Drei Fragen an Verlegerin Heike Birke zu «Prag 1989»

In der Kurzinterview-Reihe „Drei Fragen zum Buch“ gibt es einen schnellen, inspirierenden Blick hinter die Kulissen von aktuellen Neuerscheinungen. Autorinnen und Autoren, Verleger*innen, Übersetzer*innen und andere erzählen von ihrer Motivation, dem Entstehungsprozess der Werke und den Geschichten „hinter dem Buch“.

Mit „Prag 1989 – Tagebuch einer Siebzehnjährigen“ veröffentlichte die tschechische Autorin Magdaléna Platzová ein außergewöhnliches literarisches Zeugnis des Erwachsenwerdens. Erschienen im BALAENA Verlag, greift der Jugendroman weit über eine rein historische Chronik hinaus. Er besticht vor allem durch seinen hohen literarischen Wert und die feine, autofiktionale Verwebung von persönlicher Identitätssuche und politischem Umbruch. Nachdem bereits Platzovás Roman Leben nach Kafka das Feuilleton begeisterte, gewährt dieses frühe Tagebuch auch einen Einblick in die literarische Entwicklung der Schriftstellerin. In unserer Reihe „Drei Fragen an…“ spricht Verlegerin Heike Birke über die Entdeckung des Werks, den poetischen Ton der Übersetzung von Kathrin Janka und die zeitlose Relevanz dieses Buchs.

❖

Diesmal antwortet auf die drei Fragen zum Buch: Heike Birke, die mit Heinz Granvogel den BALAENA Verlag betreibt: Ein kleiner, unabhängiger Verlag, der schon seit Jahren einen Schwerpunkt in der tschechischen Literatur hat. Ganz neu erschienen ist „Prag 1989. Tagebuch einer Siebzehnjährigen“ von Magdaléna Platzová.

❖

Service für Medien & Blogs:

Die Antworten aus diesem Interview dürfen von Journalist*innen, Redaktionen und Literaturblogger*innen für die eigene Berichterstattung – auch auszugsweise – unter Nennung der Quelle frei verwendet werden.

Pressematerialien zum Download:

❖

Mehr aus dem Balaena Verlag:

ŠTĚPÁN KUČERA: Gablonz / Jablonec. Ein literarisches Mosaik

Gablonz/Jablonec: Eine kleine, bikulturelle „Weltstadt im Herzen Europas“. Der 1985 in Jablonec (deutsch: Gablonz) geborene und beheimatete Autor Štěpán Kučera blättert in der Chronik seiner Heimatstadt zwischen 1900 und 2020 und entwirft ein lebendiges, sensibles und originelles Portrait dieser über Jahrhunderte hinweg zweisprachigen Stadt.

OLGA STEHLÍKOVÁ: Majnka

„Majnka“ ist die starke Geschichte eines Mädchens, dessen bisherige Sicherheiten ins Wanken geraten, nachdem eine ernste Krankheit in das idyllische Leben ihrer Familie eingedrungen ist. Mit Sprachwitz und Humor, mit Empathie und der richtigen Dosis an Emotionen bringt die Autorin Kindern ein Thema näher, das selbst Erwachsene oft meiden.