Nach dem Zweiten Weltkrieg: Um den Petererhof in den Bergen über dem Inntal wuchern die Brennnesseln. Babette lebt hier nach dem Tod ihres Vaters und Bruders ein karges Leben. Brennnesseln sind ihr Nahrung, Heilmittel und Tierfutter zugleich. Wie diese unnahbaren Pflanzen verteidigt sie den Hof eisern gegen alle Ansprüche. Als alleinstehende Frau mit einem Kind, dessen Vater sie nicht nennt, hat sie es schwer: Vom Kirchen- und Gemeindeleben ausgeschlossen, erfährt sie wenig Unterstützung, bleibt eine Außenseiterin.
„Unfassbar anrührend, großartig erzählt“ – Ulla Müller, Bayerischer Rundfunk
Aus der Not heraus trifft sie eine Entscheidung, die für sie und ihren Sohn lebensverändernd ist: Sie gibt ihn ihrer kinderlosen Schwester in Pflege. Später, als ihr verlorener Sohn Simon zu dem verfallenden Hof zurückkehrt, wird er ihn zu seiner Heimat machen – gemeinsam mit der Künstlerin Luisa, die vor dem Stadtleben geflohen ist. Luisa ist es schließlich auch, die die Geschichten um den Petererhof niederschreiben wird.
„Vielleicht müssen wir uns manchmal entfernen, um Dinge in einem neuen Licht zu sehen, um Zusammenhänge klarer zu erkennen. Vor allem, wenn man vor Ort keine Zukunft für sich sieht. Ich verstand, dass Simon gehen musste, seinen Drang in die Fremde.“

Zur Autorin
Eva M. Bauer wuchs mit fünf Geschwistern in München auf, wo die Familie seit Generationen lebt. Sie hat als Lehrerin gearbeitet, ist als freie Journalistin tätig und schreibt Bücher.
Ihr Debüt gab sie mit dem Fantasy-Roman ,Der magische Skarabäus‘, den sie unter dem Pseudonym Eva Marebu 2010 bei arsEdition veröffentlichte. Ihr Roman Findelkind – Geschichte einer Münchner Familie erschien 2020 bei STROUX edition.
Bild: Privat

Bibliographische Angaben
EVA M. BAUER
Brennnesseltage
Roman
STROUX edition, München
176 Seiten, Hardcover, Fadenheftung
€ 25,00 [D]
ISBN 978-3-948065-41-6
Erscheinungstermin: 13. Oktober 2025
Rezensionen
„Unfassbar anrührend, großartig erzählt“: Ulla Müller empfiehlt den Roman aufs wärmste bei ihren Buchtipps im Bayerischen Rundfunk
„Eva M. Bauer erzählt mit viel Feingefühl von Entbehrung, Einsamkeit und dem stillen Mut, weiterzumachen. Mit einer eindringlichen, zugleich zarten Sprache fängt sie die raue Schönheit der Berge ein.“ – Nancy Vollbrecht, landfux.boox
„Ein schönes Wechselspiel: zwei Frauen, zwei Zeiten, ein Hof, der sie beide prägt. Mich hat dieses Buch besonders berührt, weil das einsame Leben auf dem Hof als Frau so still und zugleich so intensiv erzählt wird.“ – Sonja Stein, Goldene Seiten
„Trotz aller Härten ist es ein warmherziges und von tiefer Menschlichkeit durchflutetes Buch, das sich mit den elementaren und großen Themen des Lebens befasst.“ – Barbara Pfeiffer, Kulturbowle
„Ihre Sprache ist reduziert und klar, zugleich aber entsteht eine unheimlich dichte, eindrückliche Geschichte in einem ganz besonderen Ton.“ – MadameBiscuit15
„Eine fesselnde Geschichte“, meint frau.stern.liest, und findet darüber hinaus: „Mein Cover des Jahres!“
„Ein berührender Roman über harte Arbeit und heftige Entscheidungen, Entbehrungen, Familie und die Liebe.“ – Carolin von nothing.betterthanbooks
„Ein großer Roman übers Schweigen und Verschweigen in einer Familie (…), der sich mit Wucht ins Herz bohrt.“ – Heidrun von buecherheidrun
„Ein dicht erzählter Roman, der eindrucksvoll die Stärke einer Frau zeigt, die keine andere Wahl hat, als immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.“ – paulas_buecherregal
„Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin es schafft, die innere Welt dieser wortkargen Frau spürbar zu machen, ohne es in Worte zu fassen. Viele ihrer Emotionen und Empfindungen bleiben unausgesprochen – und wirken dadurch umso stärker.“
– karina_leseliebe
„Ein berührender Roman über das Fortgehen und Wiederkommen, über die Fremde und die Sehnsucht nach Heimat.“ – Sigrun Klüger, Frauenbuch-Newsletter Kulturette
„Atmosphärisch dicht, mit ganz viel Tiefgang hat der Roman einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Leise und eindringlich hallt er nach, bleibt im Kopf.“ – anja.liest
„Die Protagonistin ist absolut authentisch dargestellt und man lebt und leidet mit ihr. Der Text ist feinsinnig, klar. Aber auch rau, unverblümt und manchmal verletzend – wie die Brennnesseln, die in Babettes Leben immer wieder eine Rolle spielen.
Lesenswert.“ – Landbücher
„Die Sprache ist einfach, fast karg, und passt genau zu dem Leben und zu der Geschichte. Gut beschrieben sind die Stimmungen in den Bergen im Spiegel der Jahreszeiten.“ – Annas_Bloggerwelt
„Ein flüssig lesbarer und interessanter Roman, der vom Anfang bis zum Schluss fasziniert.“ – Anna Lemberger, Dorfzeitung
„Der Erzählstil ist sanft und nüchtern zugleich. Gerade dadurch wirkt er so einnehmend. Es wird nichts bewertet, sondern vielmehr blieb es mir als Leserin überlassen, meine eigenen Schlüsse zu ziehen.“ – im_lesehimmel
„Der Schreibstil ist leise, zart, authentisch.
Die Autorin beschreibt bildhaft die Umgebung in den Bergen und das karge, harte Leben auf einem Bauernhof.“ – christines.mixtum.compositum
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STROUX edition
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Frauenleben in der STROUX edition:





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