„Was für ein großes Buch – ein wunderbarer Text. Wie Manuela Fuelle ihre Leserinnen durch die großen Klippen und Fragen manövriert, ist Weltumsegelung vom Feinsten.“ Cornelia Schwerin
Wenn ein Mensch geht, hinterlässt er die Zurückbleibenden mit nichts als Erinnerungen: Daran zu denken, wie er war und handelte, ist ein Teil der Trauer und des Abschieds. So ergeht es auch der Erzählerin im neuen Roman von Manuela Fuelle: Sie denkt zurück an die allmähliche Annäherung an die Schwiegermutter, mit der sie vieles gemeinsam hatte, von der sie vieles jedoch auch trennte. Sie reflektiert die Freundschaft, die die beiden Frauen über Generationen hinweg verband und immer weiterwuchs, trotz unterschiedlicher Lebensansichten, über Ehe- und Familienkrisen hinweg und über die kleinen Irritationen, die Nähe im Alltag bringt.
„Wir kommen nach“ ist jedoch weit mehr als ein Roman über eine Frauenfreundschaft – auf behutsame, ruhige Weise werden die großen Fragen gestellt, nach dem, was unser Leben ausmacht und prägt: Liebe, Glaube, Hoffnung. Mit der Krankheit und dem Sterben der Älteren, beginnt zudem auch das Erzählen der Jüngeren zu erwachen. Die Chronistin der Familie schreibt um ihr emotionales Erbe: Der Tod der Schwiegermutter wirft auch auf die eigene Familiengeschichte ein neues Licht: Dem Ende eines Menschen folgt eine Erneuerung, eine Wiedergeburt.
Stimmen zum Buch:
„Kluge Betrachtungen einer Frau. Über sich, über ihre Familie und das Leben überhaupt. Und über das Abschiednehmen.“ – Helene Baumgartl in der Passauer Neuen Presse, 17.11.2025
„Der autofiktionale Roman von Manuela Fuelle besticht durch seine rasante Erzählweise und den Mut, sich auf eine unbequeme Suche zu machen. Ein Roman, der lange nachhallt.“ – Silke Arning, SWR
„Es sind die einfachen Fragen und die gelungenen Antworten, die im Leben und Sterben bleiben. Ein sehr lesenswertes Buch.“ – Rezension bei „Berlin evangelisch“
„Ein sehr feinsinniges und tiefgründiges Buch, das den Tod in den Mittelpunkt des Geschehens rückt.“ – Anna Lemberger, Dorfzeitung.com
„Die studierte Theologin hat einen sehr persönlichen und wunderbaren Roman geschrieben, der versucht, nichts zu beschönigen, nichts klein zu reden. All der Schmerz, die Wut und die Hilflosigkeit im Umgang mit dem Verlust der Schwiegermutter und Freundin bricht sich Bahn und darf das auch. Und doch blitzt da auch immer wieder ein Fundament auf – Gedanken, die in manchen Momenten Halt geben können.“ – Barbara Pfeiffer, Kulturbowle
„Der Roman entfaltet sich still und besticht durch seine Tiefe, in der auch die Religiosität der Ich-Erzählerin einen Platz findet, jedoch niemals aufdringlich, sondern ausschließlich, um Trost anzubieten.“ – Britta Röder, Booknerds.de
„Die alten Worte aus der Bibel im Roman “Wir kommen nach” wirken nicht transzendierungsbedürftig. Denn es ist das instensive Suchen der Protagonistin nach Transzendenz, nach dem Ewigen, die sie unvergleichlich heutig klingen lassen.“ – Georg Magirius
„Der Leser wird gefordert, nicht zuletzt mit einer heftig wuchernden Erzählweise, mit schnellen Assoziationsketten, Brüchen aller Art, unvollständigen Sätzen. (…) Doch wer das nicht als unnötige Zumutung empfindet, sondern selbst auf der Suche ist, wer diesen erschütterten und erschütternden Text quasi als hilflose Lebenshilfe akzeptiert und aushält, wird mit einer außergewöhnlichen, letztlich sogar leichtfüßigen und humorvollen Klugheit belohnt.“ – Sylvia Schmieder, Freiburger Schreibkiste
Zur Autorin:

Manuela Fuelle
geb. 1963 in Ost-Berlin, hat Evangelische Theologie und Literarisches Schreiben studiert. 2011 erschien ihr erster Roman „Fenster auf, Fenster zu“ im Klöpfer&Meyer Verlag, später der Episodenroman „Luftbad Oberspree“ und das „Lexikon der Doppelwörter“ im Derk Janßen Verlag. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Stipendien und 2017 den Thaddäus-Troll-Preis.
Bibliographische Angaben:

Bibliographische Angaben:
Manuela Fuelle
Wir kommen nach
Roman
Stifter Verlag 2025, 268 Seiten,
Paperback 13,5 x 21 cm,
18,-€ (D)
ISBN 978-3-910227-033
Erscheinungstermin: 16.09.2025
Kontakt Verlag:
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