Romane mit bissigem Blick auf die konservative Mittelschicht in den Vorstädten, mit melancholischer Betrachtung der Liebe und realistischer Auseinandersetzung mit dem Rassimus in den USA.
Liz Moore und ihre Romane – Leben in Parallelwelten
Mit "Der Gott des Waldes" gelang Liz Moore der Durchbruch. Ihre Erzähltechnik ist aber auch schon im Frühwerk "Der andere Arthur" angelegt. Eine Autorin, von der man noch viel erhoffen darf.
Sylvia Plath – Schreiben unter der Glasglocke
Sylvia Plath (1932 – 1963) hinterliess ein schmales Werk, das aber - über ihre eigene Biographie hinaus - bis heute von Bedeutung ist. Ihr Roman "Die Glasglocke" ist von düsterer Schönheit, herrlich leicht und witzig dagegen ihr Kinderbuch "Das Bett-Buch".
Louis Begley und Jerzy Kosinski: Lügen, um zu überleben
Zwei Überlebende, zwei ganz unterschiedliche Bücher über den Holocaust: Louis Begley und Jerzy Kosinski verarbeiteten das Grauen auf sehr verschiedene Weise. "Lügen in Zeiten des Krieges" und "Der bemalte Vogel" im Vergleich.
Der moderne amerikanische Roman. Zwischen Neo-Western und Neo-Noir
Neben einer zunehmenden Diversifizierung und Multikulturalität ist die zeitgenössische nordamerikanische Literatur auch geprägt vom politisch engagierten Roman. Mit Rezensionen zu Romane von Joshua Cohen, Anthony Doerr, Adam Johnson bis hin zu J. Ryan Stradal.
Lauter toxische Verhältnisse: Das Lebensdrama des Richard Yates
Es gibt Schriftsteller, die umkreisen immer wieder dieselben Themen. Und dennoch wird man ihrer nicht überdrüssig. Einer davon ist Richard Yates. Neben den Stories beleuchtet der Beitrag die Romane "Cold Spring Harbor", "Zeiten des Aufruhrs" und "Young Hearts Crying".
Die Short Story, eine nordamerikanische Erfolgsgeschichte
In den USA hat die Short Story eine besondere Tradition und genießt hohe literarische Anerkennung. Eine Auswahl von Kurzgeschichten-Sammlungen.
Ein Buch mit Wirkung: «Onkel Toms Hütte» von Harriet Beecher Stowe
An den Stereotypen und der Gefühligkeit dieses Romans gibt es viel Kritik. Und dennoch zeigt das Werk dieser Autorin, welche Wirkmacht Literatur innehat.
Maria Leitner – die rasende Reporterin und ihr tragisches Ende
Nachdem sie 1933 ins Exil fliehen musste, kam Maria Leitner dennoch immer wieder zurück nach Deutschland, um zu berichten. Erinnerung an eine mutige Frau.
John Fante: «Voll im Leben» in «Little Italy»
Mit dem ersten Kind steht er plötzlich "voll im Leben": John Fante, endlich wiederentdeckt, mit einem tragisch-komischen Erzählstück seiner Biographie.
Patricia Highsmith, die Gelegenheitsverbrecherin: Ein Porträt entlang ihrer Werke
Ob "Ediths Tagebuch" oder ihr Held Ripley - Patricia Highsmith war mehr an ihren Figuren interessiert als an einem kriminalistischen Plot.
Alles Gute ist wild und frei: Die Essays von Henry David Thoreau
Neben seinem Roman "Walden" wurde Henry David Thoreau vor allem durch seine Essays bekannt - von der Pflicht zum Ungehorsam bis zum Leben ohne Grundsätze.
Lesley M. M. Blume: Und alle benehmen sich daneben
Wie Hemingway kühl und auf Kosten anderer seinen Erfolg als Schriftsteller plante: The Sun Also Rises war ein Skandal mit Ansage.
John Steinbeck – der Autor mit dem Herz für die Underdogs
In der "Tortilla Flat“ leben Tagediebe und Lebenskünstler. John Steinbeck erzählt von einer tragisch-komischen "Tafelrunde" im gesellschaftlichen Abseits.
Hell und düster – die zwei Seiten des Nathaniel Hawthorne
So düster seine Schauergeschichten, so hell und heiter sind die autobiographischen Texte von Nathaniel Hawthorne. Der Schriftsteller mit den zwei Seiten.