"Veturia" ist nach "Das Portrait" der zweite Roman des Literaturwissenschaftlers Jean de Palacio, den der Flur Verlag in deutscher Erstübersetzung herausbringt. Eine phantastische Entdeckung!
OLGA STEHLÍKOVÁ: Majnka
"Majnka" ist die starke Geschichte eines Mädchens, dessen bisherige Sicherheiten ins Wanken geraten, nachdem eine ernste Krankheit in das idyllische Leben ihrer Familie eingedrungen ist. Mit Sprachwitz und Humor, mit Empathie und der richtigen Dosis an Emotionen bringt die Autorin Kindern ein Thema näher, das selbst Erwachsene oft meiden.
EMIL BELZNER: Marschieren – nicht träumen. Zerstörte Erinnerung
Erschütternd, burlesk und modern: Der 1931 erstmals veröffentlichte Antikriegsroman "Marschieren - nicht träumen" von Emil Belzner ist auch fast 100 Jahre später noch ungeheuer lesenswert.
CARL-CHRISTIAN ELZE:
ich lebe in einem wasserturm am meer,
was albern ist
"Carl-Christian Elzes Gedichte sind originell bild- und vergleichsstark, mal komisch, mal derb, oft überraschend und immer berührend", schrieb Jan Wagner über diesen Lyrikband. Jetzt kommt die Neuauflage mit zusätzlichem Material.
TOMASZ DUSZYŃSKI: Glatz. Rübezahl
Die "Glatzer Reihe" des polnischen Autors Tomasz Duszyński braucht den Vergleich mit den Romanen von Volker Kutscher und Susanne Goga nicht zu scheuen. Historische Krimis, angesiedelt in Niederschlesien.
JURA SOYFER: Der Weltuntergang
Vor 90 Jahren erlebte das Stück "Der Weltuntergang" des ukrainisch-österreichischen Autors Jura Soyfer seine Premiere. Bis heute ist es von ungebrochener Aktualität.
HANNA OSADKO: Sieben Pralinen aus Heidelberg
Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist.
THOMAS GROSS: Warum sich Weiterlesen lohnt
Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage - denn Literatur öffnet Horizonte. Ein Plädoyer für das Lesen von Thomas Groß.
MARGRET SCHEPERS: … und wir träumten vom Matriarchat
Die Filmemacherin Margret Schepers gründete 1976 den Frauenbuchladen in Heidelberg. In ihrem Debütroman blickt sie auf die Anfänge der Frauenbewegung zurück und zeigt auf, wie aktuell die Kämpfe von damals heute noch sind.
MATHIAS TRAXLER: Restaurant & Orchestre Touché
Text und Musik in einem gemeinsamen Reigen: Mathias Traxler verbindet in "Restaurant & Orchestre Touché" Poesie mit Klang und Echo.
UNDINE MATERNI & RUTH HABERMEHL:
Manchmal ist es gut
an roten Pfeffer zu denken
"Manchmal ist es gut an roten Pfeffer zu denken" - ein zauberhaftes Buch, das Frauen im Handwerk feiert. Eine Gemeinschaftsarbeit von Undine Maternie und Ruth Habermehl.
MAURICE BLIK: Zweiter Atem
Maurice Blik, als Kind einer jüdischen Familie aus Amsterdam nach Bergen-Belsen deportiert, ist heute einer der bekanntesten Bildhauer in Großbritannien. In seinen Erinnerungen "Zweiter Atem" beschreibt er eindrücklich, wie seine Kunst ihn rettete.
GARY VICTOR: Erschütterungen
In "Erschütterungen" stellt Autor Gary Victor seinen Kultermittler, Inspektor Azémar, vor eine besondere persönliche Herausforderung. Der Roman schaffte es auf die Krimibestenliste von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur.
MACIEJ SIEMBIEDA: Katharsis
Maciej Siembieda ist gegenwärtig einer der populärsten Schriftsteller Polens. Kein Wunder: Seine Werke bewegen sich stilistisch zwischen populärer Spannungsliteratur und literarischem Anspruch und werden in eine Reihe mit den Romanen von Robert Harris, Ken Follet und Philip Kerr gestellt. Mit "Katharsis" erscheint nun einer seiner Romane in deutscher Erstübersetzung.
MICHAL AJVAZ: Passagen unter Glas
Nach dem großen Erfolg der deutschen Erstübersetzung von "Die andere Stadt" bringt der Allee Verlag München nun mit "Passagen unter Glas" den jüngsten Roman von Michal Ajvaz, der 2024 auf Tschechisch erschienen ist, heraus. Erneut von Verlegerin Veronika Siksa übersetzt, ist dies der zweite Roman aus Michal Ajvaz’ Gesamtwerk im Allee Verlag.