Ein außergewöhnliches publizistisch-ästhetisches Projekt bilden Frank Olberts Essay «Das verschwundene Viertel» und Agnieszka Lessmanns Gedichtband «Schieferbruchverse»: Die beiden Titel nähern sich der Historie des Kölner Jüdischen Viertels. Sie eröffnen Perspektiven auf Geschichte, die in unsere Gegenwart hineinragen, und begleiten publizistisch die bald zu erwartende Eröffnung des Jüdischen Museums MiQua in Köln.
ALEXANDER GRAEFF: Tentakel ausbilden. Plädoyer für queeres Denken
In seinem Essay «Tentakel ausbilden. Plädoyer für queeres Denken» nimmt Alexander Graeff die Leser*innen mit zu dem von ihm entwickelten Ansatz zu einem «anderen Miteinander». Der Oktopus steht dabei als Metapher für neue Denk- und Handlungsansätze.
ERICH THIES: Notate – Neu im Gans Verlag
Mit «Notate» versucht Erich Thies das eigentlich Unfassbare, den Tod eines Kindes, in Worte zu fassen. Horst Bredekamp sagt über diesen Band: «Notate dringen in Abgründe des Leids, ohne in diesen aufzugehen. Sie lehren, dem Unverstehbaren in Würde zu begegnen.»
Der Gans Verlag gratuliert: Klopstock-Preis für neue Literatur
wird 2026 an Jan Kuhlbrodt verliehen
Der diesjährige Klopstock-Preis für neue Literatur wird an den Schriftsteller Jan Kuhlbrodt überreicht. Der Leipziger Autor erhält die wichtigste Literatur-Auszeichnung des Landes Sachsen-Anhalt für sein literarisches Gesamtwerk.
Lyrik im GANS VERLAG
Ein Schwerpunkt im Gans Verlag liegt in der Entdeckung moderner, formal wie inhaltlich außergewöhnlicher Lyrik. Bereichert wird dies seit dem Frühjahrsprogramm durch das Imprint "gutleut&gans". Der Beitrag zeigt die Einzelbände, die in den vergangenen Jahren im Verlag erschienen sind:.
Der gutleut verlag wird als Imprint im Gans Verlag weitergeführt
Eine neue Heimat beim Gans Verlag: Der gutleut verlag wird als Imprint nach dem überraschenden Tod seines Verlegers Michael Wagener weitergeführt.
UNDINE MATERNI & RUTH HABERMEHL:
Manchmal ist es gut
an roten Pfeffer zu denken
"Manchmal ist es gut an roten Pfeffer zu denken" - ein zauberhaftes Buch, das Frauen im Handwerk feiert. Eine Gemeinschaftsarbeit von Undine Maternie und Ruth Habermehl.
ACHIM STEGMÜLLER: Der Prozess der Modernisierung
Achim Stegmüller, der selbst als Lektor an einer japanischen Universität arbeitet, verbindet in diesem Roman virtuos die Bauernaufstände vor 500 Jahren mit Machtkämpfen an einer Universität in Kyoto in der Gegenwart – erzählt wie ein brueghelsches Wimmelbild.
BJÖRN HAYER (Hrsg.):
Aus einer geschützten Ecke heraus
läßt du den Raum entstehen
Viele zeitgenössische Lyriker:innen suchen nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und loten aus, was denk- und machbar erscheint. Utopisches Dichten in der Gegenwart - Björn Hayer versammelt in dieser Anthologie wichtige Stimmen zeitgenössischer Lyrik.
LINDE ROTTA: Rost war die Farbe der Zeit
Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.
ANNE LEICHTFUSS: Anti·gone
Die Münchner Kammerspiele brachten mit »Anti·gone« von Sophokles den antiken Stoff als inklusives Schauspiel auf die Bretter. Das Stück, in Leichte Sprache von Anne Leichtfuß übertragen, liegt nun beim Gans Verlag auch als Buch vor. Ergänzt mit Illustrationen der Künstlerin Tanja Geis und einem Nachwort der Regisseurin Nele Jahnke.
ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur
Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".
ÁKOS SZOLCSÁNYI: David
In einem mitreißenden Erzählstrom begleitet der ungarische Schriftsteller Ákos Szolcsányi seine Hauptfigur David durch die zentralen Stationen der Überlieferung. Ein Roman über eine der prägendsten Figuren der Menschheitsgeschichte.
JAN KUHLBRODT und Töchter: Wäsche im Wind und Polizisten
Landschaften verändern sich von Generation zu Generation, Menschen hinterlassen Spuren: Diesen Linien spürt das ungewöhnliche Textalbum »Wäsche im Wind und Polizisten« nach. Sozusagen in einem generationenübergreifenden Dialog trifft Autor Jan Kuhlbrodt auf seine beiden Töchter Maria und Sofia.
PETER SIPOS: Die Klumpen-Trilogie im Gans Verlag
Mit "Klumpen 3" erweitert der Lyriker Peter Sipos seine Gedichtband-Reihe im Gans Verlag zu einer Trilogie. Der mit dem Untertitel "Gesänge und Gewebe" versehene Band hebt sich durch seine Vielfältigkeit, seinen Humor und seine zugängliche Sprache hervor.