In den Mittelpunkt vieler ihrer Romane hat Elizabeth Strout zwei Frauen gestellt: Lucy Barton und Olive Kitteridge. Zwei ganz unterschiedliche Charaktere, die in "Erzähl mir alles" endlich aufeinandertreffen.
Amerikanische Literatur: Moderne Klassiker und die subversive Kraft des US-Romans
Romane mit bissigem Blick auf die konservative Mittelschicht in den Vorstädten, mit melancholischer Betrachtung der Liebe und realistischer Auseinandersetzung mit dem Rassimus in den USA.
Philip Roth und seine späten Romane: Von «Amerikanisches Idyll» bis zum Alterswerk
Ein literarisches Experiment, das bei seinem Erscheinen eher auf Zurückhaltung stieß: "Verschwörung gegen Amerika" von Philip Roth. Heute erscheint der Roman geradezu prophetisch.
John O’Hara: Begegnung in Samarra
Mit "Begegnung in Samarra" wurde der amerikanische Schriftsteller John O'Hara 1934 schlagartig bekannt. In seinem Debütroman sezierte er den amerikanischen Traum vom sozialen Aufstieg.
Liz Moore und ihre Romane – Leben in Parallelwelten
Mit "Der Gott des Waldes" gelang Liz Moore der Durchbruch. Ihre Erzähltechnik ist aber auch schon im Frühwerk "Der andere Arthur" angelegt. Eine Autorin, von der man noch viel erhoffen darf.
US-Autorinnen sagen: It’s a woman’s world – Zeitgenössische amerikanische Literatur im Fokus
Der politischen und gesellschaftlichen Realität in den USA setzen zeitgenössische Schriftstellerinnen immer wieder starke Romane entgegen. Eine Auswahl mit Büchern von Jami Attenberg, Rachel Kushner, Lionel Shriver und Attica Locke bis hin zu Jacqueline Woodson.
Henry James: Lebensängste, überaus elegant verpackt
Vom charmanten Frühwerk bis zu den Romanen der letzten Jahre: Henry James ist ein Autor, der wie kein zweiter die leisesten Schwingungen der Seele erfasst. Das zeigen schon "Die Europäer" von 1878, vollendet ist es in "Die Gesandten" von 1903.
F. Scott Fitzgeralds letzter Roman: Die Liebe des letzten Tycoon
Hollywood, „Goldgräberstadt im Lotusland“: Fitzgerald fristete seine letzten Jahre als Drehbuchschreiber. Und hinterließ den Tycoon, seinen letzten Roman.
Der Südstaaten-Kosmos von William Faulkner – alles endet in Schall und Wahn
Er galt als der herausragendste Stilist seiner Zeit, ein bahnbrechender Autor, der den nordamerikanischen Roman in die Moderne führte: William Faulkner (1897 bis 1962). Ein Beitrag mit Rezensionen von "Schall und Wahn", "Als ich im Sterben lag" und "Absalom, Absalom!".
Upton Sinclair – der Schriftsteller mit Mission
Upton Sinclair war einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit, seine Romane zugleich auch immer politische Manifeste. So "Der Dschungel" von 1906 und "Boston" von 1928 über einen Justizskandal, der die Welt bewegte. "Am Fließband" zeigte schließlich die düstere Entwicklung des Kapitalismus à la Henry Ford.
Sinclair Lewis, der Staubaufwirbler: Wichtige Romane des Literaturnobelpreisträgers
Er sezierte das nordamerikanische Spießbürgertum: Sinclair Lewis, der unter anderem mit "Babbitt" einen zeitlosen Charakter geschaffen hat. Neben "Main Street" wird hier auch "Das ist bei uns nicht möglich" rezensiert, eine bittere Satire auf den Weg der USA in eine Diktatur.
Sylvia Plath – Schreiben unter der Glasglocke
Sylvia Plath (1932 – 1963) hinterliess ein schmales Werk, das aber - über ihre eigene Biographie hinaus - bis heute von Bedeutung ist. Ihr Roman "Die Glasglocke" ist von düsterer Schönheit, herrlich leicht und witzig dagegen ihr Kinderbuch "Das Bett-Buch".
Louis Begley und Jerzy Kosinski: Lügen, um zu überleben
Zwei Überlebende, zwei ganz unterschiedliche Bücher über den Holocaust: Louis Begley und Jerzy Kosinski verarbeiteten das Grauen auf sehr verschiedene Weise. "Lügen in Zeiten des Krieges" und "Der bemalte Vogel" im Vergleich.
Toni Morrison – das literarische Gewissen der USA
Sie erhielt als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis: Toni Morrison (1931 - 2019), das literarische Gewissen der USA. Neben "Menschenkind" stellt der Beitrag ihre späteren Romane "Heimkehr" und "Gott, hilf dem Kind" vor sowie den Essayband "Die Herkunft der Anderen".
Der moderne amerikanische Roman. Zwischen Neo-Western und Neo-Noir
Neben einer zunehmenden Diversifizierung und Multikulturalität ist die zeitgenössische nordamerikanische Literatur auch geprägt vom politisch engagierten Roman. Mit Rezensionen zu Romane von Joshua Cohen, Anthony Doerr, Adam Johnson bis hin zu J. Ryan Stradal.