Eine Liebeserklärung an Afrika: Das ist Tania Blixens bekanntestes Buch, ein hymnisches Sehnsuchtsbuch. Denn sie ist, als sie es schreibt, längst "Out of Africa".
Edith Wharton und ihr ironischer Blick auf die oberen Zehntausend
In ihren Romanen sezierte Edith Wharton ironisch die Upper Class. Mit Abstand: Die erste Pulitzer-Preisträgerin lebte überwiegend in Europa und auf Reisen.
Der eine Hit, nicht unumstritten: Das Südstaaten-Epos von Margaret Mitchell
"Vom Winde verweht" (1936) ist bis heute ein Bestseller. Die Romanze um Scarlett und Rhett ist jedoch auch ein vom Rassismus durchtränktes Machwerk.
Lili Grün dichtet sich in den Mädchenhimmel!
Für die Wiederentdeckung von Lili Grün sind Herausgeberin Anke Heimberg und der AvivA Verlag nicht genug zu loben: Die jüdische Schriftstellerin ist im gleichen Zug wie Irmgard Keun zu nennen.
Virginia Woolf und der Hund: Ein literarisches Porträt von Flush
Virginia Woolf bezeichnete ihr Buch selbst als "nur so eine Art Witz". Herausgekommen ist ein differenziertes Portrait eines Hundes und seiner Besitzerin.
Alice Herdan-Zuckmayer und die sonderbare, vierbeinige Erbschaft: Das Scheusal
1937 erbt die österreichische Schauspielerin Alice Herdan-Zuckmayer von einer ungeliebten Tante einen Hund: "Das Scheusal", das ihr ans Herz wächst.
Ingeborg Bachmann bittet: Erklär mir, Liebe!
Über Ingeborg Bachmann gibt es eine Fülle von Literatur. Beliebtes Topic dabei immer wieder: Ihre unglücklichen Lieben zu Paul Celan und Max Frisch.
Ruth Klüger und ihre Zerreißproben
Das als Schuld empfundene Überleben – Ruth Klüger trägt diese Last ihr Leben lang mit sich mit. Ihre Gedichte erinnern an Verlorenes, sind "Zerreißproben".
«Adressat unbekannt» wurde aus guten Gründen zu einem Longseller
1938 veröffentlichte die New Yorker Zeitschrift „Story“ die Erzählung einer unbekannten Autorin: "Adressat unbekannt" erregte sofort großes Aufsehen.
Anna Seghers‘ Jahrhundertroman «Transit»
Der 1944 erschienene Roman ist eine bewegende Darstellung dessen, was Exil und Flucht bedeutet. Und deshalb bis heute aktuell.
Magda Szabó schreibt über die Frau hinter der Tür
Gesten der Freundschaft, die übersehen werden, Zuneigung, die misslingt: Ein bewegender Roman über das menschliche Scheitern.
Entmenschlichung in Zeiten des Krieges – Ágota Kristóf und der Antikriegsroman «Das große Heft»
So schmal das Werk, so enorm die Wirkung. Die Sprache ist von einer glasklaren, präzisen Nüchternheit. Kein Wort zu viel in diesem düsteren Werk.
Irmgard Keun – alles andere als ein kunstseidenes Mädchen
Erst gefeiert, dann verboten, später vergessen und sehr spät in ihrem Leben wiederentdeckt. Der Name von Irmgard Keun steht heute wie kein zweiter für einen neuen Ton in der Literatur, wie er in der Weimarer Republik erklang: Frech, unbekümmert und unbeschreiblich weiblich. Ein Portrait in Büchern - vom "kunstseidenen Mädchen" bis "Nach Mitternacht".
Von Menschen im Hotel zum Hotel Berlin: Vicki Baum und das Stigma der Trivialität in der Literatur
Vom Publikum geliebt, von der Kritik beargwöhnt: Trotz ihres Erfolgs mit "Menschen im Hotel" blieb an Vicki Baum das Stigma der Trivialität haften.
Von der Bücherliebe: Über «Shakespeare and Company» zur «84, Charing Cross Road» bis «Sunwise Turn»
Mutige Buchhändlerinnen und leidenschaftliche Leserinnen - allen voran Sylvia Beach, die als erste James Joyce verlegte.