Eine Fusion aus Technik und Poesie: Der Debütband des Lyrikers und Juristen Jan Imgrund verbindet zwei Welten, die nur scheinbar weit voneinander entfernt sind. "Fusionskontrolle" erscheint im Gans Verlag.
GARY VICTOR: Eine Violine für Adrien
In seiner unverwechselbaren Handschrift, in der realistische Sozialkritik, Phantastisches, Tragik und Ironie ineinander übergehen, erzählt Gary Victor davon, wie die Diktatur die unschuldigsten Träume und nobelsten Ziele pervertiert. Ein Psychodrama und zugleich ein Sittengemälde Haitis zur Duvalier-Zeit.
RACHILDE: Nein, ich bin keine Feministin
„Pourquoi je ne suis pas féministe“: 1928 veröffentlicht die französische Schriftstellerin Rachilde diese Streitschrift, in der sie den Feminismus ihrer Epoche provokant und humorvoll zugleich beschreibt. Der Text erscheint nun in deutscher Erstübersetzung im Flur Verlag.
JEAN DE PALACIO: Das Portrait
Ein Kleinod der fantastischen Literatur bietet der Flur Verlag mit "Das Portrait" von Jean de Palacio. Der schmale Roman des renommierten französischen Literaturwissenschaftlers ist eine Reflexion über das sprachliche Erbe der Welt und ein Sprachkunstwerk zugleich.
PAUL WATERMANN: Moskovian Kinder
Paul Watermann erzählt in seinem Debüt eine Coming-of-Age-Geschichte: Surreal, mit kafkaesken Zügen führt "Moskovian Kinder" in die schrundigen Ecken der Großstadt, wo Kindergangs in ihrer ganz eigenen Welt leben.
IRRSCHWEIFEN UND LACHEN: Über die Kultur der Antillen
Für die Kultur der Antillen sind "Irrschweifen und Lachen" zwei zentrale Begriffe. 15 Autor*innen spüren in dieser Anthologie diesen Begriffen und deren Bedeutung für ihre Identität nach. Herausgeber ist Professor Ralph Ludwig.
JOHN SAUTER: Startrampen I & II
Mit seinem scharfen Blick auf Alltägliches und all das, was dahinter lauert, begeistert John Sauter seit seinem ersten Lyrikband "Startrampen". Das vergriffene Buch gibt es in einer Neuauflage, ergänzt durch neue Gedichte: "Startrampen I & II".
RODNEY SAINT-ÉLOI: Wenn es traurig wird, singt Bertha
Rodney Saint-Éloi, Dichter, Erzähler, Essayist und Verleger, setzt seiner Mutter Bertha mit diesem Buch ein Denkmal. Es ist ein „Buch von beschwörender Schönheit über die Erinnerung und das Exil, geteilt zwischen Mutter und Sohn in immerwährender Zwiesprache", schreibt Gladys Marivat in Le monde des livres.
KRISTIN RUBRA: Keloid – vom überleben und lieben
"Keloid" ist der medizinische Fachbegriff für eine wuchernde Narbe. Ein passender Titel für den Debütroman der saarländischen Autorin Kristin Rubra. Auch psychische Wunden verheilen manchmal kaum, wie es das Schicksal ihres Protagonisten Leon, der als GI bei der Befreiung des KZ Dachau dabei war, zeigt.
KETTLY MARS: Kasalé
Kettly Mars ist eine der bekanntesten Gegenwartsautorinnen aus Haiti, deren Werke zahlreiche Übersetzungen erfuhren. Höchste Zeit also, dass auch ihr Debütroman endlich in deutscher Sprache vorliegt. Übersetzt durch Ingeborg Schmutte entführt "Kasalé" (2003) in die vom Voodoo geprägte Welt haitianischer Frauen.
ANJA SCHERZ: Goldstein – ein phantastisches Leben
Kurz nach Fertigstellung seiner Autobiographie stirbt Raphael-Maria Goldstein. Die Journalistin Anja Scherz übernimmt das Manuskript des Mannes, der angibt, der Halbbruder von Anne Frank zu sein und stellt bei ihren Recherchen Unglaubliches fest.