Der Name ist Programm beim erst 2024 von Veronika Siska gegründeten Allee Verlag: Mit seinen Publikationen will der Münchner Verlag Wege ebnen zu bislang noch unbekannten literarischen Schätzen aus Europa. „Der Verlag steht für die Idee eines vielfältigen Europas – nicht als politisches Schlagwort, sondern als gelebte kulturelle Praxis“, sagt die Übersetzerin und Lektorin Veronika Siska.
ANNE LEICHTFUSS: Anti·gone
Die Münchner Kammerspiele brachten mit »Anti·gone« von Sophokles den antiken Stoff als inklusives Schauspiel auf die Bretter. Das Stück, in Leichte Sprache von Anne Leichtfuß übertragen, liegt nun beim Gans Verlag auch als Buch vor. Ergänzt mit Illustrationen der Künstlerin Tanja Geis und einem Nachwort der Regisseurin Nele Jahnke.
ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur
Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".
ISOLDE OHLBAUM: Anderswo atmet man, hier lebt man
Isolde Ohlbaum, die nahezu alle bedeutenden Schriftsteller deutscher Sprache sowie zahlreiche internationale Autoren portraitiert hat, verbrachte als junge Frau einige Zeit in Paris. Dieser Bildband ist eine Hommage an die wunderbare Stadt an der Seine.
ÁKOS SZOLCSÁNYI: David
In einem mitreißenden Erzählstrom begleitet der ungarische Schriftsteller Ákos Szolcsányi seine Hauptfigur David durch die zentralen Stationen der Überlieferung. Ein Roman über eine der prägendsten Figuren der Menschheitsgeschichte.
SUSANNE AYOUB: Spiegelschrift
Wie Susanne Ayoubs frühere Romane verbindet „Spiegelschrift“ literarischen Anspruch mit den Spannungselementen des Krimigenres. Es gibt keinen Ermittler und die Gerechtigkeit siegt nicht.
GARY VICTOR: An der Kreuzung der Parallelstraßen
Erschreckend aktuell: In seinem nun ins Deutsche übersetzten Roman "An der Kreuzung der Parallelstraße" nahm Gary Victor schon die derzeitigen apokalyptischen Zustände in Prot-au-Prince vorweg.
EVA M. BAUER: Brennnesseltage
Ein hartes Frauenleben in den Alpen: Eva M. Bauer erzählt in "Brennnesseltagen" vom Überlebenswillen einer Bäuerin, die ganz auf sich alleine gestellt ist.
DENISE BUSER: Die Altenboomer
In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Älterwerden aus unterschiedlichsten Perspektiven.
DANIEL DUBBE: Stopps & Stationen
"Stopps & Stationen", der erste Gedichtband des Hamburger Autors Daniel Dubbe, versammelt Gedichte aus fünf Jahrzehnten. Sie sind ganz der von Rolf Dieter Brinkmann geprägten Snapshot-Ästhetik verpflichtet.
JAN KUHLBRODT und Töchter: Wäsche im Wind und Polizisten
Landschaften verändern sich von Generation zu Generation, Menschen hinterlassen Spuren: Diesen Linien spürt das ungewöhnliche Textalbum »Wäsche im Wind und Polizisten« nach. Sozusagen in einem generationenübergreifenden Dialog trifft Autor Jan Kuhlbrodt auf seine beiden Töchter Maria und Sofia.
PETER SIPOS: Klumpen 3
Mit "Klumpen 3" erweitert der Lyriker Peter Sipos seine Gedichtband-Reihe im Gans Verlag zu einer Trilogie. Der mit dem Untertitel "Gesänge und Gewebe" versehene Band hebt sich durch seine Vielfältigkeit, seinen Humor und seine zugängliche Sprache hervor.
MAYJIA Gille: Zitronenfaltertango
Mayjia Gille ist ein Multitalent: Schriftstellerin, Sängerin, Komponistin und Schauspielerin. Diese Kreativität mit allen Sinnen fließt auch in ihre Lyrik ein: "Zitronenfaltertango" sind Gedichte, die zum Singen und Tanzen bewegen.
MICHAEL KLEINHERNE: Nike
Michael Kleinhernes neuer Roman Nike ist eine feinsinnige, moderne Liebesgeschichte, die zeigt, wie eine zufällige Begegnung das Leben zweier Menschen auf unerwartete Weise verändert. Aus einem kurzen Aufeinandertreffen wird, zurück im Alltag, eine intensive Korrespondenz per Mail und eine Annäherung, die Spannung, Vertrautheit und Verlangen in sich vereint.
MANUELA FUELLE: Wir kommen nach
Der neue Roman von Manuela Fuelle handelt von der Freundschaft zweier Frauen unterschiedlicher Generationen. Auf behutsame, ruhige Weise werden in "Wir kommen nach" die großen Fragen gestellt, nach dem, was unser Leben ausmacht und prägt: Liebe, Glaube, Hoffnung.