MAURICE BLIK: Zweiter Atem

Stroux Maurice Blik

Maurice Blik, als Kind einer jüdischen Familie aus Amsterdam nach Bergen-Belsen deportiert, ist heute einer der bekanntesten Bildhauer in Großbritannien. In seinen Erinnerungen "Zweiter Atem" beschreibt er eindrücklich, wie seine Kunst ihn rettete.

KIRSTI ELINE TORHAUG: Der schmale Grat der Vernunft

Stroux1 Torhaug

Inspiriert vom Schicksal ihres Onkels, der als Teil des norwegischen Widerstands gegen die nationalsozialistische Besatzung ins KZ Sachsenhausen kam, griff die Schauspielerin Kirsti Eline Torhaug zur Feder. Der erste Teil ihrer gefeierten "Amazonas-Trilogie" liegt nun in deutscher Erstübersetzung vor.

JULIETTE PARY: An die Deutschen

Persona Juliette Pary

Julia Gourfinkel (1903 - 1950), die hauptsächlich das Pseudonym Juliette Pary nutzte, wurde in Deutschland nie bekannt. Nicht einmal mit ihrem Gedichtband "An die Deutschen", die sie, eine jüdische Russin, in deutscher Sprache schrieb. Die bewegende Ansprache an die Nation der Mörder erscheint nun im persona verlag in deutscher Erstausgabe.

Karen Gershon: Das Unterkind

Kerzenlichter mit Flammen im Dunkeln

Käthe Loewenthal gelangte 1938 noch mit einem der letzten Kindertransporte nach England. Dort wurde sie als Schriftstellerin Karen Gershon bekannt. Doch es dauerte Jahrzehnte, bis sie eine Form für die Erzählung ihrer Kindheit fand.

Ilva Fabiani: Meine langen Nächte

Verlassenes Krankenhaus Lost Places Ilva Fabiani

In "Meine langen Nächte" lässt Ilva Fabiani eine Tote auf ihre Entwicklung zur überzeugten Nationalsozialistin und ihren Dienst als "braune Schwester" zurückblicken. Der preisgekrönte Debütroman liegt nun in deutscher Erstübersetzung vor.

Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter

Brennende Bücher

Zum 90. Jahrestag der Bücherverbrennung kam in einer prächtigen Neuauflage "Die verbrannten Dichter" von Jürgen Serke wieder heraus. Wie kein anderer hat der Autor dazu beigetragen, die Literatur der Weimarer Republik wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Karl Alfred Loeser: Requiem

Saiten einer Violine Rezension

Zu seinen Lebzeiten konnte Karl Alfred Loeser keines seiner Manuskripte veröffentlichen. Sein Roman "Requiem" ist nun die späte Neuentdeckung eines Romans, der ein vielstimmiges Bild von Unterdrückung und Judenverfolgung im Nationalsozialismus zeichnet.