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Schlagwort: Lyrikanthologie

Veröffentlicht am 22. März 202622. März 2026

Sophie Albrecht – An die Freiheit

Stechäpfel Pflanze Nahaufnahme

Vermutlich die Geschichte ihrer Ehe, die sie schon mit noch nicht einmal 15 Jahren eingehen musste, beschreibt Sophie Albrecht in diesem Gedicht.

Veröffentlicht am 9. Februar 202625. März 2026

BJÖRN HAYER (Hrsg.): Aus einer geschützten Ecke heraus läßt du den Raum entstehen

Gans Hayer Utopie

Viele zeitgenössische Lyriker:innen suchen nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und loten aus, was denk- und machbar erscheint. Utopisches Dichten in der Gegenwart - Björn Hayer versammelt in dieser Anthologie wichtige Stimmen zeitgenössischer Lyrik.

Veröffentlicht am 13. Oktober 20258. April 2026

ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur

Gans Verlag Bulucz

Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".

Veröffentlicht am 10. April 202515. März 2026

Die Magie der Lyrik: Jürgen Brôcans neue Perspektiven

Aphaia Brocan

Jürgen Brôcan verführt mit seinem neuen Buch zum Lesen von Lyrik: „Augenblicke der Anwesenheit ist die Summe einer intensiven Auseinandersetzung mit Poesie, mit ihren Gegenständen und ihrer Sprache.

Veröffentlicht am 26. November 202415. März 2026

Lyrikpreis München 2024: Technik trifft Poesie

Aphaia Lyrik

„Die eine rettet die Welt, die andere bewegt sie – was haben Poesie und Technik sich heute zu sagen?“: Wie Lyrikerinnen und Lyriker heute auf diese Frage antworten, das zeigt auf eindrucksvolle Weise die Anthologie zum Lyrikpreis München 2024.

Veröffentlicht am 8. November 20243. März 2026

LYRIKPREIS MÜNCHEN 2024: Preisverleihung an Steffen Popp

Am 3. Dezember wird in München der Lyrikpreis München 2024 an Steffen Popp verliehen und der 'Lyrikpreis München 2024 - Junge Lyrik' überreicht. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Veröffentlicht am 23. Februar 202416. März 2026

BJÖRN HAYER: Die neuen Schöpfer

Gans Verlag Schöpfer

Welchen Stand hat die moderne Lyrik in der zeitgenössischen Literatur? Der renommierte Kritiker Björn Hayer zeigt in 25 Essays auf, dass und warum die Gegenwartslyrik das Potential hat, ein visionärer Wegweiser zu sein.

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Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien. Digitale Gewalt gegen Frauen? Misogynie im Literaturbetrieb? Neu im Büro: "Zur anderen Seite des Ozeans" ist der erste Roman der peruanischen Schriftstellerin Julia Wong, der ins Deutsche übersetzt wurde. 1799 heuert ein 12-jähriges Kind im Hafen von La Coruña auf der «Pizzaro» an, jenem Schiff, das Alexander von Humboldt an die Küste Venezuelas bringen wird. Was «Ang Chi», der sich auch «Ángel Chan» oder wahlweise «Angelo» nennen lässt, vor der Schiffsbesatzung verbergen kann, bleibt für den Forschungsreisenden kein Geheimnis: Das Kind, das sich als Junge ausgibt, weil es unbedingt weg will aus Spanien, ist ein Mädchen namens Angela. Die beiden ungleichen Reisegefährten nähern sich an, überstehen gemeinsam die nicht ungefährliche Schiffsreise und bleiben auch später noch befreundet. Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist. Ich komme ja leider nur noch selten zum Bloggen, aber wenn, dann darf es auch mal etwas länger werden. Damit es sich denn auch lohnt. Vor Wochen schon gelesen und Notizen gemacht und seither spukte mir das Buch im Kopf rum – und jetzt muss es raus, auch wenn es zugegebenermaßen nicht gerade die Zeit ist, um einen russischen Klassiker, der mit seinen späten Jahren immer nationalistischere Züge zeigte, das Wort zu geben. Aber – es gibt da halt auch die andere Seite beziehungsweise Interpretationsmöglichkeit. Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage. Literatur öffnet Horizonte. In Bildern und Symbolen erweist sich der literarische Raum als eigene Form von Wirklichkeit. Bücher reden nicht nur von Freiheit oder der Überwindung von Gegensätzen, im Gespräch mit den Lesenden eröffnen sie selbst Freiräume und stiften menschliche Verbundenheit. Sie befördern Empathie und Gemeinsinn. Das gilt für Autoren wie Hölderlin, Kleist und Novalis ganz besonders, wie dieses Buch – mit einem Ausblick auf zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Bulgakow, Genazino oder Hilary Mantel – zeigen möchte. Wie man nun am Fall von Collien Fernandes sieht: Die Kämpfe hören einfach nicht auf.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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