"Majnka" ist die starke Geschichte eines Mädchens, dessen bisherige Sicherheiten ins Wanken geraten, nachdem eine ernste Krankheit in das idyllische Leben ihrer Familie eingedrungen ist. Mit Sprachwitz und Humor, mit Empathie und der richtigen Dosis an Emotionen bringt die Autorin Kindern ein Thema näher, das selbst Erwachsene oft meiden.
KERSTIN SPECHT: Mittelberge
Auch Elke Heidenreich konnte sich dem Sog nicht entziehen: "Mittelberge", der späte Debütroman der gefeierten Theaterautorin Kerstin Specht, erzählt von der Welt kleiner Leute und einem eigensinnigen Mädchen.
CHRISTA LUDWIG: Signorettas rechtes Auge
Christa Ludwig, die unter anderem durch ihre Jugendbücher bekannt wurde, greift im Roman "Signorettas rechtes Auge" ein schweres Thema auf, das sie jedoch sensibel aufzuarbeiten weiß: Sie erzählt die Geschichte einer Frau, die mit einem pädophilen Vater aufgewachsen ist.
KATRIN SEGLITZ: mein Leben mit ihr
Autorin Katrin Seglitz stellt die Frage nach Vereinbarkeit von Liebe und Freiheit: "mein Leben mit ihr", ein kluger Roman über weibliche Selbstbestimmung.
JULIA WONG: Zur anderen Seite des Ozeans
Die peruanische Schriftstellerin Julia Wong begibt sich mit diesem historischen Schelmenroman auf Spuren der «Tusán» und auf die von Alexander von Humboldt.
MARGRET SCHEPERS: … und wir träumten vom Matriarchat
Die Filmemacherin Margret Schepers gründete 1976 den Frauenbuchladen in Heidelberg. In ihrem Debütroman blickt sie auf die Anfänge der Frauenbewegung zurück und zeigt auf, wie aktuell die Kämpfe von damals heute noch sind.
MAGDALENA PARYS: Der Prinz
Der packende Thriller der polnischen Erfolgsautorin Magdalena Parys erscheint nun endlich auch in deutscher Übersetzung: Der zweite Band der Berlin-Trilogie erzählt von einer Verschwörung gegen die bundesdeutsche Demokratie.
JOHANNA HANSEN: Schamrot
Poetisch verdichtet, ein Gesamtkunstwerk in Wort und Bild ist "Schamrot", der autofiktional grundierte Roman der Malerin und Lyrikerin Johanna Hansen. Sie erzählt von Kindheit und vom Aufwachsen in der Enge der 1950/60er-Jahre in der niederrheinischen Provinz.
SUSANNE AYOUB: Spiegelschrift
Wie Susanne Ayoubs frühere Romane verbindet „Spiegelschrift“ literarischen Anspruch mit den Spannungselementen des Krimigenres. Es gibt keinen Ermittler und die Gerechtigkeit siegt nicht.
EVA M. BAUER: Brennnesseltage
Ein hartes Frauenleben in den Alpen: Eva M. Bauer erzählt in "Brennnesseltagen" vom Überlebenswillen einer Bäuerin, die ganz auf sich alleine gestellt ist.
MANUELA FUELLE: Wir kommen nach
Der neue Roman von Manuela Fuelle handelt von der Freundschaft zweier Frauen unterschiedlicher Generationen. Auf behutsame, ruhige Weise werden in "Wir kommen nach" die großen Fragen gestellt, nach dem, was unser Leben ausmacht und prägt: Liebe, Glaube, Hoffnung.
BIRGITTA M. SCHULTE: Ruhrgemüse, polnisch
Vom Ankommen einer polnischen Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet am Ende des 19. Jahrhunderts, von deren Kampf gegen Ausgrenzung und Armut und deren Bemühen um Integration erzählt Birgitta M. Schulte in "Ruhrgemüse, polnisch". Ein beeindruckendes Debüt, ein packender Familienroman.
KRISTINA SCHILKE: Alles was lebt
"Schwebende Leichtigkeit" attestiert Simon Urban dem Debütroman von Kristina Schilke. „Alles was lebt“ ist eine Ode an die Kindheit im Erwachsenenalter und eine kitschfreie Erzählung über das Leben in der Provinz.
EVA-MARTINA WEYER: Tabakpech
Der Debütroman von Eva-Martina Weyer ist nicht nur ein besonderes Frauenportrait, sondern auch das einer einzigartigen Landschaft. "Tabakpech" erzählt vom "Gold der Uckermark" und dem bäuerlichen Leben im Unteren Odertal in Zeiten des Umbruchs.
KRISTIN RUBRA: Keloid – vom überleben und lieben
"Keloid" ist der medizinische Fachbegriff für eine wuchernde Narbe. Ein passender Titel für den Debütroman der saarländischen Autorin Kristin Rubra. Auch psychische Wunden verheilen manchmal kaum, wie es das Schicksal ihres Protagonisten Leon, der als GI bei der Befreiung des KZ Dachau dabei war, zeigt.