Joachim Ringelnatz – Tropensehnsucht

Nashornida nannte ich die Kleine.
Eigentlich klingt das so mild.
Nashornida hatte Trampelbeine
Und war wild.

Nashornida hat mir einen Knochen,
Alle Gläser, Porzellan und die
Linke Wand vom Kleiderschrank zerbrochen.

Doch sie hat nach Afrika gerochen,
Und das reizte meine Phantasie.

Joachim Ringelnatz

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30 Gedanken zu „Joachim Ringelnatz – Tropensehnsucht

    • Das ist klasse … danke! Und erinnert ein wenig an Robert Gernhardt: Lieber Gott, nimm es hin, / daß ich was Besond’res bin. / Und gib ruhig einmal zu, / daß ich klüger bin als du. / Preise künftig meinen Namen, / denn sonst setzt es etwas. Amen.“

      Gefällt 1 Person

  1. Herrlich! Mild klingender, doch so vielversprechender Name! Bild, Gedicht und Kommentare – einfach richtig schön!
    Bei mir wird (in Unkenntnis der Tropen in natura) einfach nur Sehnsucht nach Tierpark oder botanischem Garten mit Tropenhaus geweckt – aber im Gegensatz zu manch anderen Sehnsüchten ist diese wenigstens schnell und selbstbestimmt erfüllbar 🙂
    Ganz liebe Freitagsgrüße an dich von
    Birgit

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