JÜRGEN BRÔCAN: Augenblicke der Anwesenheit

Aus Neugierde wurde eine lebenslange Beschäftigung mit der Dichtung: „Augenblicke der Anwesenheit“ ist eine Summe einer intensiven Auseinandersetzung mit Poesie, mit ihren Gegenständen und ihrer Sprache. Zugleich ist dieser Essayband ein Buch, das dazu verführen kann, in das Lesen von Lyrik „einzusteigen“. Es bietet aber auch neue interpretatorische Ansätze und Überlegungen für Lyrikkenner. Eines macht der Schriftsteller dabei mit seinen Essays deutlich: Auch wenn in der modernen Gesellschaft mit ihrer „Allgegenwart von Gewinnoptimierung und Informationsanhäufung“ die Beschäftigung mit Dichtung beinahe wie ein „spleeniges Hobby für Idealisten“ wirkt, kann Bildung, wie sie die Lyrik vermittelt, „für den Einzelnen ein Quell von Glück und Genuß“ sein.

„Gedichte lesen zu lernen heißt in erster Linie nicht, sie eloquent und hochtrabend zu interpretieren, sondern sie irgendwie mit der eigenen Lebenswirklichkeit zu verknüpfen“, so Jürgen Brôcan. Wie dies geschehen kann, verdeutlicht der Schriftsteller an Beispielen, die Epochen und Räume umspannen – von Emily Dickinson zu Elizabeth Bishop, von Thomas Kling bis Jan Wagner, um nur einige der erwähnten Lyrikerinnen und Lyriker zu nennen.

Jürgen Brocan Augenblicke der Anwesenheit

Stimmen zum Buch

„Ein Zwitter auf sprachlich höchstem Niveau aus einem fast wissenschaftlichen Text sowie brillanten und geistreichen Überlegungen zur Lyrik mit vielen Zitaten.“ – Bettina Jäger, Ruhr-Nachrichten, 14. Mai 2025

„Da sind wir wieder beim Gewicht dieses Buchs, diesmal dem inhaltlichen. „Die Gültigkeit von Gedichten über den Augenblick hinaus“, darum geht es dem Lyrik-Enthusiasten Jürgen Brôcan. Da springen Funken über.“ – Rolf Birkholz, Am Erker Nr. 89

Manfred Lipp veröffentlicht auf seinem Blog „Aus dem Alltag“ einen Gastbeitrag mit Texten aus dem Buch.

Autor

Jürgen Brôcan, geb. 1965 in Göttingen, lebt seit 2003 in Dortmund als Lyriker, Essayist, Übersetzer, Literaturkritiker und Herausgeber der edition offenes feld (eof). Er hat Robinson Jeffers, Marianne Moore, Walt Whitman, Ralph Waldo Emerson, Nathaniel Hawthorne, John Muir, Aldo Leopold, René Char, Georges Schehadé, Ranjit Hoskoté, Arundhati Subramaniam, Kaveh Akbar und viele andere ins Deutsche übertragen. Brôcan schrieb bislang neun Gedichtbände und drei Prosabücher. Zu seinen Auszeichnungen gehören neben zahlreichen Stipendien der Paul-Scheerbart-Preis und der Literaturpreis Ruhr.

Verlag

APHAIA Verlag GmbH
Rosenheimer Straße 18
85653 Aying
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https://aphaia.de/

*Im Rahmen meiner Arbeit – PR für Verlage und Autor*innen



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