Von der Schweizer Lyrikerin Nathalie Schmied erschien im Gans Verlag 2025 der neue Gedichtband »Ein anderes Wort für einverstanden« sowie eine Neuauflage ihres gefeierten Lyrikbandes »Atlantis lokalisieren«.
MARIE GATÉ: Mirador
Marie Gaté beschreibt in ihrem Roman "Mirador" die verschlungene Geschichte eines Gemäldes aus der Hand des Reisemalers Johann Moritz Rugendas. Ein bildreicher Roman, der durch Jahrhunderte, durch deutsche Geschichte und über den südamerikanischen Kontinent führt.
KRISTINA SCHILKE: Alles was lebt
"Schwebende Leichtigkeit" attestiert Simon Urban dem Debütroman von Kristina Schilke. „Alles was lebt“ ist eine Ode an die Kindheit im Erwachsenenalter und eine kitschfreie Erzählung über das Leben in der Provinz.
KURT OESTERLE im Gans Verlag: Essays zu Literaturklassikern
Von Autor Kurt Oesterle sind im Gans Verlag inzwischen zwei Essaybände über zwei Klassiker erschienen: »Es lebe die Republik!« über Thomas Mann und »Die schlaffen Völker mit Götterfunken zu entzünden« über Friedrich Hölderlin.
CHARLES NODIER: Jean Sbogar. Ein romantischer Räuberroman
Mit seinem 1818 zunächst anonym erschienenen "Jean Sbogar" greift Charles Nodier die damalige Mode des romantischen Räuberromans auf und verbindet sie mit Elementen der Schauerliteratur und der gothic novel. Eine Wiederentdeckung aus dem Flur Verlag.
JEAN D’AMÉRIQUE: Zerrissene Sonne
Für sein Romandebut „Soleil à coudre“ wurde der Dichter und Rapper Jean D' Amérique von der französischen Kritik gefeiert. Nun liegt es unter dem Titel "Zerrissene Sonne" in deutscher Übersetzung durch Rike Bolte vor.
BJÖRN HAYER: Winklers letzter Feldzug
In "Winklers letzter Feldzug" spürt Björn Hayer einer ethischen Grundfrage nach: Inwiefern ist es legitim oder illegitim, das vermeintlich Gute mittels Gewalt durchzusetzen? Sein Roman erzählt davon, wie ein Mensch sukzessive von schwer erträglichem Unrecht überwältigt wird
PERSONA VERLAG: Krisenfest seit 41 Jahren
Vor 41 Jahren gründete Lisette Buchholz in Mannheim den persona verlag, um vergessener Exilliteratur einen Raum zu geben. Nun freut sie sich in schwierigen Zeiten für die Buchbranche über die Auszeichnung mit dem Deutschen Verlagspreis.
EBERHARD GEISLER im Gans Verlag
Der Literaturwissenschaftler, Autor und Kritiker Eberhard Geisler ist mit zwei Werken im Gans Verlag vertreten: Mit dem Essay "Taubes Novak Beese", einer Annäherung an Helga M. Novak, Susan Taubes und Henriette Beese. Und der Erzählung "Gemeinschaft der Heiligen".
EVA-MARTINA WEYER: Tabakpech
Der Debütroman von Eva-Martina Weyer ist nicht nur ein besonderes Frauenportrait, sondern auch das einer einzigartigen Landschaft. "Tabakpech" erzählt vom "Gold der Uckermark" und dem bäuerlichen Leben im Unteren Odertal in Zeiten des Umbruchs.
JOACHIM MAASS: Der Schnee von Nebraska
Im Exil zu Unrecht vergessen: Der meisterhafte Stilist Joachim Maass. 1939 ging der Hamburger aus politischen Gründen in die USA. Im deutschen Literaturbetrieb konnte er trotz seiner frühen Erfolge nicht mehr Fuß fassen.
ERNST KRETSCHMER (Hrsg.): Spiegelschriften – Literatur am Lago Maggiore
Erich Kästner und Ernest Hemingway, Claire Goll und Johanna Spyri: Zahlreiche Schriftsteller*innen verewigten den Lago Maggiore in ihren Texten. Der Lago-Kenner Ernst Kretschmer hat die literarischen Spuren in zwei Bänden zusammengefasst: Die "Spiegelschriften" berichten vom "Langen See".
GARY VICTOR: Eine Violine für Adrien
In seiner unverwechselbaren Handschrift, in der realistische Sozialkritik, Phantastisches, Tragik und Ironie ineinander übergehen, erzählt Gary Victor davon, wie die Diktatur die unschuldigsten Träume und nobelsten Ziele pervertiert. Ein Psychodrama und zugleich ein Sittengemälde Haitis zur Duvalier-Zeit.
RACHILDE: Nein, ich bin keine Feministin
„Pourquoi je ne suis pas féministe“: 1928 veröffentlicht die französische Schriftstellerin Rachilde diese Streitschrift, in der sie den Feminismus ihrer Epoche provokant und humorvoll zugleich beschreibt. Der Text erscheint nun in deutscher Erstübersetzung im Flur Verlag.
Jüdische Lyrikerinnen im Portrait – von Rose Ausländer und anderen, die beinahe vergessen wurden
Viele überlebten den Holocaust nicht, andere wurden verfolgt, vertrieben und später oftmals vergessen. Jüdische Lyrikerinnen im Portrait.