Ingeborg Bachmann: Das Unglück ihrer Lieben in Büchern

Sie war das It-Girl unter den Intellektuellen. Sie war die modisch Mondäne und die leise, aber wortgewaltige Lyrikerin. Ingeborg Bachmann. Am 17. Oktober 1973 verstarb sie in Rom unter Umständen, die den Moll-Schlussakkord eines ebenso zerrissenen Lebens bildeten: Die tabletten- und alkoholabhängige Schriftstellerin erlag den fürchterlichen Brandverletzungen, die sie Ende September in ihrer Wohnung erlitten hatte. Eine nicht ausgelöschte Zigarette hatte das Feuer ausgelöst.

Ingeborg Bachmann wurde nur 47 Jahre alt. Ihr literarischer Stern begann 20 Jahre vor ihrem Tod aufzugehen – 1952 las Ingeborg Bachmann erstmals bei der berühmten Gruppe 47 und setzte sofort Maßstäbe: Literarisch, aber auch als Frau in einer von Männern dominierten Literaturwelt.

Sie gewinnt 1953 mit ihrem Lyrikband „Die gestundete Zeit“ den Preis der Gruppe. Und sie weckt Beschützerinstinkte: Martin Walser erlebt sie und schreibt am 28. Oktober 1957 an den gemeinsamen Verleger Siegfried Unseld: „Sie strömt Unglück aus wie andere Frauen Parfüm. Ich habe jede Skepsis ihr gegenüber verloren und würde alles tun, ihr ein bißchen helfen zu können.“

„Bachmann fühlt sich fremd in der Welt“, schreibt Ingeborg Gleichauf in ihrem lesenswerten Buch „Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit“. Zum komplizierten Innenleben dieser Dichterin gehören komplizierte Beziehungen. Reines Glück war ihre Sache wohl nie. Ein Grund, so deutelten Biographen später, war im Elternhaus angelegt. 1926 wird Ingeborg Bachmann in Klagenfurt geboren, erstes Kind eines Schuldirektors. Der erlebten Enge im Elternhaus, der politischen Gesinnung des Vaters entflieht sie, studiert ab 1945 Philosophie, Rechtswissenschaften, Psychologie und Germanistik.

Bereits mit ihrem Doktorvater, dem Philosophen Victor Kraft, verbindet sie eine Beziehung. Aber dann lernt sie 1945 Paul Celan kennen – jenen Lyriker, dessen Sprache und ihre so sehr miteinander verwandt sind. Bereits ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung geht Celan jedoch nach Paris. Die beiden beginnen sich brieflich anzunähern – der Briefwechsel dauert an bis Ende 1961, als Celan in eine schwere psychische Krise gerät.

Bei Suhrkamp erschien 2008 unter dem Titel „Herzzeit“ dieser Briefwechsel der beiden bedeutenden Lyriker deutscher Sprache der Nachkriegszeit – ergreifend ist es, anhand der Briefe und Telegramme zu sehen, wie beide nicht miteinander leben, einander aber auch nicht lassen können und darum ringen, auch durch längere Phasen des Schweigens wenigstens eine Art der Beziehung haben zu können.

„Habe vergeblich versucht dich anzurufen geheimnummer wird nicht bekanntgegeben bitte ruf mich gegen 10 uhr morgens an oder telegrafiere deine nummer deine ingeborg“ 3.12.1960

Da ist sie bereits in einer, wie man so schön neudeutsch sagt, on-and-off-Beziehung zu Max Frisch. Ihn lernte sie 1958 kennen. Auf den ersten Blick ein ungleiches, unpassendes Paar. Max Frisch ist sprachlich und körperlich in seiner Nüchternheit ein Antipode zum feinnervigen Celan. Er ist der bodenständig erscheinende Gegenpart zur flatterigen Bachmann. Frisch, uneitel in Äußerlichkeiten, an Lebens- und Praxisnähe orientiert – sie, die immer etwas dem Alltag enthoben erscheint. Mit Frisch sucht Bachmann, so Ingeborg Gleichauf, die Normalität einer fast schon bürgerlich anmutenden Beziehung.

Während sie und Max Frisch sich annähern – auch dies von Beginn an schwierig – ist Paul Celan immer noch ihr Bezugspunkt. Seine Briefe an sie in jener Zeit: Ebenfalls Zeugnisse einer kaum zu unterdrückenden Eifersucht, der Rivalität mit dem Schweizer. Celan und Frisch setzen Bachmann verbal zwischen alle Stühle: Eine kaum aus-haltbare Situation für die sensible Frau.

Bis 1962 hält die Verbindung zu Frisch an. Es kommt zu einem schmerzhaften Bruch. „Ein grandioser Anfang und ein trauriges Ende“, wie Ingeborg Gleichauf in ihrem Buch schreibt. Beide verarbeiten dieses Scheitern literarisch. Bachmann in ihrem einzig vollendeten Roman, „Malina“. Eines ihrer Lebensthemen kommt darin zur Sprache: Dieses verzweifelte Ringen um Freiheit, dessen Kehrseite auch die Einsamkeit ist. Diese Zugehörig-Sein-Wollen und doch die Nähe nicht zu ertragen. Max Frisch selbst plagt sich nach ihrem Tod mit Schuldvorwürfen.

Es würde der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann nicht gerecht werden, sie jedoch nur auf dieses „Leiden an der Liebe“ zu reduzieren. Sie war eine Intellektuelle, sie war politisch wach und engagiert, und vor allem eine sehr, sehr große Sprachkünstlerin. Aber: Sie war offensichtlich auch ein Mensch, der in sich keinen Halt finden konnte. Ein großes Werk, ein tragisches Leben.



„Schon in frühen Versuchen, aus der Zeit mit Celan in Wien und danach, fallen Celan-Anklänge auf, das Aufsaugen seines spezifischen Tons, der schwungvollen Daktylen, des verzaubernden Genitivs, der suggestiven Wie-Vergleiche (…). Aber auch in ihrer berühmten Lyrik aus den fünfziger Jahren greift Bachmann Celan` sche Bilder auf und entwickelt sie in ihrem Sinn weiter. Die gestundete Zeit ist ohne Celan nicht zu denken.“

Es gibt eine geistige Verwandtschaft, die aus den Gedichten Ingeborg Bachmanns und Paul Celans spricht. Auch ohne viel über ihre Verbundenheit zu wissen – eine Verbindung ist spürbar, eine Seelen-Verwandtschaft zu erlesen, die weit über die Tatsache hinausgeht, dass beide zur selben Zeit zu ihren Worten fanden, dass sie, Kinder ihrer Zeit, versuchten, die Lyrik nach der dunklen Zäsur des Nationalsozialismus  neu zu definieren.

Wie sehr das Paar, das die meiste Zeit seit dem Kennenlernen im Wiener Frühling 1948 eigentlich kein Paar im klassischen Sinne war, aber zeitlebens im Denken, Arbeiten und Fühlen miteinander verbunden war, das arbeitete Schriftsteller und Kritiker Helmut Böttiger in seinem Buch über die beiden kongenial heraus.

„Wir sagen uns Dunkles“: Jene Zeile aus Celans Gedicht „Corona“ wird zum Leitmotiv dieser Liebe, die für beide tragisch endet. Sie wurde auch treffend zum Titel von Böttigers Annäherung an „Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan“. Der Autor entziffert diesen „Geheimcode der Liebe“ zwischen den beiden Lyrikern nah an den Quellen, den Gedichten, Texten und Briefen der beiden, an Aussagen von Zeitzeugen und Freunden. Niemals nur im Ungefähren psychologisierend und im Dunkeln stochernd, immer zurückhaltend interpretierend und doch so aufschlussreich gerade auch über Ungesagtes, das sich zuweilen nur über eine enge, sich am Biographischen orientierende Gedichtinterpretation erschließt.

„Im Windschatten, tausendfach: du./Du und der Arm,/mit dem ich nackt zu dir hinwuchs,/Verlorne.“

Paul Celan, aus „Weiß und Leicht“.

Das Gedicht entstand nach einer Wiederbegegnung 1957, beide erlebten und lebten – obwohl Celan, in Paris nicht länger „unbehaust“ und schon längst mit Gisèle Lestrange verheiratet war – eine kurze Zeit der „Liebeseuphorie“. Böttiger schreibt:

„Verbannt“ und „Verloren“: Es war die Vision, dass die beiden Dichter, die sich „aus dämonischen Gründen“, wie Ingeborg Bachmann einige Jahre zuvor erkannt hatte, gegenseitig ausschlossen, dass diese Solitäre zusammengedacht werden konnten. Und dazu gehörte auch eine neue Form von Gelassenheit: Es konnte gesprochen und geschwiegen werden, und „einiges ging seiner Wege“, unbehelligt.“

Helmut Böttiger zeichnet die Verbindung der beiden chronologisch nach, von der ersten Begegnung 1948 über das belastete und belastende Wiedersehen bei der Tagung der Gruppe 47 in Niendorf (1952) bis zum Bruch, den Celan, schon gezeichnet von seiner psychischen Erkrankung, herbeiführte. Mit viel Gespür arbeitet Böttiger die Konflikte heraus, die eine erfüllende Liebesbeziehung verhinderten, angefangen von den unterschiedlichen Lebenserfahrungen – Celan, Jude, KZ-Überlebender, ein Flüchtender, Bachmann, aufgewachsen in der sie einengenden Klagenfurter Provinz, Tochter eines Lehrers und NSDAP-Mitglieds – bis hin zu der so unterschiedlichen Aufnahme in der literarischen Welt.

Bild: Andres Alvarez, Pexels

Ingeborg Bachmann, in der Gruppe 47 auch als „Fräuleinwunder“ bestaunt, Celan, der nach wie vor Erfahrungen mit einem latenten Antisemitismus in der Literaturwelt machen muss. So sehr die beiden ein intellektueller Austausch, beispielsweise über die Philosophie Heideggers, über die Entwicklung der Literatur und ähnliche Fragen verband, so sehr trennte sie auch der unterschiedliche Erfolg. Die öffentliche Anerkennung der Lyrikerin Bachmann: Paul Celan empfand dies als Verletzung, sah die Konkurrenz, wie Helmut Böttiger herausarbeitet.

Bezüglich der Gruppe 47, der Auseinandersetzungen in der Literatur in jenen Jahren, ihren Tendenzen und Strömungen kann Helmut Böttiger natürlich aus dem Vollen schöpfen: Sein davor veröffentlichtes Buch, „Die Gruppe 47“ warf bereits einen erhellenden Blick auf diese literarischen Netzwerker. Wie sehr sich sowohl Bachmann als auch Celan hier als „Fremde“ fühlen mussten, machen gut platzierte Zitate deutlich.

Dies macht auch deutlich: „Wir sagen uns Dunkles“ will eben nicht den voyeuristischen Blick auf die Liebesleiden zweier traumatisierter Menschen bedienen. Das Buch ordnet diese Beziehung in eine Literatur- und Personengeschichte ein, die, wenn man sich für diese Lyriker und die Literatur jener Jahre interessiert, ein Stück Literaturgeschichte ist. Zudem gibt das Buch Aufschluss gibt darüber, wie entscheidend auch im Literaturbetrieb Anpassungsfähigkeit und ein Stück Aktivismus sind. Beides brachten Bachmann und Celan nicht mit. Helmut Böttiger schreibt flüssig, einfühlsam, klug und gibt nicht zuletzt auch Interpretationshilfen für die hermetische Lyrik dieser beiden poetischen Sterne.

Zugleich macht das Buch auch offensichtlich, dass vor allem Ingeborg Bachmann jene war, die – obwohl auch sie diese Liebe nicht leben konnte – anhaltend um sie, um Paul Celan rang. Vielleicht war sie unter diesen beiden Menschen, beide nicht besonders „lebenstüchtig“, beide immer auch dem Dunklen, der Schwermut und Melancholie zugeneigt, denn doch die Leidensfähigere, wer weiß?

Helmut Böttiger versucht beiden gerecht zu werden:

„Am 27. September 1961 setzte Ingeborg Bachmann noch einmal zu einem langen Brief an, den sie nicht abgeschickt hat. Es ist ein bewegender Brief, der ihre ganze Verzweiflung über eine Beziehung zu ihm ausdrückt, und gleichzeitig spricht er vollkommen klar aus, dass sie mit Celans psychischem Zustand, seiner Erkrankung überfordert war.“

Im April 1970 nimmt Paul Celan sich das Leben. Ingeborg Bachmann stirbt drei Jahre später. Helmut Böttiger beendet sein Buch mit einer Interpretation von Ingeborg Bachmanns Erzählung „Drei Wege zum See“:

Vor allem aber ist Trotta der unerreichbare, ferne Geliebte – „die einzige und große Liebe“. Sie war nur in der Literatur zu verorten. In der Literatur, in der Legende und im Märchen, wo auch die berühmten zwei Königskinder aufzufinden sind, die nicht zueinanderkommen konnte.



Gleich von vorneweg: Nein, wer Ingeborg Bachmann war, beantwortet auch dieses Buch nicht. Als ob überhaupt eine schriftliche Biographie einen Menschen gänzlich erklären könnte, das sei einmal  dahin gestellt. Doch die österreichische Schriftstellerin beschäftigt über ihr Werk hinaus wie kaum eine andere deutschsprachige Autorin die literaturwissenschaftliche Nachwelt – da wird einerseits ihre hermetische Lyrik nach Lebensspuren untersucht, werden ihre Prosatexte in Zusammenhang mit ihren schmerzhaften Lieben – Paul Celan und Max Frisch – in Zusammenhang gebracht, da wird ihr Nachlass, insofern ihn die Erben der Öffentlichkeit freigegeben haben, penibel durchforscht.

Das Feld der Veröffentlichungen über Bachmann ist weit – es reicht von Erhellendem, das einem als Leser beispielsweise die Gedichte weiter erschließen kann bis hin zu Büchern, die eher einen bruchstückhaften Eindruck und das Gefühl, am Ende überwiegt denn doch die Spekulation, hinterlassen. Zu letzterem gehört leider auch das Buch der Literaturkritikerin Ina Hartwig.

 „In Ina Hartwigs Bachmann-Biografie fehlt dieses plausibel aus dem Werk und aus zuverlässigen Quellen erarbeitete Neue. Denn Ingeborg Bachmanns «Fluchtweg nach Süden», die Jahre in Neapel, Ischia und später in Rom sind durch den Briefwechsel mit Hans Werner Henze (2004) bereits gut erschlossen. Auch zu Bachmanns unstetem Leben, ihrem Unglück mit Männern, ihren Abstürzen in wüste Mengen von Alkohol und Psychopharmaka – dazu hat Ina Hartwig keine neuen Fakten zu bieten, weil auch ihr der freie Zugang zum Nachlass nicht gänzlich gewährt wurde“, urteilt Franz Haas in seinem Artikel „Das große Buch Bachmann“ am 7. Januar 2018 in der NZZ.

Mir bietet dieses Buch nicht nur wenig Erhellendes zu den Schattenseiten im Leben der „Diva“, sondern konzentriert sich viel zu sehr darauf – auch wenn Hartwig, die sich selbst im Buch als „biographische Detektiven“ bezeichnet, ab und an versucht, die „bodenständige“, pragmatische und lebenszugewandte Seite der Ingeborg Bachmann hervorzuheben. Doch sie bedient zugleich den voyeuristischen Blick auf eine zutiefst unglückliche, zerrissene Frau. Dass Ina Hartwig immer wieder darauf zurückgreift, wie sehr das Leben der Dichterin „mystifiziert“ wurde, wie viele ihrer Zeitgenossen über den Drogenkonsum Bachmanns hinwegsahen, erscheint mir dabei fast wie eine Selbstvergewisserung der Biographin, hier müsse man einen Vorhang heben – dabei waren die Abhängigkeiten Bachmanns längst bekannt, in der Deutung des Werks und des Lebens bringt das wenig weiter.

Richard Kämmerlings beurteilt das Buch in der „Welt“ positiver, weil „spannend“ für die Leser, als Franz Haas. Und stellt am Ende doch die Fragen:

„Der Eindruck einer pasolinihaften Seite Ingeborg Bachmanns lässt sich nicht ganz vertreiben“, schreibt Ina Hartwig einmal. Wirklich? Wessen Fantasien sind dies denn eigentlich? Wo sind wir nun da gelandet, in welchem Fassbinder-Film? Haben wir nicht mit Mohnblüten begonnen? Am Ende kann Ina Hartwig die Frage, wer „die Bachmann“ denn nur wirklich war, nicht beantworten. Aber sie fügt dem in vielen Farben schillernden Mosaik einen schmutzig glänzenden Stein hinzu.“

Mag man an der Hinzufügung des schmutzig glänzenden Steins wenig Neues oder Wertvolles für die Bachmann-Lektüre empfinden, so bringt ein weiterer Stein auf dem Weg, den Hartwig hinzufügt, dagegen doch weiter: Das ist ihre Beschäftigung mit der Freundschaft (die Ina Hartwig gerne zur Beziehung ausdeuten würde) zwischen Ingeborg Bachmann und Henry Kissinger, anhand dessen, so Hartwig, „die Zeitgenossenschaft Ingeborg Bachmanns in ihrer vollen, abenteuerlichen Dimension hervortritt.“

Tatsächlich ist dies ein Gewinn bei der Lektüre dieser bruchstückhaften, zum Teil auch sprunghaft wirkenden Biographie: Der Blick auf die philosophisch und politisch denkende Dichterin, die sich mit Heidegger, Wittgenstein und Simone Weil beschäftigte, die sich wach und dezidiert zu Fragen der Nachkriegs- und Europapolitik, der Wiederaufrüstung und anderen brennenden politischen Themen äußerte.

Ina Hartwig resümiert am Ende ihres Buches:

„Ingeborg Bachmann war eine geerdete Persönlichkeit, kompliziert und schwierig zwar, gefährdet ohnehin, aber auch witzig, klug, praktisch, dem Alltag zugewandt und schon früh erstaunlich politisch denkend. (…) Sie war ein Medienprofi und eine hellwache Beobachterin ihrer eigenen Epoche, was ihr bis zur Ermüdung besungenes Diventum am Ende doch sehr relativ aussehen lässt.“


„Herzzeit. Ingeborg Bachmann – Paul Celan. Der Briefwechsel“
Suhrkamp Taschenbuch, 2009
ISBN: 978-3-518-46115-0

Ingeborg Gleichauf
„Ingeborg Bachmann und Max Frisch – Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit“
Piper Verlag, 2013
ISBN: 978-3-492-05478-2

Helmut Böttiger
Wir sagen uns Dunkles
Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan
DVA, München 2017
ISBN: 978-3-570-55416-6

Ina Hartwig
Wer war Ingeborg Bachmann?
S. Fischer Verlage, 2018
ISBN: 978-3-596-03270-9