Ihre Beobachtungen zu den deutsch-tschechischen Beziehungen, ihre literarischen Reportagen und Essays aus 50 Jahren sind nun in dem Sammelband "Zuhause in Mitteleuropa" im Baleana Verlag erschienen.
ŠTĚPÁN KUČERA: Gablonz / Jablonec. Ein literarisches Mosaik
Gablonz/Jablonec: Eine kleine, bikulturelle "Weltstadt im Herzen Europas". Der 1985 in Jablonec (deutsch: Gablonz) geborene und beheimatete Autor Štěpán Kučera blättert in der Chronik seiner Heimatstadt zwischen 1900 und 2020 und entwirft ein lebendiges, sensibles und originelles Portrait dieser über Jahrhunderte hinweg zweisprachigen Stadt.
THOMAS GROSS: Warum sich Weiterlesen lohnt
Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage - denn Literatur öffnet Horizonte. Ein Plädoyer für das Lesen von Thomas Groß.
KURT OESTERLE: Die schlaffen Völker mit Götterfunken entzünden
Kurt Oesterle gelingt mit diesem Essay eine prägnante Darstellung von Leben, Werk und Rezeption Hölderlins – und dies in einer leicht verständlichen Sprache, die dennoch der Komplexität des Hölderlinschen Werks gerecht wird. Durchaus also auch ein Buch für Hölderlin-Einsteiger, die sich mit diesem Dichter, der bis heute fasziniert, auseinandersetzen wollen.
LINDE ROTTA: Rost war die Farbe der Zeit
Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.
ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur
Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".
ISOLDE OHLBAUM: Anderswo atmet man, hier lebt man
Isolde Ohlbaum, die nahezu alle bedeutenden Schriftsteller deutscher Sprache sowie zahlreiche internationale Autoren portraitiert hat, verbrachte als junge Frau einige Zeit in Paris. Dieser Bildband ist eine Hommage an die wunderbare Stadt an der Seine.
DENISE BUSER: Die Altenboomer
In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Älterwerden aus unterschiedlichsten Perspektiven.
MARTIN WALSER im Dreierpack bei der Edition Isele
Ab 1984 arbeitete Martin Walser mit der Edition Isele zusammen. Beinahe jährlich kam dort ein Buch von ihm heraus. 2015 veröffentlichte der Verlag sogar eine "Walser-Trilogie" mit einem Essayband von Jörg Magenau und zwei Originaltexten Walsers.
JÜRGEN BRÔCAN: Augenblicke der Anwesenheit
Jürgen Brôcan verführt mit seinem neuen Buch zum Lesen von Lyrik: „Augenblicke der Anwesenheit ist die Summe einer intensiven Auseinandersetzung mit Poesie, mit ihren Gegenständen und ihrer Sprache.
BJÖRN HAYER: Die Essays im Gans Verlag
In Essays zur Kultur, zur zeitgenössischen Lyrik und seinen politischen Beiträgen geht Björn Hayer den drängenden Fragen unserer Zeit nach. Die drei Bände mit Essays, Kritiken und journalistischen Beiträgen liegen im Gans Verlag vor.
KURT OESTERLE: Es lebe die Republik!
Autor Kurt Oesterle zeichnet den Weg Thomas Manns vom zunächst eher unpolitischen, dann beinahe reaktionären Denken zu einem engagierten Verfechter der Demokratie nach. Und entdeckt dabei zahlreiche bedeutsame Texte Manns, die heute wieder hochaktuell sind.
EBERHARD GEISLER: Taubes Novak Beese
Drei Frauen und die Entscheidung der Schrift
Der Kritiker und Literaturwissenschaftler Eberhard Geisler geht mit diesem Essay auf eine sehr persönliche Spurensuche: Eine Annährung an Werk und Leben von Helga M. Novak, Susan Taubes und Henriette Beese.
ERNST KRETSCHMER (Hrsg.):
Spiegelschriften
Mit Kästner, Remarque, Mühsam & Co am Lago Maggiore
Erich Kästner und Ernest Hemingway, Claire Goll und Johanna Spyri: Zahlreiche Schriftsteller*innen verewigten den Lago Maggiore in ihren Texten. Der Lago-Kenner Ernst Kretschmer hat die literarischen Spuren in zwei Bänden zusammengefasst: Die "Spiegelschriften" berichten vom "Langen See".
RACHILDE: Nein, ich bin keine Feministin
„Pourquoi je ne suis pas féministe“: 1928 veröffentlicht die französische Schriftstellerin Rachilde diese Streitschrift, in der sie den Feminismus ihrer Epoche provokant und humorvoll zugleich beschreibt. Der Text erscheint nun in deutscher Erstübersetzung im Flur Verlag.