Paul Watermann erzählt in seinem Debüt eine Coming-of-Age-Geschichte: Surreal, mit kafkaesken Zügen führt "Moskovian Kinder" in die schrundigen Ecken der Großstadt, wo Kindergangs in ihrer ganz eigenen Welt leben.
DORIS WIRTH: Findet mich
Mit ihrem ersten Roman "Findet mich" legt die Schriftstellerin Doris Wirth ein packendes Buch vor, das die Folgen verbaler Gewalt in einer Familie aufzeigt. Und verdeutlicht, wie schmal der Grat zwischen scheinbarer Normalität und psychischer Erkrankung ist.
IRRSCHWEIFEN UND LACHEN: Über die Kultur der Antillen
Für die Kultur der Antillen sind "Irrschweifen und Lachen" zwei zentrale Begriffe. 15 Autor*innen spüren in dieser Anthologie diesen Begriffen und deren Bedeutung für ihre Identität nach. Herausgeber ist Professor Ralph Ludwig.
JOHN SAUTER: Startrampen I & II
Mit seinem scharfen Blick auf Alltägliches und all das, was dahinter lauert, begeistert John Sauter seit seinem ersten Lyrikband "Startrampen". Das vergriffene Buch gibt es nun in einer Neuauflage, ergänzt durch neue Gedichte: "Startrampen I & II".
NASSIR DJAFARI: Der Großcousin
Als eines Tages sein Großcousin aus dem Iran vor seiner Tür steht, ändert sich das Leben des kosmopolitischen Unternehmers Abbe grundlegend. Der neue Roman von Nassir Djafari kreist um die Themen von Herkunft und Identität.
RODNEY SAINT-ÉLOI: Wenn es traurig wird, singt Bertha
Rodney Saint-Éloi, Dichter, Erzähler, Essayist und Verleger, setzt seiner Mutter Bertha mit diesem Buch ein Denkmal. Es ist ein „Buch von beschwörender Schönheit über die Erinnerung und das Exil, geteilt zwischen Mutter und Sohn in immerwährender Zwiesprache", schreibt Gladys Marivat in Le monde des livres.
KRISTIN RUBRA: Keloid – vom überleben und lieben
"Keloid" ist der medizinische Fachbegriff für eine wuchernde Narbe. Ein passender Titel für den Debütroman der saarländischen Autorin Kristin Rubra. Auch psychische Wunden verheilen manchmal kaum, wie es das Schicksal ihres Protagonisten Leon, der als GI bei der Befreiung des KZ Dachau dabei war, zeigt.
KETTLY MARS: Kasalé
Kettly Mars ist eine der bekanntesten Gegenwartsautorinnen aus Haiti, deren Werke zahlreiche Übersetzungen erfuhren. Höchste Zeit also, dass auch ihr Debütroman endlich in deutscher Sprache vorliegt. Übersetzt durch Ingeborg Schmutte entführt "Kasalé" (2003) in die vom Voodoo geprägte Welt haitianischer Frauen.
MICHAELA MARIA MÜLLER: Zonen der Zeit
Privates und Politisches, Geschichte und Gegenwart verknüpft Michaela Maria Müller in ihrem Roman "Zonen der Zeit" zu einem feinen Gewebe. Die Geschichte zweier Menschen, die zu "ihrer Zeit" und ihrem Leben finden.
BJÖRN HAYER: Die neuen Schöpfer
Welchen Stand hat die moderne Lyrik in der zeitgenössischen Literatur? Der renommierte Kritiker Björn Hayer zeigt in 25 Essays auf, dass und warum die Gegenwartslyrik das Potential hat, ein visionärer Wegweiser zu sein.
AXEL DIELMANN: Triz. Baumchronist
Ein kreativer Kopf, der sich nicht nur auf das Verlegen verlegt hat: Axel Dielmann vereint in seinen eigenen Texten die Lust am Experiment mit der Sprache und die Liebe zur Bildenden Kunst. Beides wird auch an der Kunst-Erzählung "Triz. Baumchronist" sichtbar.
MARTIN EBBERTZ: Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen
Ein Kultbuch für Kinder und Erwachsene wird 20 Jahre alt: Onkel Theo ist dank seiner liebenswerten Münchhausen-Geschichten ein kleiner Star. Das Jubiläum verdeutlicht auch, wieviel Ausdauer und Glück Autoren brauchen, um sichtbar zu werden.
DIERK WOLTERS: Dienstag
In seinem neuen Roman "Dienstag" begleitet Dierk Wolters die Mitglieder einer Familie durch einen einzigen Tag. Und legt mit diesem "stream of consciousness" aus sechs Stimmen das Innerste seiner Figuren frei.
SABINE SCHIFFNER: Zeynep suchen
Während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Istanbul lernt die Schriftstellerin Sabine Schiffner eine Stadt kennen, in der Größe und Verfall dicht beieinander liegen. "Zeynep suchen" ist ein literarisches Tagebuch, eine Spurensuche und ein Reiseführer an verwunschene Orte zugleich.
ANJA SCHERZ: Goldstein – ein phantastisches Leben
Kurz nach Fertigstellung seiner Autobiographie stirbt Raphael-Maria Goldstein. Die Journalistin Anja Scherz übernimmt das Manuskript des Mannes, der angibt, der Halbbruder von Anne Frank zu sein und stellt bei ihren Recherchen Unglaubliches fest.