Ein Hotel voller Kranker und Gespenster. Eine Kuckucksuhr, in deren Innerem die Zeit aus den Fugen gerät. Ein Beinspeicher, der Reliquienschrein oder Archiv sein könnte. Mittendrin: kleiner mann, eine Figur von eigentümlicher Zartheit, die stolpert, lauscht, scheitert, weitermacht, und im Laufe der Gedichte immer kleiner wird.
Mit „kleiner mann triptychon“ schreibt Alexander Kappe in seinem zweiten Gedichtband eine große poetische Erzählung in drei Zyklen – und zugleich eine Schule der Kleinheit. Den Band trägt eine spielerische, fast kindliche Sprache: Einfache Sätze kippen unvermittelt ins Nachdenkliche, Humor öffnet Abgründe, Trost und Verzweiflung stehen unmittelbar nebeneinander. In diesen Gedichten liegt eine Wärme, vielleicht weil sie wissen, dass das Kleine keine Schwäche ist, sondern der kleinste Punkt der Kraft.

Service für Medien & Blogs
Sie möchten das Buch rezensieren? Ich unterstütze Sie gerne mit Rezensionsexemplaren und digitalem Pressematerial:
• Rezensionsexemplar anfordern
• Leseprobe
• Pressekit (Cover, Autorenfoto, Leseprobe) zum Download (zip 7,3 MB)
Autor

Alexander Kappe ist in Berlin geboren und aufgewachsen und als Autor, Übersetzer, Literaturvermittler und Literaturwissenschaftler tätig. Er war zum Open Mike eingeladen und für den Münchner Lyrikpreis nominiert. 2023 erschien sein erster Gedichtband „nachreden auf dunkelengel“ im gutleut Verlag. Seine Übersetzung des Gedichtbands „das prinzip der lokalität“ von Keith Waldrop (gutleut 2023) wurde als Lyrikempfehlung des Jahres 2024 ausgezeichnet. Für den Open Mike 2026 ist er in der Vorjury tätig.
Bild: Annette Mücke
Bibliographische Angaben
kleiner mann triptychon.
Drei Gedichte
• Autor: Alexander Kappe
• Erscheinungstermin: Oktober 2026
• Genre: Lyrik
• Ausstattung: Hardcover mit Fadenbindung, 120 Seiten
• Verlag: GANS VERLAG
• ISBN: 978-3-946392-85-9
• Preis: 20,00 €
• Direktlink zum Buch: kleiner mann triptychon im Gans Verlag Shop
Verlag
Gans Verlag
Ulrich Leinz
Heinrich-Heine-Str. 36
10179 Berlin
Telefon: +49 – 179 – 130 52 79
Email: gansverlag@gansverlag.de
Zur Homepage des Gans Verlag
Mehr aus
Neu im GANS Verlag: Essay trifft Poesie – das verschwundene jüdische Köln im literarischen Dialog
Ein außergewöhnliches publizistisch-ästhetisches Projekt bilden Frank Olberts Essay «Das verschwundene Viertel» und Agnieszka Lessmanns «Schieferbruchverse»: Die beiden Titel nähern sich der Historie des Kölner Jüdischen Viertels.
ERICH THIES: Notate – Neu im Gans Verlag
Mit «Notate» versucht Erich Thies das eigentlich Unfassbare, den Tod eines Kindes, in Worte zu fassen. Horst Bredekamp sagt über diesen Band: «Notate dringen in Abgründe des Leids, ohne in diesen aufzugehen. Sie lehren, dem Unverstehbaren in Würde zu begegnen.»
Lyrik im GANS VERLAG
Ein Schwerpunkt im Gans Verlag liegt in der Entdeckung moderner, formal wie inhaltlich außergewöhnlicher Lyrik. Bereichert wird dies seit dem Frühjahrsprogramm durch das Imprint „gutleut&gans“. Der Beitrag zeigt die Einzelbände, die in den vergangenen Jahren im Verlag erschienen sind:.
*Im Rahmen meiner Arbeit – PR für Verlage und Autor*innen
