Vom Ankommen einer polnischen Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet am Ende des 19. Jahrhunderts, von deren Kampf gegen Ausgrenzung und Armut und deren Bemühen um Integration erzählt Birgitta M. Schulte in "Ruhrgemüse, polnisch". Ein beeindruckendes Debüt, ein packender Familienroman.
YANICK LAHENS: Mondbad
"Mondbad", bei Litradukt in deutscher Übersetzung durch Jutta Himmelreich erschienen, wurde mit dem „Prix Femina“, einem der wichtigsten französischen Literaturpreise, ausgezeichnet. Ein beeindruckender Roman der haitianischen Autorin Yanick Lahens.
BJÖRN HAYER: Die Essays im Gans Verlag
In Essays zur Kultur, zur zeitgenössischen Lyrik und seinen politischen Beiträgen geht Björn Hayer den drängenden Fragen unserer Zeit nach. Die drei Bände mit Essays, Kritiken und journalistischen Beiträgen liegen im Gans Verlag vor.
JAN KUHLBRODT: Chemnitzer Trilogie
Sozusagen als »Volksausgabe« sind nun alle drei autofiktionalen Romane aus der »Chemnitzer Trilogie« des Schriftstellers Jan Kuhlbrodt in einem Band zusammengefasst.
EBERHARD GEISLER: Gemeinschaft der Heiligen
Das Wiedertreffen mit einer vergangenen Liebe kollidiert bei dem Erzähler dieser sowohl klugen als auch zarten Geschichte mit der erneuten Lektüre des »Werther«. Eberhard Geisler spinnt aus dieser Konstellation ein intellektuelles Lesevergnügen.
EBERHARD HILSCHER:
Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten
In der DDR war Eberhard Hilscher ein literarischer Außenseiter. Viele seiner Erzählungen veröffentlichte er nicht: Science Fiction, gepaart mit subversivem Humor, die heute taufrisch wirken. Der Flur Verlag macht sie nun erstmals unter dem Titel »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten« einem breiten Publikum zugänglich.
NATHALIE SCHMID: Ein anderes Wort für einverstanden
In ihrem neuen Gedichtband "Ein anderes Wort für einverstanden" erforscht die Schweizer Autorin Nathalie Schmid formal und sprachlich abwechslungsreich Fragen der Identität, des Alltags, des Lebens ebenso wie die "letzten Fragen" vor dem Tod.
MARIE GATÉ: Mirador
Marie Gaté beschreibt in ihrem Roman "Mirador" die verschlungene Geschichte eines Gemäldes aus der Hand des Reisemalers Johann Moritz Rugendas. Ein bildreicher Roman, der durch Jahrhunderte, durch deutsche Geschichte und über den südamerikanischen Kontinent führt.
KRISTINA SCHILKE: Alles was lebt
"Schwebende Leichtigkeit" attestiert Simon Urban dem Debütroman von Kristina Schilke. „Alles was lebt“ ist eine Ode an die Kindheit im Erwachsenenalter und eine kitschfreie Erzählung über das Leben in der Provinz.
KURT OESTERLE: Es lebe die Republik!
Autor Kurt Oesterle zeichnet den Weg Thomas Manns vom zunächst eher unpolitischen, dann beinahe reaktionären Denken zu einem engagierten Verfechter der Demokratie nach. Und entdeckt dabei zahlreiche bedeutsame Texte Manns, die heute wieder hochaktuell sind.
CHARLES NODIER: Jean Sbogar. Ein romantischer Räuberroman
Mit seinem 1818 zunächst anonym erschienenen "Jean Sbogar" greift Charles Nodier die damalige Mode des romantischen Räuberromans auf und verbindet sie mit Elementen der Schauerliteratur und der gothic novel. Eine Wiederentdeckung aus dem Flur Verlag.
JEAN D’AMÉRIQUE: Zerrissene Sonne
Für sein Romandebut „Soleil à coudre“ wurde der Dichter und Rapper Jean D' Amérique von der französischen Kritik gefeiert. Nun liegt es unter dem Titel "Zerrissene Sonne" in deutscher Übersetzung durch Rike Bolte vor.
BJÖRN HAYER: Winklers letzter Feldzug
In "Winklers letzter Feldzug" spürt Björn Hayer einer ethischen Grundfrage nach: Inwiefern ist es legitim oder illegitim, das vermeintlich Gute mittels Gewalt durchzusetzen? Sein Roman erzählt davon, wie ein Mensch sukzessive von schwer erträglichem Unrecht überwältigt wird
EBERHARD GEISLER: Taubes Novak Beese
Drei Frauen und die Entscheidung der Schrift
Der Kritiker und Literaturwissenschaftler Eberhard Geisler geht mit diesem Essay auf eine sehr persönliche Spurensuche: Eine Annährung an Werk und Leben von Helga M. Novak, Susan Taubes und Henriette Beese.
EVA-MARTINA WEYER: Tabakpech
Der Debütroman von Eva-Martina Weyer ist nicht nur ein besonderes Frauenportrait, sondern auch das einer einzigartigen Landschaft. "Tabakpech" erzählt vom "Gold der Uckermark" und dem bäuerlichen Leben im Unteren Odertal in Zeiten des Umbruchs.