Autorin Katrin Seglitz stellt die Frage nach Vereinbarkeit von Liebe und Freiheit: "mein Leben mit ihr", ein kluger Roman über weibliche Selbstbestimmung.
RACHILDE: Nein, ich bin keine Feministin
„Pourquoi je ne suis pas féministe“: 1928 veröffentlicht die französische Schriftstellerin Rachilde diese Streitschrift, in der sie den Feminismus ihrer Epoche provokant und humorvoll zugleich beschreibt. Der Text erscheint nun in deutscher Erstübersetzung im Flur Verlag.
CORNELIA ROFFLER: Eigentlich gut
Eine Runde von unverwechselbaren Frauen trifft sich im Kunsthaus, am See und beim Buchclub. Jede bringt etwas mit. Kuchen und Lügen, Geheimnisse und Glückskekse. Es ist alles da, und das grosse Auftischen unter dem Sonnenschirm kann beginnen. Die Reise mit ihnen führt tief ins eigentlich gute Leben und seine Geschichten.
Herzergreifende Einsamkeit: «Seht mich an» von Anita Brookner
1983 veröffentlichte Anita Brookner den Roman "Seht mich an", der nun in deutscher Erstübersetzung beim Eisele Verlag erschien. Ein berührend melancholisches Buch über ein gesellschaftliches Phänomen: Einsamkeit.
Schlüsselroman der französischen Linken: Die Mandarins von Paris von Simone de Beauvoir
In dem mit dem "Prix Goncourt" ausgezeichneten Roman setzte sich Simone de Beauvoir mit dem Scheitern politischer Utopien und der Rolle der Frau auseinander.
Leonora Carrington feiert mit «Das Hörrohr» die alten Frauen
Ein surrealer Roman und ein feministisches Manifest: Die Künstlerin und Autorin Leonora Carrington über weibliche Selbstbestimmung im Altersheim.
Die müde Helene – weibliche Selbstbehauptung in Marlene Streeruwitz‘ «Verführungen»
Der erste Roman der österreichischen Autorin Marlene Steeruwitz handelt von weiblicher Selbstbehauptung. Unterhaltsam zu lesen, bitterböse und realitätsnah.
Patricia Highsmith, die Gelegenheitsverbrecherin
Ob "Ediths Tagebuch" oder ihr Held Ripley - Patricia Highsmith war mehr an ihren Figuren interessiert als an einem kriminalistischen Plot.