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Schlagwort: Gedicht

Veröffentlicht am 7. August 20243. März 2026

Joachim Ringelnatz – Ich habe dich so lieb

Graffiti Die Liebe siegt mit rotem Herz an einer Mauer

Von Joachim Ringelnatz stammt eines der schönsten Liebesgedichte: "Ich habe dich so lieb" ist 1928 in der Sammlung "Allerdings" erschienen, sechs Jahre vor seinem frühen Tod.

Veröffentlicht am 23. Juli 20227. März 2026

Rainer Maria Rilke – Ich ließ meinen Engel lange nicht los

Mobile mit Engeln aus Buntglas

Den Gedichtband "Dir zur Feier" widmete Rainer Maria Rilke seiner großen Liebe Lou Andreas-Salomé. "Ich ließ meinen Engel lange nicht los": Im Grunde die Bestandsaufnahme einer komplizierten Paarbeziehung.

Veröffentlicht am 23. Dezember 20213. März 2026

Theodor Fontane – Noch einmal ein Weihnachtsfest

Weihnachtstern Blüte rot Nahaufnahme

Allen Leserinnen und Lesern ein frohes Fest! Ich wünsche euch ruhige Tage und besinnliche Stunden im Sinne von Theodor Fontane.

Veröffentlicht am 23. Dezember 20203. März 2026

Joachim Ringelnatz – Einsiedlers heiliger Abend

Tannenzapfen in Nahaufnahme

Mein Weihnachtsgruß mit Joachim Ringelnatz.

Veröffentlicht am 13. Dezember 20192. März 2026

Joachim Ringelnatz – Weihnachten

Weihnachtsglocken weihnachtliche Dekoration

Ein Weihnachtsgruß und Dankeschön an meine Leserinnen und Leser mit meinem Lieblingsdichter.

Veröffentlicht am 31. Mai 20192. März 2026

Ludwig Uhland – Frühlingsglaube

Blumen rosa Nahaufnahme Frühling

Ludwig Uhland, der oftmals unterschätzte schwäbische Romantiker, verfasste zahlreiche Frühlingsgedichte. Sie sprechen von Trost und Neuanfang.

Veröffentlicht am 29. Oktober 20182. März 2026

Joachim Ringelnatz – Der Bücherfreund

Antiquariat Buchhandlung Bücher

"Der Bücherfreund" erschien in der Gedichtsammlung "Allerdings" 1928. Ringelnatz hatte, auch als Bibliothekar, eigene bibliomanische Erfahrungen gesammelt.

Veröffentlicht am 17. Oktober 20182. März 2026

Joachim Ringelnatz – Herbst im Fluß

Herbstblätter Ahorn in Wasser

Als sein Gedichtband erschien, hatte Ringelnatz nur noch ein Jahr zu leben. Dieses Herbstgedicht erschien in seinem letzten Buch, "103 Gedichte".

Veröffentlicht am 30. August 20182. März 2026

Karl Kraus – Man frage nicht

Skulptur Schweigen Kopf Bronze

Jede Diktatur missbraucht die Sprache für ihre politischen Lügen. Wo gegen Lügen nicht mehr anzugehen ist, droht das Verstummen.

Veröffentlicht am 9. August 20182. März 2026

Joachim Ringelnatz – Schwebende Zukunft

Löwenzahl vor sommerlichen Himmel

Dieses luftglücklich leichte Gedicht von Joachim Ringelnatz konnte man erstmals im Band "Gedichte dreier Jahre", erschienen 1932, lesen.

Veröffentlicht am 6. Juli 20182. März 2026

Christian Morgenstern – Möwenlied

Möwe auf einem Stein im Meer

Das Möwenlied erschien in der ersten Gedichtsammlung, die Morgenstern veröffentlichte. 1905 erschienen die "Galgenlieder", die ab 1895 entstanden waren.

Veröffentlicht am 13. Juli 20172. März 2026

Kurt Tucholsky – Augen der Großstadt

Graffiti mit zahlreichen Menschenköpfen

Tucholsky verband zu Berlin eine Art Hassliebe. Die Anonymität, die Hektik, den Rhythmus der Stadt brachte er kongenial in "Augen der Großstadt" zum Ausdruck.

Veröffentlicht am 3. Juli 20172. März 2026

Joachim Ringelnatz – Das Lied vom 3. Juli

Sommerhaus im Botanischen Garten Augsburg

Ein verspieltes Frühwerk, enthalten in "Die Schnupftabaksdose", die 1912 erschien. Untertitel: Stumpfsinn in Versen und Bildern.

Veröffentlicht am 15. April 20172. März 2026

Franz Grillparzer – Will meine Zeit mich bestreiten

Skulptur aus Holz Fuß Nahaufnahme Moritzkirche Augsburg

Franz Grillparzer (1791 -1872) schrieb dies 1860 in das Stammbuch der Gräfin von Enzenberg. Altersweisheit eines Mannes, der viele andere kommen und gehen sah.

Veröffentlicht am 10. März 20172. März 2026

Friedrich Hölderlin – Heimkunft

Hafen Lindau mit Leuchtturm und Löwe

Heimkunft erschien 1802 erstmals in "Flora. Teutschlands Töchtern geweiht von Freunden und Freundinnen des schönen Geschlechts".

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Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien. Digitale Gewalt gegen Frauen? Misogynie im Literaturbetrieb? Neu im Büro: "Zur anderen Seite des Ozeans" ist der erste Roman der peruanischen Schriftstellerin Julia Wong, der ins Deutsche übersetzt wurde. 1799 heuert ein 12-jähriges Kind im Hafen von La Coruña auf der «Pizzaro» an, jenem Schiff, das Alexander von Humboldt an die Küste Venezuelas bringen wird. Was «Ang Chi», der sich auch «Ángel Chan» oder wahlweise «Angelo» nennen lässt, vor der Schiffsbesatzung verbergen kann, bleibt für den Forschungsreisenden kein Geheimnis: Das Kind, das sich als Junge ausgibt, weil es unbedingt weg will aus Spanien, ist ein Mädchen namens Angela. Die beiden ungleichen Reisegefährten nähern sich an, überstehen gemeinsam die nicht ungefährliche Schiffsreise und bleiben auch später noch befreundet. Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist. Ich komme ja leider nur noch selten zum Bloggen, aber wenn, dann darf es auch mal etwas länger werden. Damit es sich denn auch lohnt. Vor Wochen schon gelesen und Notizen gemacht und seither spukte mir das Buch im Kopf rum – und jetzt muss es raus, auch wenn es zugegebenermaßen nicht gerade die Zeit ist, um einen russischen Klassiker, der mit seinen späten Jahren immer nationalistischere Züge zeigte, das Wort zu geben. Aber – es gibt da halt auch die andere Seite beziehungsweise Interpretationsmöglichkeit. Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage. Literatur öffnet Horizonte. In Bildern und Symbolen erweist sich der literarische Raum als eigene Form von Wirklichkeit. Bücher reden nicht nur von Freiheit oder der Überwindung von Gegensätzen, im Gespräch mit den Lesenden eröffnen sie selbst Freiräume und stiften menschliche Verbundenheit. Sie befördern Empathie und Gemeinsinn. Das gilt für Autoren wie Hölderlin, Kleist und Novalis ganz besonders, wie dieses Buch – mit einem Ausblick auf zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Bulgakow, Genazino oder Hilary Mantel – zeigen möchte. Wie man nun am Fall von Collien Fernandes sieht: Die Kämpfe hören einfach nicht auf.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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