KURT OESTERLE im Gans Verlag: Essays zu Literaturklassikern

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Mit seinem Essay »Es lebe die Republik!  Wie Thomas Mann zum gewichtigen Fürsprecher der Demokratie wurde und was wir heute von ihm lernen können« zeichnet Autor Kurt Oesterle den Weg Thomas Manns vom zunächst eher unpolitischen, dann beinahe reaktionären Denken zu einem engagierten Verfechter der Demokratie nach. Und entdeckt dabei zahlreiche bedeutsame Texte Manns, die heute wieder hochaktuell sind.

Cover von "Es lebe die Reupblik" über Thomas Mann aus dem Gans Verlag

Die Verwandlung Thomas Manns zum gewichtigsten Fürsprecher der Demokratie unter Deutschlands Schriftstellern war jedoch keineswegs geradlinig: Begonnen hat der Autor der »Buddenbrooks«, des »Zauberbergs« und des »Doktor Faustus« noch als Vertreter obrigkeitsstaatlichen Denkens. Er beanspruchte für sich das Bürgerrecht, unpolitisch zu sein, Kultur stand für ihn in scharfem Gegensatz zur Zivilisation.

Sein Umdenken begann nach der Ermordung von Walther Rathenau und vollendete sich im amerikanischen Exil. Summarisch niedergelegt hat er die eigene Entwicklung zum Demokraten und Republikaner in der grandiosen Rede »Deutschland und die Deutschen«. Diese und andere, weniger bekannte Texte des Literaturnobelpreisträgers zieht Kurt Oesterle in seinem Essay heran, um die politische Reise des Literaturnobelpreisträgers zu erhellen. Ein Essay, erschienen zum 150. Geburtstag von Thomas Mann, der auch verdeutlicht, wie aktuell dessen Schriften heute noch sind – gerade in Zeiten, in denen antidemokratisches Denken verstärkt um sich greift.

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Kurt Oesterle gelingt mit diesem Essay eine prägnante Darstellung von Leben, Werk und Rezeption Hölderlins, behandelt zentrale Themen – württembergische Herkunft, evangelische Religiosität, Philosophie, Ökologie, Geschlechterverhältnis, Sexualität und Dichtung – und dies in einer leicht verständlichen Sprache, die dennoch der Komplexität des Hölderlinschen Werks gerecht wird. Durchaus also auch ein Buch für Hölderlin-Einsteiger, die sich mit diesem Dichter, der bis heute fasziniert, auseinandersetzen wollen.

Hölderlin lebte in einer gewaltigen Zeitenwende, der dritten in Europa: nach Renaissance und Reformation war es die Revolution von 1789, die diese Wende einleitete und sämtliche althergebrachten Einrichtungen in Politik und Gesellschaft, in Wissenschaft, Kunst und Religion in Frage stellte. Davon aufgewühlt, begann er mit den Mitteln seines Dichtens und Denkens eine grundlegende Reform der bisherigen Lebensweise – eine Art Wiederverheiligung des Lebens, um es in den Umbrüchen zu schützen und zu bewahren.

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ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur

Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: „Über Leben und Literatur“.

BJÖRN HAYER: Die Essays im Gans Verlag

In Essays zur Kultur, zur zeitgenössischen Lyrik und seinen politischen Beiträgen geht Björn Hayer den drängenden Fragen unserer Zeit nach. Die drei Bände mit Essays, Kritiken und journalistischen Beiträgen liegen im Gans Verlag vor.

EBERHARD GEISLER im Gans Verlag

Der Literaturwissenschaftler, Autor und Kritiker Eberhard Geisler ist mit zwei Werken im Gans Verlag vertreten: Mit dem Essay „Taubes Novak Beese“, einer Annäherung an Helga M. Novak, Susan Taubes und Henriette Beese. Und der Erzählung „Gemeinschaft der Heiligen“.

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