Bis heute nicht unumstritten, aber zweifelsohne ein Klassiker: Dostojewskis politischster Roman "Böse Geister" oder auch "Die Dämonen".
Anšlavs Eglītis: Schwäbisches Capriccio
Eine besondere Wiederentdeckung aus dem Guggolz Verlag: Der lettische Schriftsteller Anšlavs Eglītis veröffentlichte 1951 in den USA ein Buch über seine Erlebnisse auf der schwäbischen Alb.
Annika Büsing erzählt einfühlsam von der Belastung einer Familie
"Wir kommen zurecht" von Annika Büsing: Ein wunderbar erzählter Roman über ein äußerst schwieriges Thema - darüber, wie es ist, mit einem psychisch kranken Familienmitglied zu leben.
Edna O’Brien: Das Mädchen
Die große irische Schriftstellerin Edna O`Brien verlieh den geschundenen Frauen Nigerias eine Stimme. Ein wichtiger, ein zutiefst politischer Roman.
Edna O`Brien: Die kleinen roten Stühle
Ein meisterhafter Roman der irischen Autorin Edna O`Brien: Er stellt anhand des Kriegsverbrechers Radovan Karadžić die Frage nach dem Ursprung des Bösen.
Emma Flint: In der Hitze eines Sommers
In ihrem Debütroman entwickelt Emma Flint das Psychogramm einer Frau, um die sich die Kreise der gesellschaftlichen Missachtung und persönlichen Rachlust immer enger drehen. Ein psychologisch spannender Pageturner.
Frederic Wianka: Die Wende im Leben des jungen W. | Lutz Seiler: Stern 111
Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Christoph Heubner: Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen
Für seine drei Erzählungen in "Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen"wählte Heubner drei Stimmen, drei Formen. Jede der Geschichten hallt lange nach.
Furios und wild – die Korsika-Trilogie mit der «Predigt auf den Untergang Roms» von Jérôme Ferrari
Grandiose Trilogie: „Balco Atlantico“ (2008), „Und meine Seele ließ ich zurück" (2010) sowie „Die Predigt auf den Untergang Roms“ (Prix Goncourt 2012).