BJÖRN HAYER: Winklers letzter Feldzug

Björn Hayer Winklers letzter Feldzug Gans Verlag Cover

In "Winklers letzter Feldzug" spürt Björn Hayer einer ethischen Grundfrage nach: Inwiefern ist es legitim oder illegitim, das vermeintlich Gute mittels Gewalt durchzusetzen? Sein Roman erzählt davon, wie ein Mensch sukzessive von schwer erträglichem Unrecht überwältigt wird

EBERHARD GEISLER im Gans Verlag

Buchcover-Collage von Eberhard Geisler: Taubes Novak Beese Essay und Gemeinschaft der Heiligen Erzählung im Gans Verlag.

Der Literaturwissenschaftler, Autor und Kritiker Eberhard Geisler ist mit zwei Werken im Gans Verlag vertreten: Mit dem Essay "Taubes Novak Beese", einer Annäherung an Helga M. Novak, Susan Taubes und Henriette Beese. Und der Erzählung "Gemeinschaft der Heiligen".

EVA-MARTINA WEYER: Tabakpech

Stroux Tabakpech

Der Debütroman von Eva-Martina Weyer ist nicht nur ein besonderes Frauenportrait, sondern auch das einer einzigartigen Landschaft. "Tabakpech" erzählt vom "Gold der Uckermark" und dem bäuerlichen Leben im Unteren Odertal in Zeiten des Umbruchs.

GARY VICTOR: Eine Violine für Adrien

Portrait de Schriftstellers Gary Victor

In seiner unverwechselbaren Handschrift, in der realistische Sozialkritik, Phantastisches, Tragik und Ironie ineinander übergehen, erzählt Gary Victor davon, wie die Diktatur die unschuldigsten Träume und nobelsten Ziele pervertiert. Ein Psychodrama und zugleich ein Sittengemälde Haitis zur Duvalier-Zeit.

RACHILDE: Nein, ich bin keine Feministin

Flur Rachilde

„Pourquoi je ne suis pas féministe“: 1928 veröffentlicht die französische Schriftstellerin Rachilde diese Streitschrift, in der sie den Feminismus ihrer Epoche provokant und humorvoll zugleich beschreibt. Der Text erscheint nun in deutscher Erstübersetzung im Flur Verlag.

JEAN DE PALACIO: Das Portrait

Flur Palacio Portrait

Ein Kleinod der fantastischen Literatur bietet der Flur Verlag mit "Das Portrait" von Jean de Palacio. Der schmale Roman des renommierten französischen Literaturwissenschaftlers ist eine Reflexion über das sprachliche Erbe der Welt und ein Sprachkunstwerk zugleich.

MICHAEL WÄSER: Warum der stille Salvatore eine Rede hielt

Axel Dielmann Verlag Michael Wäser Salvatore Cover

Mit "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt" legt Michael Wäser eine Tragikomödie vor, die politischer Thriller und die Liebesgeschichte zweier Außenseiter zugleich ist. Und wie bei allen seinen bisherigen Romanen ist das Buch überbordend bevölkert von schrillen und abgründigen Charakteren. Eine packende Groteske über den Krieg in der Welt, und sein an sich höchst schweigsamer Held ist ein zeitgenössischer Simplicissimus.

RODNEY SAINT-ÉLOI: Wenn es traurig wird, singt Bertha

Rodney Saint-Éloi Litradukt Wenn es traurig wird, singt Bertha

Rodney Saint-Éloi, Dichter, Erzähler, Essayist und Verleger, setzt seiner Mutter Bertha mit diesem Buch ein Denkmal. Es ist ein „Buch von beschwörender Schönheit über die Erinnerung und das Exil, geteilt zwischen Mutter und Sohn in immerwährender Zwiesprache", schreibt Gladys Marivat in Le monde des livres.

KRISTIN RUBRA: Keloid – vom überleben und lieben

Stroux Edition Kristin Rubra Keloid

"Keloid" ist der medizinische Fachbegriff für eine wuchernde Narbe. Ein passender Titel für den Debütroman der saarländischen Autorin Kristin Rubra. Auch psychische Wunden verheilen manchmal kaum, wie es das Schicksal ihres Protagonisten Leon, der als GI bei der Befreiung des KZ Dachau dabei war, zeigt.

KETTLY MARS: Kasalé

Litradukt Kettly Mars Kasalé

Kettly Mars ist eine der bekanntesten Gegenwartsautorinnen aus Haiti, deren Werke zahlreiche Übersetzungen erfuhren. Höchste Zeit also, dass auch ihr Debütroman endlich in deutscher Sprache vorliegt. Übersetzt durch Ingeborg Schmutte entführt "Kasalé" (2003) in die vom Voodoo geprägte Welt haitianischer Frauen.