Eine neue Heimat beim Gans Verlag: Der gutleut verlag wird als Imprint nach dem überraschenden Tod seines Verlegers Michael Wagener weitergeführt.
TOMASZ DUSZYŃSKI: Glatz. Rübezahl
Die "Glatzer Reihe" des polnischen Autors Tomasz Duszyński braucht den Vergleich mit den Romanen von Volker Kutscher und Susanne Goga nicht zu scheuen. Historische Krimis, angesiedelt in Niederschlesien.
EBERHARD HILSCHER im Flur Verlag
Eberhard Hilscher war ein Ausnahmetalent, dessen eigene literarische Werke jedoch in der DDR - trotz teilweise hoher Auflagen seiner Künstlermonographien - größtenteils unveröffentlicht blieben. Mit dem Erzählband »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten« und dem Künstlerroman «Maestros Himmel- und Höllenfahrt» schließt der Flur Verlag diese Lücke.
KERSTIN SPECHT: Mittelberge
Auch Elke Heidenreich konnte sich dem Sog nicht entziehen: "Mittelberge", der späte Debütroman der gefeierten Theaterautorin Kerstin Specht, erzählt von der Welt kleiner Leute und einem eigensinnigen Mädchen.
ANDREAS FISCHER: Böll kam nicht bis Troisdorf
Auch in seiner neuen autofiktionalen Erzählung verbindet Andreas Fischer persönliche Erfahrungen mit einem Stimmungsbild der Republik in den 1980er-Jahren. «Böll kam nicht bis Troisdorf» erzählt einfühlsam, aber auch mit viel Humor von den Träumen eines jungen Mannes, der Schriftsteller werden will, von fragilen Freundschaften und einer ersten Liebe.
CHRISTA LUDWIG: Signorettas rechtes Auge
Christa Ludwig, die unter anderem durch ihre Jugendbücher bekannt wurde, greift im Roman "Signorettas rechtes Auge" ein schweres Thema auf, das sie jedoch sensibel aufzuarbeiten weiß: Sie erzählt die Geschichte einer Frau, die mit einem pädophilen Vater aufgewachsen ist.
JURA SOYFER: Der Weltuntergang
Vor 90 Jahren erlebte das Stück "Der Weltuntergang" des ukrainisch-österreichischen Autors Jura Soyfer seine Premiere. Bis heute ist es von ungebrochener Aktualität.
KATRIN SEGLITZ: mein Leben mit ihr
Autorin Katrin Seglitz stellt die Frage nach Vereinbarkeit von Liebe und Freiheit: "mein Leben mit ihr", ein kluger Roman über weibliche Selbstbestimmung.
NASSIR DJAFARI: Tausend Fenster
Der Roman "Tausend Fenster" von Nassir Djafari erzählt ein Drama von Flucht und Verlust im Kontext des Prager Frühlings.
JULIA WONG: Zur anderen Seite des Ozeans
Die peruanische Schriftstellerin Julia Wong begibt sich mit diesem historischen Schelmenroman auf Spuren der «Tusán» und auf die von Alexander von Humboldt. Es ist die erste deutsche Übersetzung einer ihrer Romane.
HANNA OSADKO: Sieben Pralinen aus Heidelberg
Die ukrainische Autorin Hanna Osadko, die ihren Mann im russischen Angriffskrieg verlor, verbindet in diesem Buch literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit.
THOMAS GROSS: Warum sich Weiterlesen lohnt
Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage - denn Literatur öffnet Horizonte. Ein Plädoyer für das Lesen von Thomas Groß.
MARGRET SCHEPERS: … und wir träumten vom Matriarchat
Die Filmemacherin Margret Schepers gründete 1976 den Frauenbuchladen in Heidelberg. In ihrem Debütroman blickt sie auf die Anfänge der Frauenbewegung zurück und zeigt auf, wie aktuell die Kämpfe von damals heute noch sind.
UNDINE MATERNI & RUTH HABERMEHL:
Manchmal ist es gut
an roten Pfeffer zu denken
"Manchmal ist es gut an roten Pfeffer zu denken" - ein zauberhaftes Buch, das Frauen im Handwerk feiert. Eine Gemeinschaftsarbeit von Undine Maternie und Ruth Habermehl.
MAURICE BLIK: Zweiter Atem
Maurice Blik, als Kind einer jüdischen Familie aus Amsterdam nach Bergen-Belsen deportiert, ist heute einer der bekanntesten Bildhauer in Großbritannien. In seinen Erinnerungen "Zweiter Atem" beschreibt er eindrücklich, wie seine Kunst ihn rettete.