Der 1931 beim Ernst Rowohlt Verlag erschienene Roman hat alles, was eine gute Satire braucht: Witz, Tempo, eine turbulente Handlung, starke Typen.
Leider immer noch aktuell: „Unruhe um einen Friedfertigen“ von Oskar Maria Graf
Die Unruhen der Weimarer Republik - sie erfassten auch das bayerische Hinterland. Seinen Roman über die Jahre 1918 - 1933 schrieb Graf im amerikanischen Exil.
Lieblingsbücher: Arc de Triomphe von Erich Maria Remarque
"Arc de Triomphe": Der Roman (1945) von Erich Maria Remarque brachte Edgar Hilsenrath wieder zum Schreiben. Und mich nach Paris.
André Uzulis: Hans Fallada / Peter Walther: Hans Fallada
Zum 70. Todestag von Hans Fallada erschienen zwei starke Biographien, die das tragische Leben des Schriftstellers gründlich durchleuchten.
#MeinKlassiker (15): Sabine Delorme und die größere Hoffnung
Das Buch habe sie tief berührt, erzählt Literaturbloggerin Sabine Delorme von ihrer Wahl. Die fiel auf Ilse Aichinger und deren Roman "Die größere Hoffnung".
Irmgard Keun über Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften
Irmgard Keun erzählt in diesem Buch "Lausmädchengeschichten": Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg aus der Sicht einer frechen Göre.
Kind aller Länder – eine „Emigrationsparodie“ von Irmgard Keun?
"Kind aller Länder" und "D-Zug dritter Klasse": Zwei schwächere Romane von Irmgard Keun. Fast scheint es, als habe sie in der Emigration ihre Stimme verloren.
„Nach Mitternacht“ – der erste Roman von Irmgard Keun aus dem Exil
"Nach Mitternacht" ist der erste Roman Irmgard Keuns, der im Exil erschien. Das "kunstseidene Mädchen" wurde erwachsen - und politisch.
Anna Seghers‘ Jahrhundertroman „Transit“
Der 1944 erschienene Roman ist eine bewegende Darstellung dessen, was Exil und Flucht bedeutet. Und deshalb bis heute aktuell.
Schloß Gripsholm von Kurt Tucholsky: Sommer, Liebe und politische Schatten
"Rheinsberg" und "Schloß Gripsholm" - zwei so heitere Bücher vor düsterer Kulisse. Die zeigen, wie modern (auch der heitere) Kurt Tucholsky immer noch ist.
Alfred Polgar: Marlene. Bild einer berühmten Zeitgenossin
Das Portrait der Dietrich, das Alfred Polgar zwischen 1937 und 1938 verfasst hatte, wurde Jahrzehnte später erst entdeckt und erschien erstmals 2015.
Das kunstseidene Mädchen: Feminismus in der Weimarer Republik
Mit dem "kunstseidenen Mädchen" brachte Irmgard Keun einen weiblichen Ton in die Literatur, der so gar nicht zum Frauenbild der Nationalsozialisten passte.
Das Schicksal des Ernst Lossa: Nebel im August von Robert Domes
Der 14jährige Ernst Lossa fiel der Euthanasie zum Opfer. Robert Domes verarbeitete das Schicksal des Jungen zu einem gelungenen Jugendbuch.
„Der Trafikant“ – der wunderbare Bestseller von Robert Seethaler
Ein leiser, melancholischer Roman aus dem von den Nazis besetzten Wien. "Der Trafikant" - das Meisterstück von Robert Seethaler.