Was kann Lyrik? Kann sie ein Leben verändern? Ausgehend von Rilkes berühmten Satz „Du musst dein Leben ändern“ spürt der Autor und Literaturkritiker Björn Hayer in seinem neuen Buch „Die neuen Schöpfer“ der Wirkmacht und Bedeutung zeitgenössischer Lyrik nach. In über 25 Essays zeigt Hayer Entwicklungen der Lyrik heute auf – sowohl die Lust moderner Autor*innen am Ausloten neuer Sprachformen als auch die Auseinandersetzung mit den Themen, die unsere krisengeschüttelte Welt plagen.

Der Band versteht sich als Aufriss, mal eines Begeisterten, mal eines Kritikers. „Die vorliegenden Essays sind getragen vom Bewusstsein, dass die Lyrik der Spätmoderne sich nicht mit einem Nischendasein abgibt, sondern berechtigterweise für sich den Rang einfordert, die bisweilen trostlos-entfremdete Gegenwart nicht nur zu begleiten oder nachzuzeichnen, sondern ihr ein visionärer Wegweiser zu sein“, so Hayer in seinem Vorwort. Die wie „Phönix aus der Asche auferstandene Lyrik der jüngeren Gegenwart“ zeuge von einem neuen Wagemut: „Sie findet sich nicht mit der Welt ab, wie sie ist, sondern zielt auf deren Veränderungspotenzial. Sie gibt unserem Denken Weite, lotet Möglichkeitsräume aus und fragt nach Visionen und Alternativen.“
Zum Autor

Dr. Björn Hayer, geboren 1987, studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft und arbeitet als Literatur- und Theaterkritiker für verschiedene Medien. Zudem ist er Privatdozent für Literaturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau. Als Autor trat er bisher mit Lyrik- und Essaybänden in Erscheinung. 2022 erschien mit „Elegie für dich. Ein Fragment“ sein Prosadebüt. 2022 wurde ihm der Medienpreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern verliehen.
Bild: Eva Korn
Bibliographische Angaben
Björn Hayer
Die neuen Schöpfer
Texte zur zeitgenössischen Lyrik
Gans Verlag, Berlin
Hardcover mit Fadenbindung und Lesebändchen
250 Seiten | 18 x 13 cm | 28,00 Euro | 978-3-946392-41-5
ET: 11. März 2024
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Rezensionen
„Ein lesenswertes Plädoyer für die Poesie der Gegenwart.“ – Erwin Uhrmann, Die Presse
„Hayer nähert sich der Lyrik einerseits mit einer intellektuellen und analytischen Haltung, andererseits scheut er es nicht, sich emotional ansprechen und begeistern zu lassen.“ – Florian Bissig, Kulturtipp.ch
„Mit „Die neuen Schöpfer“ ist Hayer ein kurzweiliger Band gelungen,
dessen scharfsinnige Analysen, in einer leichten und doch poetischen Sprache gefasst, von einem tiefen Verständnis für ihren Gegenstand zeugen.“ – Sophie Modert, Luxemburger Tageblatt
„Wie schon deutlich wurde, orientieren sich die kurzen Kapitel –sie umfassen drei bis fünfzehn Seiten – vor allem an Motiven, Themen und Stichwörtern. Zwar kommen auch Zeilensprünge oder Neologismen zur Sprache, insgesamt bleibt aber Formales eher im Hintergrund. Doch die Betonung des Utopischen und Optimistischen ergibt durchaus Sinn, denn der Band zielt eben nicht auf ein wissenschaftliches Publikum, sondern möchte Leser:innen für die aktuelle Lyrik interessieren.“ – Benjamin Bühler bei literaturkritik.de
„Begeisterung fördern will Hayer, als „Metablick“ propagierend, wobei es der Kritik obliege, unterhaltsam zu bleiben, um diesen Brückenschlag zu forcieren. Als Romantiker, Stürmer & Drängler will er aufrichten, an das Positive binden.“ – Kristian Kühn, Signaturen
„In 27 Essays gibt er einen belesenen und lesenswerten Einblick in die zeitgenössische Lyrik und ihre Themen – und (vielleicht nur) nebenbei die Hoffnung, dass das treffliche Wort, die verantwortete Sprache doch noch etwas richten kann.“ – Thomas Weiß, pfarrerverband.de
„Tiefgründig, tröstlich und tollkühn!“ – BÜCHERmagazin, Ausgabe Oktober/November 2024
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