Der politischen Realität in den USA setzen zeitgenössische Schriftstellerinnen immer wieder starke Romane entgegen. Eine Auswahl. Neu rezensiert: "Der Gott des Waldes" von Liz Moore.
Henry James: Lebensängste, überaus elegant verpackt
Vom charmanten Frühwerk bis zu den Romanen der letzten Jahre: Henry James ist ein Autor, der wie kein zweiter die leisesten Schwingungen der Seele erfasst.
Der Südstaaten-Kosmos von William Faulkner – alles endet in Schall und Wahn
Er galt als der herausragendste Stilist seiner Zeit, ein bahnbrechender Autor, der den nordamerikanischen Roman in die Moderne führte: William Faulkner (1897 bis 1962).
Upton Sinclair – der Schriftsteller mit Mission
Upton Sinclair war einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit, seine Romane immer zugleich auch politische Manifeste.
Sinclair Lewis, der Staubaufwirbler
Er sezierte das nordamerikanische Spießbürgertum: Sinclair Lewis, der unter anderem mit "Babbitt" einen zeitlosen Charakter geschaffen hat.
Sylvia Plath – Schreiben unter der Glasglocke
Sylvia Plath (1932 – 1963) hinterliess ein schmales Werk, das aber - über ihre eigene Biographie hinaus - bis heute von Bedeutung ist.
Louis Begley und Jerzy Kosinski: Lügen, um zu überleben
Zwei Überlebende, zwei ganz unterschiedliche Bücher über den Holocaust: Louis Begley und Jerzy Kosinski verarbeiteten das Grauen auf sehr verschiedene Weise.
E. M. Forster sah unsere Gegenwart voraus: Die Maschine steht still
Diese Dystopie liest sich so überzeugend und ist verblüffend aktuell, als habe Forster schon ein paar Jahre Facebook-Mitgliedschaft hinter sich gebracht.
Gabriele Tergit – die Unerschrockene mit der Berliner Schnauze
Gerichtsreportagen, Feuilletons, Lebenserinnerungen und drei Romane: Das spät wiederentdeckte Werk von Gabriele Tergit (1894 - 1982) ist großartig.
Toni Morrison – das literarische Gewissen der USA
Sie erhielt als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis: Toni Morrison (1931 - 2019), das literarische Gewissen der USA.
Der US-Roman. Zwischen Neo-Western und Neo-Noir
Neben einer zunehmenden Diversifizierung und Multikulturalität ist die zeitgenössische nordamerikanische Literatur auch geprägt vom politisch engagierten Roman
Dostojewski und die Dämonen – die «Bösen Geister» spuken noch
Bis heute nicht unumstritten, aber zweifelsohne ein Klassiker: Dostojewskis politischster Roman "Böse Geister" oder auch "Die Dämonen".
Otto Dov Kulka und Aharon Appelfeld: Als Kinder dem Lager entkommen, geprägt für den Rest ihres Lebens
Die Bücher von Aharon Appelfeld und Otto Dov Kulka, die als Kinder den Nazi-Terror erlebten, zeigen, wie wichtig es ist, über diese Vergangenheit zu sprechen.
Lauter toxische Verhältnisse: Das Lebensdrama des Richard Yates
Es gibt Schriftsteller, die umkreisen immer wieder dieselben Themen. Und dennoch wird man ihrer nicht überdrüssig. Einer davon ist Richard Yates.
Rolf Dieter Brinkmann: Ein Beitrag von Theo Breuer
Zahlreiche Bücher erschienen zum 50. Todestag von Rolf Dieter Brinkmann. Der Schriftsteller Theo Breuer hat sie gelesen - daraus entstand eine Art Lesetagebuch, Notizen, die auch von der Wirkmacht von Literatur erzählen.