"Füchsin" von der mehrfach preisgekrönten kroatischen Schriftstellerin Dubravka Ugrešić (1949 - 2023) ist eine flirrende Erkundung der Literatur. Changierend zwischen Essay und Erzählung entsteht ein raffiniertes Spiel mit Fiktion und Wahrheit.
John O’Hara: Begegnung in Samarra
Mit "Begegnung in Samarra" wurde der amerikanische Schriftsteller John O'Hara 1934 schlagartig bekannt. In seinem Debütroman sezierte er den amerikanischen Traum vom sozialen Aufstieg.
Liz Moore und ihre Romane – Leben in Parallelwelten
Mit "Der Gott des Waldes" gelang Liz Moore der Durchbruch. Ihre Erzähltechnik ist aber auch schon im Frühwerk "Der andere Arthur" angelegt. Eine Autorin, von der man noch viel erhoffen darf.
US-Autorinnen sagen: It’s a woman’s world – Zeitgenössische amerikanische Literatur im Fokus
Der politischen und gesellschaftlichen Realität in den USA setzen zeitgenössische Schriftstellerinnen immer wieder starke Romane entgegen. Eine Auswahl mit Büchern von Jami Attenberg, Rachel Kushner, Lionel Shriver und Attica Locke bis hin zu Jacqueline Woodson.
Henry James: Lebensängste, überaus elegant verpackt
Vom charmanten Frühwerk bis zu den Romanen der letzten Jahre: Henry James ist ein Autor, der wie kein zweiter die leisesten Schwingungen der Seele erfasst. Das zeigen schon "Die Europäer" von 1878, vollendet ist es in "Die Gesandten" von 1903.
ALENA WAGNEROVÁ: Zuhause in Mitteleuropa. Literarische Reportagen
Sie ist Journalistin und Brückenbauerin: Alena Wagnerová. Ihre Beobachtungen zu den deutsch-tschechischen Beziehungen, ihre literarischen Reportagen und Essays aus 50 Jahren sind nun in dem Sammelband "Zuhause in Mitteleuropa" im Baleana Verlag erschienen.
JEAN DE PALACIO: Veturia
"Veturia" ist nach "Das Portrait" der zweite Roman des Literaturwissenschaftlers Jean de Palacio, den der Flur Verlag in deutscher Erstübersetzung herausbringt. Eine phantastische Entdeckung!
ŠTĚPÁN KUČERA: Gablonz / Jablonec. Ein literarisches Mosaik
Gablonz/Jablonec: Eine kleine, bikulturelle "Weltstadt im Herzen Europas". Der 1985 in Jablonec (deutsch: Gablonz) geborene und beheimatete Autor Štěpán Kučera blättert in der Chronik seiner Heimatstadt zwischen 1900 und 2020 und entwirft ein lebendiges, sensibles und originelles Portrait dieser über Jahrhunderte hinweg zweisprachigen Stadt.
OLGA STEHLÍKOVÁ: Majnka
"Majnka" ist die starke Geschichte eines Mädchens, dessen bisherige Sicherheiten ins Wanken geraten, nachdem eine ernste Krankheit in das idyllische Leben ihrer Familie eingedrungen ist. Mit Sprachwitz und Humor, mit Empathie und der richtigen Dosis an Emotionen bringt die Autorin Kindern ein Thema näher, das selbst Erwachsene oft meiden.
JAMES NOËL: Pfauen
"Manchmal liest man wie auf einer überhitzten Wand voller Graffiti, manchmal wie in einem Browser mit zu vielen offenen Tabs, manchmal wie in einem Traum, der beim Aufwachen noch weiterredet", schreibt Yevgeniy Breyger in seinem Vorwort zu "Pfauen". Der neue Gedichtband des haitianischen Lyrikers James Noël, übertragen von Rike Bolte, erscheint nun bei Litradukt.
Der Gans Verlag gratuliert Jan Kuhlbrodt zum Klopstock-Preis 2026
Der diesjährige Klopstock-Preis für neue Literatur wird an den Schriftsteller Jan Kuhlbrodt überreicht. Der Leipziger Autor erhält die wichtigste Literatur-Auszeichnung des Landes Sachsen-Anhalt für sein literarisches Gesamtwerk.
ANTHONY BURGESS: Das Land wo die Eiscreme wächst
Anthony Burgess, weltbekannt durch Uhrwerk Orange, war ein vielseitiger Autor. So verfasste er das bezaubernde Kinderbuch "Das Land wo die Eiscreme wächst". Es erscheint nun im Elsinor Verlag in deutscher Erstübersetzung.
F. Scott Fitzgeralds letzter Roman: Die Liebe des letzten Tycoon
Hollywood, „Goldgräberstadt im Lotusland“: Fitzgerald fristete seine letzten Jahre als Drehbuchschreiber. Und hinterließ den Tycoon, seinen letzten Roman.
MICHAL AJVAZ:
Die Rückkehr des alten Waran (Erzählungen)
Mord im Hotel Intercontinental (Lyrik)
Mit dem Doppelband "Die Rückkehr des alten Waran" und "Mord im Hotel Intercontinental" macht der Allee Verlag nun auch das Frühwerk des tschechischen Kultautors Michal Ajvaz zugänglich.
EMIL BELZNER: Marschieren – nicht träumen. Zerstörte Erinnerung
Erschütternd, burlesk und modern: Der 1931 erstmals veröffentlichte Antikriegsroman "Marschieren - nicht träumen" von Emil Belzner ist auch fast 100 Jahre später noch ungeheuer lesenswert.