Er galt als der herausragendste Stilist seiner Zeit, ein bahnbrechender Autor, der den nordamerikanischen Roman in die Moderne führte: William Faulkner (1897 bis 1962). Ein Beitrag mit Rezensionen von "Schall und Wahn", "Als ich im Sterben lag" und "Absalom, Absalom!".
Upton Sinclair – der Schriftsteller mit Mission
Upton Sinclair war einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit, seine Romane zugleich auch immer politische Manifeste. So "Der Dschungel" von 1906 und "Boston" von 1928 über einen Justizskandal, der die Welt bewegte. "Am Fließband" zeigte schließlich die düstere Entwicklung des Kapitalismus à la Henry Ford.
Lyrik im GANS VERLAG
Ein Schwerpunkt im Gans Verlag liegt in der Entdeckung moderner, formal wie inhaltlich außergewöhnlicher Lyrik. Bereichert wird dies seit dem Frühjahrsprogramm durch das Imprint "gutleut&gans". Der Beitrag zeigt die Einzelbände, die in den vergangenen Jahren im Verlag erschienen sind:.
Sinclair Lewis, der Staubaufwirbler: Wichtige Romane des Literaturnobelpreisträgers
Er sezierte das nordamerikanische Spießbürgertum: Sinclair Lewis, der unter anderem mit "Babbitt" einen zeitlosen Charakter geschaffen hat. Neben "Main Street" wird hier auch "Das ist bei uns nicht möglich" rezensiert, eine bittere Satire auf den Weg der USA in eine Diktatur.
Der gutleut verlag wird als Imprint im Gans Verlag weitergeführt
Eine neue Heimat beim Gans Verlag: Der gutleut verlag wird als Imprint nach dem überraschenden Tod seines Verlegers Michael Wagener weitergeführt.
Sylvia Plath – Schreiben unter der Glasglocke
Sylvia Plath (1932 – 1963) hinterliess ein schmales Werk, das aber - über ihre eigene Biographie hinaus - bis heute von Bedeutung ist. Ihr Roman "Die Glasglocke" ist von düsterer Schönheit, herrlich leicht und witzig dagegen ihr Kinderbuch "Das Bett-Buch".
TOMASZ DUSZYŃSKI: Glatz. Rübezahl
Die "Glatzer Reihe" des polnischen Autors Tomasz Duszyński braucht den Vergleich mit den Romanen von Volker Kutscher und Susanne Goga nicht zu scheuen. Historische Krimis, angesiedelt in Niederschlesien.
EBERHARD HILSCHER im Flur Verlag
Eberhard Hilscher war ein Ausnahmetalent, dessen eigene literarische Werke jedoch in der DDR - trotz teilweise hoher Auflagen seiner Künstlermonographien - größtenteils unveröffentlicht blieben. Mit dem Erzählband »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten« und dem Künstlerroman «Maestros Himmel- und Höllenfahrt» schließt der Flur Verlag diese Lücke.
Louis Begley und Jerzy Kosinski: Lügen, um zu überleben
Zwei Überlebende, zwei ganz unterschiedliche Bücher über den Holocaust: Louis Begley und Jerzy Kosinski verarbeiteten das Grauen auf sehr verschiedene Weise. "Lügen in Zeiten des Krieges" und "Der bemalte Vogel" im Vergleich.
E. M. Forster sah unsere Gegenwart voraus: Die Maschine steht still
"Die Maschine steht still" erschien 1909. Doch diese Dystopie liest sich so überzeugend und ist verblüffend aktuell, als habe E. M. Forster schon ein paar Jahre Facebook-Mitgliedschaft hinter sich gebracht.
Gabriele Tergit: Die Unerschrockene mit der Berliner Schnauze
Gerichtsreportagen, Feuilletons, Lebenserinnerungen und Romane: Das spät wiederentdeckte Werk von Gabriele Tergit (1894 - 1982) ist großartig. "Käsebier erobert den Kurfürstendamm", die "Effingers" und "Der erste Zug nach Berlin" in näherer Betrachtung.
KERSTIN SPECHT: Mittelberge
Auch Elke Heidenreich konnte sich dem Sog nicht entziehen: "Mittelberge", der späte Debütroman der gefeierten Theaterautorin Kerstin Specht, erzählt von der Welt kleiner Leute und einem eigensinnigen Mädchen.
ANDREAS FISCHER: Böll kam nicht bis Troisdorf
Auch in seiner neuen autofiktionalen Erzählung verbindet Andreas Fischer persönliche Erfahrungen mit einem Stimmungsbild der Republik in den 1980er-Jahren. «Böll kam nicht bis Troisdorf» erzählt einfühlsam, aber auch mit viel Humor von den Träumen eines jungen Mannes, der Schriftsteller werden will, von fragilen Freundschaften und einer ersten Liebe.
JURA SOYFER: Der Weltuntergang
Vor 90 Jahren erlebte das Stück "Der Weltuntergang" des ukrainisch-österreichischen Autors Jura Soyfer seine Premiere. Bis heute ist es von ungebrochener Aktualität.
Toni Morrison – das literarische Gewissen der USA
Sie erhielt als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis: Toni Morrison (1931 - 2019), das literarische Gewissen der USA. Neben "Menschenkind" stellt der Beitrag ihre späteren Romane "Heimkehr" und "Gott, hilf dem Kind" vor sowie den Essayband "Die Herkunft der Anderen".