MAURICE BLIK: Zweiter Atem

Stroux Maurice Blik

Maurice Blik, als Kind einer jüdischen Familie aus Amsterdam nach Bergen-Belsen deportiert, ist heute einer der bekanntesten Bildhauer in Großbritannien. In seinen Erinnerungen "Zweiter Atem" beschreibt er eindrücklich, wie seine Kunst ihn rettete.

KIRSTI ELINE TORHAUG: Der schmale Grat der Vernunft

Stroux1 Torhaug

Inspiriert vom Schicksal ihres Onkels, der als Teil des norwegischen Widerstands gegen die nationalsozialistische Besatzung ins KZ Sachsenhausen kam, griff die Schauspielerin Kirsti Eline Torhaug zur Feder. Der erste Teil ihrer gefeierten "Amazonas-Trilogie" liegt nun in deutscher Erstübersetzung vor.

LINDE ROTTA: Rost war die Farbe der Zeit

Gans Verlag Linde Rotta

Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.

JOHANNA HANSEN: Schamrot

Johanna Hansen Schamrot

Poetisch verdichtet, ein Gesamtkunstwerk in Wort und Bild ist "Schamrot", der autofiktional grundierte Roman der Malerin und Lyrikerin Johanna Hansen. Sie erzählt von Kindheit und vom Aufwachsen in der Enge der 1950/60er-Jahre in der niederrheinischen Provinz.

BIRGITTA M. SCHULTE: Ruhrgemüse, polnisch

Stroux Ruhrgemüse

Vom Ankommen einer polnischen Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet am Ende des 19. Jahrhunderts, von deren Kampf gegen Ausgrenzung und Armut und deren Bemühen um Integration erzählt Birgitta M. Schulte in "Ruhrgemüse, polnisch". Ein beeindruckendes Debüt, ein packender Familienroman.

MARIE GATÉ: Mirador

Stroux Mirador

Marie Gaté beschreibt in ihrem Roman "Mirador" die verschlungene Geschichte eines Gemäldes aus der Hand des Reisemalers Johann Moritz Rugendas. Ein bildreicher Roman, der durch Jahrhunderte, durch deutsche Geschichte und über den südamerikanischen Kontinent führt.

HILDEGARD E. KELLER: Wach und frei

Das Werk der Schriftstellerin Alfonsina Storni (1892–1938) geriet nach ihrem Freitod mit der Zeit beinahe in Vergessenheit. Die Schweizer Literaturkritikerin und Autorin Hildegard E. Keller holte es mit einer fünfbändigen Werkausgabe in ihrem Verlag "Edition Maulhelden" wieder ans Licht. Nun folgt eine umfassende Biographie über diese wiederzuentdeckende Autorin.

Karen Gershon: Das Unterkind

Kerzenlichter mit Flammen im Dunkeln

Käthe Loewenthal gelangte 1938 noch mit einem der letzten Kindertransporte nach England. Dort wurde sie als Schriftstellerin Karen Gershon bekannt. Doch es dauerte Jahrzehnte, bis sie eine Form für die Erzählung ihrer Kindheit fand.

Hildegard E. Keller: Was wir scheinen

Wilder Waldweg im Tessin

„Wahrheit ist kein Geschenkartikel“, heißt es an einer Stelle des Buches. So bekam auch Hannah Arendt, die sich plötzlich einer feindseligen Öffentlichkeit gegenübersah, für ihren Mut zum selbständigen Denken nichts geschenkt. Wie die Denkerin zu dem wurde, was sie war (und nicht nur schien), dies zeichnet Hildegard Keller in ihrem geschickt aufgebauten Roman wunderbar nach.