Mit "Der Gott des Waldes" gelang Liz Moore der Durchbruch. Ihre Erzähltechnik ist aber auch schon im Frühwerk "Der andere Arthur" angelegt. Eine Autorin, von der man noch viel erhoffen darf.
US-Autorinnen sagen: It’s a woman’s world – Zeitgenössische amerikanische Literatur im Fokus
Der politischen und gesellschaftlichen Realität in den USA setzen zeitgenössische Schriftstellerinnen immer wieder starke Romane entgegen. Eine Auswahl mit Büchern von Jami Attenberg, Rachel Kushner, Lionel Shriver und Attica Locke bis hin zu Jacqueline Woodson.
Sylvia Plath – Schreiben unter der Glasglocke
Sylvia Plath (1932 – 1963) hinterliess ein schmales Werk, das aber - über ihre eigene Biographie hinaus - bis heute von Bedeutung ist. Ihr Roman "Die Glasglocke" ist von düsterer Schönheit, herrlich leicht und witzig dagegen ihr Kinderbuch "Das Bett-Buch".
Gabriele Tergit: Die Unerschrockene mit der Berliner Schnauze
Gerichtsreportagen, Feuilletons, Lebenserinnerungen und Romane: Das spät wiederentdeckte Werk von Gabriele Tergit (1894 - 1982) ist großartig. "Käsebier erobert den Kurfürstendamm", die "Effingers" und "Der erste Zug nach Berlin" in näherer Betrachtung.
KERSTIN SPECHT: Mittelberge
Auch Elke Heidenreich konnte sich dem Sog nicht entziehen: "Mittelberge", der späte Debütroman der gefeierten Theaterautorin Kerstin Specht, erzählt von der Welt kleiner Leute und einem eigensinnigen Mädchen.
Toni Morrison – das literarische Gewissen der USA
Sie erhielt als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis: Toni Morrison (1931 - 2019), das literarische Gewissen der USA. Neben "Menschenkind" stellt der Beitrag ihre späteren Romane "Heimkehr" und "Gott, hilf dem Kind" vor sowie den Essayband "Die Herkunft der Anderen".
KATRIN SEGLITZ: mein Leben mit ihr
Autorin Katrin Seglitz stellt die Frage nach Vereinbarkeit von Liebe und Freiheit: "mein Leben mit ihr", ein kluger Roman über weibliche Selbstbestimmung.
JULIA WONG: Zur anderen Seite des Ozeans
Die peruanische Schriftstellerin Julia Wong begibt sich mit diesem historischen Schelmenroman auf Spuren der «Tusán» und auf die von Alexander von Humboldt. Es ist die erste deutsche Übersetzung einer ihrer Romane.
HANNA OSADKO: Sieben Pralinen aus Heidelberg
Die ukrainische Autorin Hanna Osadko, die ihren Mann im russischen Angriffskrieg verlor, verbindet in diesem Buch literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit.
UNDINE MATERNI & RUTH HABERMEHL:
Manchmal ist es gut
an roten Pfeffer zu denken
"Manchmal ist es gut an roten Pfeffer zu denken" - ein zauberhaftes Buch, das Frauen im Handwerk feiert. Eine Gemeinschaftsarbeit von Undine Maternie und Ruth Habermehl.
SABINE ZAPLIN: Die Wasserwandler
"Die Wasserwandler" ist der erste Jugendroman in der STROUX edition. Sabine Zaplin erzählt in lebendigen Bildern vom Leben und der Armut in einem Schwarzwalddorf im 18. Jahrhundert und der abenteuerlichen Reise der Donauschwaben, die als Siedler für die Bebauung der Gebiete in Ungarn angeworben wurden.
LINDE ROTTA: Rost war die Farbe der Zeit
Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.
ANNE LEICHTFUSS: Anti·gone
Die Münchner Kammerspiele brachten mit »Anti·gone« von Sophokles den antiken Stoff als inklusives Schauspiel auf die Bretter. Das Stück, in Leichte Sprache von Anne Leichtfuß übertragen, liegt nun beim Gans Verlag auch als Buch vor. Ergänzt mit Illustrationen der Künstlerin Tanja Geis und einem Nachwort der Regisseurin Nele Jahnke.
EVA M. BAUER: Brennnesseltage
Ein hartes Frauenleben in den Alpen: Eva M. Bauer erzählt in "Brennnesseltagen" vom Überlebenswillen einer Bäuerin, die ganz auf sich alleine gestellt ist.
DENISE BUSER: Die Altenboomer
In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Älterwerden aus unterschiedlichsten Perspektiven.