Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".
AGNIESZKA LESSMANN: Aga
Agnieszka Lessmann erzählt in ihrem Roman "Aga", wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt. Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden.
KIEV STINGL im Flur Verlag
Im Flur Verlag erschienen mit "Mein Collier um deinen Hals" und "Briefe an Gabriella" zwei posthume Zeugnisse für die poetische Ader des Rocksängers und Dichters Kiev Stingl. In den 1970er-Jahren berühmt geworden, hatte sich der unangepasste Künstler später für Jahrzehnte aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
AXEL GÖRLACH: halsermohnz
In seinem neuen Gedichtzyklus „halsermohnz“ setzt sich der Lyriker und Fotokünstler Axel Görlach mit einer drängenden Frage der Gegenwart auseinander: Unsere Zeit, geprägt von virtuelle Welten.
DIERK WOLTERS: Kampf der Zauberer
In seinem klugen Essay »Kampf der Zauberer« zeigt Dierk Wolters auf, wie Thomas Mann dem Faschismus seiner Zeit begegnete - und was uns diese Erzählung angesichts der Rückkehr rechter Ideologien heute zu sagen hat.
axel dielmann – verlag: «Frank Xerox’ wüster Traum»
Es ist eine kleine Sensation, dass zum doppelten Jahrestag Rolf Dieter Brinkmanns nach 50 Jahren nun auch ein Text an die Öffentlichkeit gelangt, an dem er mit Ralf-Rainer Rygulla gearbeitet hatte: »Frank Xerox’ wüster Traum« ist ein Literaturexperiment, das zuletzt im Literaturarchiv Marbach zwischen zwei Aktendeckeln schlummerte.
BJÖRN HAYER: Die Essays im Gans Verlag
In Essays zur Kultur, zur zeitgenössischen Lyrik und seinen politischen Beiträgen geht Björn Hayer den drängenden Fragen unserer Zeit nach. Die drei Bände mit Essays, Kritiken und journalistischen Beiträgen liegen im Gans Verlag vor.
JAN KUHLBRODT: Chemnitzer Trilogie
Sozusagen als »Volksausgabe« sind nun alle drei autofiktionalen Romane aus der »Chemnitzer Trilogie« des Schriftstellers Jan Kuhlbrodt in einem Band zusammengefasst.
NATHALIE SCHMID im Gans Verlag
Von der Schweizer Lyrikerin Nathalie Schmied erschien im Gans Verlag 2025 der neue Gedichtband »Ein anderes Wort für einverstanden« sowie eine Neuauflage ihres gefeierten Lyrikbandes »Atlantis lokalisieren«.
KRISTINA SCHILKE: Alles was lebt
"Schwebende Leichtigkeit" attestiert Simon Urban dem Debütroman von Kristina Schilke. „Alles was lebt“ ist eine Ode an die Kindheit im Erwachsenenalter und eine kitschfreie Erzählung über das Leben in der Provinz.
KURT OESTERLE im Gans Verlag
Von Autor Kurt Oesterle sind im Gans Verlag inzwischen zwei Essaybände über zwei Klassiker erschienen: »Es lebe die Republik!« über Thomas Mann und »Die schlaffen Völker mit Götterfunken zu entzünden« über Friedrich Nietzsche.
BJÖRN HAYER: Winklers letzter Feldzug
In "Winklers letzter Feldzug" spürt Björn Hayer einer ethischen Grundfrage nach: Inwiefern ist es legitim oder illegitim, das vermeintlich Gute mittels Gewalt durchzusetzen? Sein Roman erzählt davon, wie ein Mensch sukzessive von schwer erträglichem Unrecht überwältigt wird
EBERHARD GEISLER im Gans Verlag
Der Kritiker und Literaturwissenschaftler Eberhard Geisler geht mit diesem Essay auf eine sehr persönliche Spurensuche: Eine Annährung an Werk und Leben von Helga M. Novak, Susan Taubes und Henriette Beese.
EVA-MARTINA WEYER: Tabakpech
Der Debütroman von Eva-Martina Weyer ist nicht nur ein besonderes Frauenportrait, sondern auch das einer einzigartigen Landschaft. "Tabakpech" erzählt vom "Gold der Uckermark" und dem bäuerlichen Leben im Unteren Odertal in Zeiten des Umbruchs.
JOACHIM MAASS: Der Schnee von Nebraska
Im Exil zu Unrecht vergessen: Der meisterhafte Stilist Joachim Maass. 1939 ging der Hamburger aus politischen Gründen in die USA. Im deutschen Literaturbetrieb konnte er trotz seiner frühen Erfolge nicht mehr Fuß fassen.