Autorin Katrin Seglitz stellt die Frage nach Vereinbarkeit von Liebe und Freiheit: "mein Leben mit ihr", ein kluger Roman über weibliche Selbstbestimmung.
Sophie Albrecht – An die Freiheit
Vermutlich die Geschichte ihrer Ehe, die sie schon mit noch nicht einmal 15 Jahren eingehen musste, beschreibt Sophie Albrecht in diesem Gedicht.
Jami Attenberg: Nicht mein Ding
Lebensklug, witzig und sarkastisch schreibt Jami Attenberg über das Dasein einer Singlefrau in New York.
RACHILDE: Nein, ich bin keine Feministin
„Pourquoi je ne suis pas féministe“: 1928 veröffentlicht die französische Schriftstellerin Rachilde diese Streitschrift, in der sie den Feminismus ihrer Epoche provokant und humorvoll zugleich beschreibt. Der Text erscheint nun in deutscher Erstübersetzung im Flur Verlag.
CORNELIA ROFFLER: Eigentlich gut
Eine Runde von unverwechselbaren Frauen trifft sich im Kunsthaus, am See und beim Buchclub. Jede bringt etwas mit. Kuchen und Lügen, Geheimnisse und Glückskekse. Es ist alles da, und das grosse Auftischen unter dem Sonnenschirm kann beginnen. Die Reise mit ihnen führt tief ins eigentlich gute Leben und seine Geschichten.
Herzergreifende Einsamkeit: „Seht mich an“ von Anita Brookner
1983 veröffentlichte Anita Brookner den Roman "Seht mich an", der nun in deutscher Erstübersetzung beim Eisele Verlag erschien. Ein berührend melancholisches Buch über ein gesellschaftliches Phänomen: Einsamkeit.
Schlüsselroman der französischen Linken: Die Mandarins von Paris von Simone de Beauvoir
In dem mit dem "Prix Goncourt" ausgezeichneten Roman setzte sich Simone de Beauvoir mit dem Scheitern politischer Utopien und der Rolle der Frau auseinander.
Simone Scharbert: du, alice
Ein poetisches Portrait der Schwester von Henry und William James. Und ein Zeugnis weiblicher Selbstbehauptung.
Vivian Gornick: Ich und meine Mutter
„Ich und meine Mutter“ (OA 1987), ein Klassiker der amerikanischen Frauenbewegung, ist das erste Buch von Vivian Gornick, das in deutscher Sprache erscheint.
Leonora Carrington feiert mit „Das Hörrohr“ die alten Frauen
Ein surrealer Roman und ein feministisches Manifest: Die Künstlerin und Autorin Leonora Carrington über weibliche Selbstbestimmung im Altersheim.
Die müde Helene – weibliche Selbstbehauptung in Marlene Streeruwitz‘ „Verführungen“
Der erste Roman der österreichischen Autorin Marlene Steeruwitz handelt von weiblicher Selbstbehauptung. Unterhaltsam zu lesen, bitterböse und realitätsnah.
Patricia Highsmith und das Psychogramm einer Frau in Ediths Tagebuch
"Ediths Tagebuch" schildert das Scheitern einer Frau, die nach Jahren der Selbstaufopferung aufbegehrt - und dann für wahnsinnig erklärt wird.
Toni Morrison: Gott, hilf dem Kind
Der jüngste Roman von Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison ist ein Plädoyer für weibliches und schwarzes Selbstbewußtsein. Zornige Rassismusanklage.
Lucia Berlin und ihre dunklen Königinnen des Alltags
Lucia Berlin erzählt von Menschen, meist Frauen, die im alltäglichen Elend ihre Würde und den Lebenswillen bewahren. Und sie erzählt damit von sich selbst.
Gertraud Klemm: Aberland
Gertraud Klemm schreibt giftig, zubeißend, mitreißend. Ein Roman mit brillanten Alltagsbeobachtungen und Szenen voll schreiend komisch-bissigem Humor.