"Die Maschine steht still" erschien 1909. Doch diese Dystopie liest sich so überzeugend und ist verblüffend aktuell, als habe E. M. Forster schon ein paar Jahre Facebook-Mitgliedschaft hinter sich gebracht.
Gabriele Tergit: Die Unerschrockene mit der Berliner Schnauze
Gerichtsreportagen, Feuilletons, Lebenserinnerungen und Romane: Das spät wiederentdeckte Werk von Gabriele Tergit (1894 - 1982) ist großartig. "Käsebier erobert den Kurfürstendamm", die "Effingers" und "Der erste Zug nach Berlin" in näherer Betrachtung.
Toni Morrison – das literarische Gewissen der USA
Sie erhielt als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis: Toni Morrison (1931 - 2019), das literarische Gewissen der USA. Neben "Menschenkind" stellt der Beitrag ihre späteren Romane "Heimkehr" und "Gott, hilf dem Kind" vor sowie den Essayband "Die Herkunft der Anderen".
Der moderne amerikanische Roman. Zwischen Neo-Western und Neo-Noir
Neben einer zunehmenden Diversifizierung und Multikulturalität ist die zeitgenössische nordamerikanische Literatur auch geprägt vom politisch engagierten Roman. Mit Rezensionen zu Romane von Joshua Cohen, Anthony Doerr, Adam Johnson bis hin zu J. Ryan Stradal.
Dostojewski und die Dämonen – die «Bösen Geister» spuken noch
Bis heute nicht unumstritten, aber zweifelsohne ein Klassiker: Dostojewskis politischster Roman "Böse Geister" oder auch "Die Dämonen".
Otto Dov Kulka und Aharon Appelfeld: Als Kinder dem Lager entkommen, geprägt für den Rest ihres Lebens
Die Bücher von Aharon Appelfeld und Otto Dov Kulka, die als Kinder den Nazi-Terror erlebten, zeigen, wie wichtig es ist, über diese Vergangenheit zu sprechen. Vorgestellt werden "Landschaften der Metropole des Lebens" und "Geschichte eines Lebens".
Lauter toxische Verhältnisse: Das Lebensdrama des Richard Yates
Es gibt Schriftsteller, die umkreisen immer wieder dieselben Themen. Und dennoch wird man ihrer nicht überdrüssig. Einer davon ist Richard Yates. Neben den Stories beleuchtet der Beitrag die Romane "Cold Spring Harbor", "Zeiten des Aufruhrs" und "Young Hearts Crying".
Zeitgenössisches Eidgenössisches: Romane aus der Schweiz
Ein Überblick über die Besprechungen zeitgenössischer Literatur aus der Schweiz auf diesem Blog - von Jonas Lüscher bis Tom Zürcher.
Rolf Dieter Brinkmann: Ein Beitrag von Theo Breuer
Zahlreiche Bücher erschienen zum 50. Todestag von Rolf Dieter Brinkmann. Der Schriftsteller Theo Breuer hat sie gelesen - daraus entstand eine Art Lesetagebuch, Notizen, die auch von der Wirkmacht von Literatur erzählen.
Theodore Dreiser: Der amerikanische Traum und seine Schattenseiten
Theodore Dreiser revolutionierte den amerikanischen Naturalismus. Seine unbestrittenen Meisterwerke sind „Sister Carrie“ & „Eine amerikanische Tragödie“.
Jüdische Lyrikerinnen im Portrait – von Rose Ausländer und anderen, die beinahe vergessen wurden
Viele überlebten den Holocaust nicht, andere wurden verfolgt, vertrieben und später oftmals vergessen. Jüdische Lyrikerinnen im Portrait.
Lyrik made in the USA – im Ozean der Sprache
Eine kleine Auswahl an Beiträgen zur zeitgenössischen Lyrik aus den USA - von John Ashbery bis Lisel Mueller.
Lyrik: Rezensionen von Gedichtbänden und Anthologien
Ein lyrisches Ich auf Fährtensuche: "reste von landschaft", die erste Einzelpublikation von Pega Mund, nimmt einen mit auf eine poetische Begehung von Stadt-, Land- und Seelenland.
Kurt Tucholsky – Augen in der Großstadt
Tucholsky verband zu Berlin eine Art Hassliebe. Die Anonymität, die Hektik, den Rhythmus der Stadt brachte er kongenial in "Augen der Großstadt" zum Ausdruck.
Literarische Orte: Tschechows letzte Tage
Anton Tschechow weilte zwar nur wenige Wochen in Badenweiler. Dennoch entwickelte sich der Kurort zur einzigen europäischen Tschechow-Gedenkstätte von Rang.