Für die Wiederentdeckung von Lili Grün sind Herausgeberin Anke Heimberg und der AvivA Verlag nicht genug zu loben: Die jüdische Schriftstellerin ist im gleichen Zug wie Irmgard Keun zu nennen.
Virginia Woolf und der Hund: Ein literarisches Porträt von Flush
Virginia Woolf bezeichnete ihr Buch selbst als "nur so eine Art Witz". Herausgekommen ist ein differenziertes Portrait eines Hundes und seiner Besitzerin.
Alice Herdan-Zuckmayer und die sonderbare, vierbeinige Erbschaft: Das Scheusal
1937 erbt die österreichische Schauspielerin Alice Herdan-Zuckmayer von einer ungeliebten Tante einen Hund: "Das Scheusal", das ihr ans Herz wächst.
Das Leben der Ingeborg Bachmann: Erklär mir, Liebe!
Über Ingeborg Bachmann gibt es eine Fülle von Literatur. Beliebtes Topic dabei immer wieder: Ihre unglücklichen Lieben zu Paul Celan und Max Frisch.
Ruth Klüger und ihre Zerreißproben
Das als Schuld empfundene Überleben – Ruth Klüger trägt diese Last ihr Leben lang mit sich mit. Ihre Gedichte erinnern an Verlorenes, sind "Zerreißproben".
«Adressat unbekannt» von Kressmann Taylor wurde aus guten Gründen zu einem Longseller
1938 veröffentlichte die New Yorker Zeitschrift „Story“ die Erzählung einer unbekannten Autorin: "Adressat unbekannt" erregte sofort großes Aufsehen.
Anna Seghers‘ Jahrhundertroman «Transit»: Ein Meisterwerk von brennender Aktualität
Der 1944 erschienene Roman ist eine bewegende Darstellung dessen, was Exil und Flucht bedeutet. Und deshalb bis heute aktuell.
Magda Szabó schreibt über die Frau hinter der Tür
Gesten der Freundschaft, die übersehen werden, Zuneigung, die misslingt: Ein bewegender Roman über das menschliche Scheitern.
Ágota Kristóf und der Antikriegsroman «Das große Heft»
So schmal das Werk, so enorm die Wirkung. Die Sprache ist von einer glasklaren, präzisen Nüchternheit. Kein Wort zu viel in diesem düsteren Werk.
Irmgard Keun – Ein Porträt in Büchern und im Exil
Erst gefeiert, dann verboten, später vergessen und sehr spät in ihrem Leben wiederentdeckt. Der Name von Irmgard Keun steht heute wie kein zweiter für einen neuen Ton in der Literatur, wie er in der Weimarer Republik erklang: Frech, unbekümmert und unbeschreiblich weiblich. Ein Portrait in Büchern - vom "kunstseidenen Mädchen" bis "Nach Mitternacht".
Von Menschen im Hotel zum Hotel Berlin: Vicki Baum und das Stigma der Trivialität in der Literatur
Vom Publikum geliebt, von der Kritik beargwöhnt: Trotz ihres Erfolgs mit "Menschen im Hotel" blieb an Vicki Baum das Stigma der Trivialität haften.
Von der Bücherliebe: Drei Frauen, die Literaturgeschichte schrieben
Mutige Buchhändlerinnen und leidenschaftliche Leserinnen - allen voran Sylvia Beach, die als erste James Joyce verlegte.
MeinKlassiker (38): Warum Transit für Sibylle Schleicher immer noch aktuell ist
Für die Schriftstellerin Sibylle Schleicher ist "Transit" ein Roman, den sie immer wieder liest. Denn „Transit“ beschreibt eindringlich wie kaum ein anderer Roman das Schicksal heimat- und ziellos herumirrender Menschen. Ein Buch, das zurecht als Meisterwerk der Exilliteratur gilt. Ein Beitrag in der Reihe #MeinKlassiker.
#MeinKlassiker (36): Hildegard E. Keller sagt: Endlich! Etty Hillesum – Chronistin ihrer Zeit
Erstmals liegen sämtliche Schriften Etty Hillesums in deutscher Sprache vor. Endlich, sagt Literaturexpertin Hildegard E. Keller. Denn die Tagebücher der jungen Niederländerin werden als philosophische Lebenskunst, Mystik des Alltags und Ethik des Mitleidens gefeiert. Für Keller ist Hillesum #MeinKlassiker.
#MeinKlassiker (18): Mit der Glasglocke fand Jana Issel Zugang zu Klassikern
Ein moderner Klassiker als Einstieg in die Welt der Klassiker: Bloggerin Jana Issel über ihre Begegnung mit Sylvia Plath und der Glasglocke.