Ein surrealer Roman und ein feministisches Manifest: Die Künstlerin und Autorin Leonora Carrington über weibliche Selbstbestimmung im Altersheim.
Martha Gellhorn: Reisen mit mir und einem Anderen. Fünf Höllenfahrten.
Die amerikanische Autorin Martha Gellhorn war eine "Welt-Verschlingerin": Eine der letzten abenteuerlich Reisenden vor dem Ausbruch des Massentourismus.
Nachtgewächs: Die traumhafte Literatur von Djuna Barnes
Ein Werk voller dunkelschöner Sätze, das sich einem vielleicht nie ganz erschließt. Aber auch ein Buch, das man nicht mehr vergisst. Ein Klassiker der Moderne.
Katherine Anne Porter: Das Narrenschiff
"Das Narrenschiff" ist ein opulenter Gesellschaftsroman und Schmöker. Mit kleinen Schönheitsfehlern: Allzu plakativ "böse" sind einige Passagiere gezeichnet.
Kathleen Collins: Nur einmal
Zu Lebzeiten hatte die afroamerikanische Künstlerin Kathleen Collins keinen Erfolg. Doch in der Trump-Ära treffen ihre Werke auf einen Nerv.
Ein Buch mit Wirkung: „Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher Stowe
An den Stereotypen und der Gefühligkeit dieses Romans gibt es viel Kritik. Und dennoch zeigt das Werk dieser Autorin, welche Wirkmacht Literatur innehat.
Die Frau mit den vielen Ichs – Süßwasser von Akwaeke Emezi
Ein beeindruckender Debütroman, der in mehrerer Hinsicht zeigt, wie es ist, über Grenzen zu gehen und mit Dämonen zu leben.
Kurz&knapp: Das Leben der Männer bei Salter, Stegner und Williams
Eine Frage, die sich jeder einmal stellt, der über die Endlichkeit des Lebens reflektiert: Was bleibt? Sie prägt diese drei Romane großer amerikanischer Autoren.
Kurz&knapp: Richard Yates und John Cheever in der Vorstadthölle
Die Konformität der amerikanischen Vorstadt, in der Träume junger Ehepaare schnell ersticken, sie war das Thema einiger großer amerikanischer Autoren.
Sinclair Lewis: Main Street
Mit "Main Street" wurde Sinclair Lewis schlagartig berühmt-berüchtigt: Die ironische Schilderung der Provinz brachte ihm den Ruf des Nestbeschmutzers ein.
Lawrence Block (Hg.): Nighthawks. Stories nach Gemälden von Edward Hopper
Die Gemälde von Edward Hopper, sie bergen ein Geheimnis. 17 Autoren liessen sich davon inspirieren, erzählen zu "Nighthawks" & Co. fantastische Geschichten.
Patricia Highsmith und ihre „hellere Seite“: Die Zeichnungen
Die Malerin Patricia Highsmith stellt sich in einem ganz anderen Licht dar als der mürrische Mensch Highsmith: Hell, verspielt, harmoniebedürftig.
John Fante: Voll im Leben
Mit dem ersten Kind steht er plötzlich "voll im Leben": John Fante, endlich wiederentdeckt, mit einem tragisch-komischen Erzählstück seiner Biographie.
Toni Morrison: Die Herkunft der anderen
Seit ihrem ersten Roman schreibt Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison über die Mechanismen des Rassismus. Diese Essays bieten eine Essenz ihres Denkens.
Anthony McCarten: Jack
Mit "Jack" setzt Anthony McCarten seinem literarischen Vorbild Jack Kerouac ein kleines Denkmal. Vor allem aber spielt er lustvoll mit Identitäten.