Das Leben von Rose Ausländer als eindrucksvolle Graphic Novel. Ihr Thema: Die Sprache als Mittel, um mit Verfolgung, Flucht und Tod umzugehen.
Schlüsselroman der französischen Linken: Die Mandarins von Paris von Simone de Beauvoir
In dem mit dem "Prix Goncourt" ausgezeichneten Roman setzte sich Simone de Beauvoir mit dem Scheitern politischer Utopien und der Rolle der Frau auseinander.
Über Brigitte Reimann: «In der Erinnerung sieht alles anders aus»
Die künstlerische Auseinandersetzung von Anke Feuchtenberger mit dem Werk von Brigitte Reimann: Eine passende Hommage an eine große Autorin.
Leonora Carrington feiert mit «Das Hörrohr» die alten Frauen
Ein surrealer Roman und ein feministisches Manifest: Die Künstlerin und Autorin Leonora Carrington über weibliche Selbstbestimmung im Altersheim.
Nachtgewächs: Die traumhafte Literatur von Djuna Barnes
Ein Werk voller dunkelschöner Sätze, das sich einem vielleicht nie ganz erschließt. Aber auch ein Buch, das man nicht mehr vergisst. Ein Klassiker der Moderne.
Berühmte letzte Sätze – Marguerite Yourcenar und Der Fangschuß
Marguerite Yourcenar war die erste Frau in der Académie Française. Bereits mit "Der Fangschuß" zeigte sich, warum sie eine so ungewöhnliche Autorin war.
Auch eine Lebensreise: Mit Friederike Mayröcker durch die Nacht
Das Schreiben und Leben der Friederike Mayröcker - ein Gesamtkunstwerk. Das 1983 erschienene "Reise in die Nacht" ist die Bestandsaufnahme einer älter werdenden Frau.
Die müde Helene – weibliche Selbstbehauptung in Marlene Streeruwitz‘ «Verführungen»
Der erste Roman der österreichischen Autorin Marlene Steeruwitz handelt von weiblicher Selbstbehauptung. Unterhaltsam zu lesen, bitterböse und realitätsnah.
Ein Buch mit Wirkung: «Onkel Toms Hütte» von Harriet Beecher Stowe
An den Stereotypen und der Gefühligkeit dieses Romans gibt es viel Kritik. Und dennoch zeigt das Werk dieser Autorin, welche Wirkmacht Literatur innehat.
Maria Leitner – die rasende Reporterin und ihr tragisches Ende
Nachdem sie 1933 ins Exil fliehen musste, kam Maria Leitner dennoch immer wieder zurück nach Deutschland, um zu berichten. Erinnerung an eine mutige Frau.
Patricia Highsmith, die Gelegenheitsverbrecherin: Ein Porträt entlang ihrer Werke
Ob "Ediths Tagebuch" oder ihr Held Ripley - Patricia Highsmith war mehr an ihren Figuren interessiert als an einem kriminalistischen Plot.
Zwischen Mythos und Realität: Einige Biografien und Bücher über Ernest Hemingway
Wie Hemingway kühl und auf Kosten anderer seinen Erfolg als Schriftsteller plante: The Sun Also Rises war ein Skandal mit Ansage.
Tania Blixen sehnt sich zurück in «Jenseits von Afrika»
Eine Liebeserklärung an Afrika: Das ist Tania Blixens bekanntestes Buch, ein hymnisches Sehnsuchtsbuch. Denn sie ist, als sie es schreibt, längst "Out of Africa".
Edith Wharton und ihr ironischer Blick auf die oberen Zehntausend
In ihren Romanen sezierte Edith Wharton ironisch die Upper Class. Mit Abstand: Die erste Pulitzer-Preisträgerin lebte überwiegend in Europa und auf Reisen.
Der eine Hit, nicht unumstritten: Das Südstaaten-Epos von Margaret Mitchell
"Vom Winde verweht" (1936) ist bis heute ein Bestseller. Die Romanze um Scarlett und Rhett ist jedoch auch ein vom Rassismus durchtränktes Machwerk.