Mit «Notate» versucht Erich Thies das eigentlich Unfassbare, den Tod eines Kindes, in Worte zu fassen. Horst Bredekamp sagt über diesen Band: «Notate dringen in Abgründe des Leids, ohne in diesen aufzugehen. Sie lehren, dem Unverstehbaren in Würde zu begegnen.»
EMIL BELZNER: Marschieren – nicht träumen. Zerstörte Erinnerung
Erschütternd, burlesk und modern: Der 1931 erstmals veröffentlichte Antikriegsroman "Marschieren - nicht träumen" von Emil Belzner ist auch fast 100 Jahre später noch ungeheuer lesenswert.
Lyrik im GANS VERLAG
Ein Schwerpunkt im Gans Verlag liegt in der Entdeckung moderner, formal wie inhaltlich außergewöhnlicher Lyrik. Bereichert wird dies seit dem Frühjahrsprogramm durch das Imprint "gutleut&gans". Der Beitrag zeigt die Einzelbände, die in den vergangenen Jahren im Verlag erschienen sind:.
Der gutleut verlag wird als Imprint im Gans Verlag weitergeführt
Eine neue Heimat beim Gans Verlag: Der gutleut verlag wird als Imprint nach dem überraschenden Tod seines Verlegers Michael Wagener weitergeführt.
EBERHARD HILSCHER im Flur Verlag
Eberhard Hilscher war ein Ausnahmetalent, dessen eigene literarische Werke jedoch in der DDR - trotz teilweise hoher Auflagen seiner Künstlermonographien - größtenteils unveröffentlicht blieben. Mit dem Erzählband »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten« und dem Künstlerroman «Maestros Himmel- und Höllenfahrt» schließt der Flur Verlag diese Lücke.
Gabriele Tergit: Die Unerschrockene mit der Berliner Schnauze
Gerichtsreportagen, Feuilletons, Lebenserinnerungen und Romane: Das spät wiederentdeckte Werk von Gabriele Tergit (1894 - 1982) ist großartig. "Käsebier erobert den Kurfürstendamm", die "Effingers" und "Der erste Zug nach Berlin" in näherer Betrachtung.
KERSTIN SPECHT: Mittelberge
Auch Elke Heidenreich konnte sich dem Sog nicht entziehen: "Mittelberge", der späte Debütroman der gefeierten Theaterautorin Kerstin Specht, erzählt von der Welt kleiner Leute und einem eigensinnigen Mädchen.
KATRIN SEGLITZ: mein Leben mit ihr
Autorin Katrin Seglitz stellt die Frage nach Vereinbarkeit von Liebe und Freiheit: "mein Leben mit ihr", ein kluger Roman über weibliche Selbstbestimmung.
THOMAS GROSS: Warum sich Weiterlesen lohnt
Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage - denn Literatur öffnet Horizonte. Ein Plädoyer für das Lesen von Thomas Groß.
ACHIM STEGMÜLLER: Der Prozess der Modernisierung
Achim Stegmüller, der selbst als Lektor an einer japanischen Universität arbeitet, verbindet in diesem Roman virtuos die Bauernaufstände vor 500 Jahren mit Machtkämpfen an einer Universität in Kyoto in der Gegenwart – erzählt wie ein brueghelsches Wimmelbild.
BJÖRN HAYER (Hrsg.):
Aus einer geschützten Ecke heraus
läßt du den Raum entstehen
Viele zeitgenössische Lyriker:innen suchen nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und loten aus, was denk- und machbar erscheint. Utopisches Dichten in der Gegenwart - Björn Hayer versammelt in dieser Anthologie wichtige Stimmen zeitgenössischer Lyrik.
HARALD ALBRECHT: Kummer ist die kälteste der Saaten
"Kummer ist die kälteste der Saaten" ist der inzwischen vierte Lyrikband von Harald Albrecht. Der Lyriker nutzt dabei die Sprache des Gedichts und dessen Form als Orientierung in einer sich ständig wandelnden Welt.
KURT DRAWERT: Neue Publikationen zum 70. Geburtstag
Am 15. März feiert der Schriftsteller Kurt Drawert seinen 70. Geburtstag. Der axel dielmann - verlag würdigt den Lyriker, Dramatiker und Essayisten mit einem Programmschwerpunkt.
Rolf Dieter Brinkmann: Ein Beitrag von Theo Breuer
Zahlreiche Bücher erschienen zum 50. Todestag von Rolf Dieter Brinkmann. Der Schriftsteller Theo Breuer hat sie gelesen - daraus entstand eine Art Lesetagebuch, Notizen, die auch von der Wirkmacht von Literatur erzählen.
Lyrikpreis München – Aktuelles und Rückblick
Das Bewerbungsverfahren für den Lyrikpreis München 2027 ist eröffnet: Ab sofort können sich Autorinnen und Autoren mit ihren Beiträgen um den renommierten Preis, der seit 2010 vergeben wird, bewerben. Das Wettbewerbsthema lautet diesmal „Dürers Melencolia I und die Gravur der Gegenwart“.